Germanwatch: G7 starten COP21-Umsetzung, aber zu vage
Fortschritte bei Verständigung auf Klimaschutzpläne und Abbau fossiler Subventionen, aber fehlende Konkretisierung – SDGs spielten u.a. kaum Rolle
Germanwatch begrüßt in einer Pressemitteilung die ersten Schritte zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, auf die sich die G7-Länder beim am 27.05.2016 zu Ende gegangenen Treffen im japanischen Ise-Shima geeinigt haben – vor allem, dass das Abkommen schnellstmöglich ratifiziert werden soll, damit es noch 2016 in Kraft treten kann. Im Jahr nach den wegweisenden klimapolitischen Beschlüssen von Schloss Elmau und Paris blieben die Umsetzungspläne aber zu vage, kritisiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation. weiterlesen…
In einem im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellten „Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft“ heißt es, dass ein ambitionierter Klimaschutzpfad nur eingeschlagen werde, wenn Deutschland sein Reduktionsziel von 40 Prozent weniger CO2 bis 2020 erreiche. Dafür sei u. a. ein zusätzliches Abschalten von Braunkohlekraftwerken notwendig. Dies erforderten die Pariser Klima-Beschlüsse, mit denen sich die Weltgemeinschaft auf eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, und wenn möglich unter 1,5 Grad Celsius, geeinigt hat. Derzeit liegt das deutsche Klimaziel für das Jahr 2050 bei 80 bis 95 Prozent CO2-Reduktion.
180 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das gesamte Projekt-Investitionsvolumen – unter Einbeziehung des Projektengagements aller Projektpartner in Bund und Ländern – beläuft sich insgesamt auf knapp 400 Millionen Euro.
Um einen einheitlichen rechtlichen Rahmen für nachhaltigen Klimaschutz zu gewährleisten, erarbeitet das Land Berlin ein