Mehr als nur Lippenbekenntnisse?
Wie ernst nimmt die Bundesregierung die Klimapolitik wirklich?
Tatsächlich ist die Koalition mittlerweile kaum wiederzuerkennen. Die SPD verfasst eilig einen Zehn-Punkte-Plan für mehr Klimaschutz, die CDU setzt eine Arbeitsgruppe gegen das Pillepalle von gestern ein, in der CSU schwingt sich Parteichef Markus Söder zum Vorkämpfer für den Klimaschutz auf. Ein eigenes Klimakabinett ist eingesetzt, es soll bis zum 20. September das erste bundesdeutsche Klimaschutzgesetz auf die Beine stellen. Bei einem Preis auf klimaschädliche Emissionen von Verkehr und Gebäuden geht es plötzlich nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie. Was für ein Wandel. weiterlesen…

„Stehen Umfrage-Höhen-Flüge mit tatsächlichen Flügen im Zusammenhang?“ fragte sich die Umweltaktivistin Eva Stegen und griff zum Telefon. Auslöser für ihre Aktion war ein gewohnt giftiger Tweet der AfD-nahen (und Vorsitzenden der
Der Klimawandel schreitet voran. Die CO2-Emissionen müssen bis 2030 halbiert werden, um den Planeten noch zu retten; so hat es der Weltklimarat IPCC in seinem Sonderbericht zum 1,5-Grad-Ziel im vergangenen Oktober vorgerechnet. Vielleicht ist die Zeit sogar noch knapper, so dass nur zehn Jahre bleiben. Das bedrohliche Szenario bringt seit Monaten Kinder und Jugendliche zum Klimastreik auf die Straße. Sie fordern, dass sofort mit einschneidenden Maßnahmen begonnen wird. Viel spricht dafür, dass ihre Forderungen noch immer nicht radikal genug sind, weil die Zeit sogar noch knapper ist.
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Die Zeiten für eine engagierte Klimapolitik waren selten besser als heute. Der zivilgesellschaftliche Druck auf die Politik steigt kontinuierlich. Auch aus der Wirtschaft werden die Stimmen lauter, die verlässliche Rahmenbedingungen fordern, um ihre Unternehmen zu einer emissionsarmen Wirtschaft zu transformieren. Ein Gastkommentar im
Für eine „erfolgreiche Energie- und Mobilitätswende“ wollen die drei Verbände IG Metall, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) einer
Das politische Berlin nimmt die Klimakrise plötzlich ernst. Für Thorsten Lenck vom Beriner Thinktank Agora Energiewende gibt es Hoffnung – sofern eine CO2-Steuer kommt und das Autofahren teurer wird. Das Interview für die tageszeitung (taz) führte Bernhard Pötter.
Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird anscheinend von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Doch wie viele junge Menschen in Deutschland haben schon tatsächlich an einer Fridays for Future-Veranstaltung teilgenommen? Und ist die Jugend der Ansicht, dass diese Bewegung etwas bewirkt? Was tragen Jugendliche durch ihr eigenes Verhalten im Alltag selbst zum Klimaschutz bei? Welche Akteure nimmt die junge Generation in Sachen Klimaschutz in die Pflicht, und inwiefern traut man ihnen zu, dass sie das Klima retten? Diesen und weiteren Fragen ist das