Alles andere als ausgepowert
Zweites Leben für gebrauchte Batterien aus Elektroautos
Hochvolt-Batterien von ausrangierten Elektroautos können auch nach jahrelangem Einsatz auf der Straße noch sinnvoll genutzt werden. Die AUDI AG und EnBW Energie Baden-Württemberg AG nutzen das jetzt in einem gemeinsamen Projekt mit einem stationären Batteriespeicher für sogenannte Second Life Batterien, die aus zerlegten Erprobungsfahrzeugen von Audi stammen. Die Anlage soll Strom aus Erneuerbaren Energien speichern, Schwankungen im Stromnetz ausgleichen und damit zur Versorgungssicherheit beitragen. Gemeinsam mit Landesverkehrsminister Winfried Hermann nahmen die beiden Kooperationspartner am 02.12.2022 die Pilotanlage auf dem Kraftwerksgelände der EnBW in Heilbronn offiziell in Betrieb. (Foto: Antriebsbatterie des Elektroautos Nissan Leaf aus Zellenblöcken mit jeweils mehreren Einzelzellen – © Gereon Meyer – Eig. Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…
Anlässlich der Revision der Abfallverbringungsverordnung der EU weisen Expertinnen und Experten auf die Notwendigkeit eines europäischen Binnenmarkts für Sekundärrohstoffe hin. Dieser setzt voraus, dass Abfall als Wertstoff gewertet wird, der nach einheitlichen Kriterien dem freien Warenverkehr unterliegen soll, wir der
Die EU-Kommission bringt Europa auf dem Weg in eine Zukunft ohne Umweltverschmutzung weiter voran – so eine
Ob für den Heim- oder Bekleidungsbereich, im Bausektor oder beim Fahrzeugbau: Die globale Textilwirtschaft funktioniert überwiegend linear und verursacht mehr Treibhausgasemissionen als alle internationalen Flüge und der maritime Schiffsverkehr zusammen. Welche Innovationen können helfen, aus der linearen Wirtschaft eine Circular Economy zu machen? Wie kann eine Textilindustrie aussehen, die auf Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit setzt? Welche Produkte und Geschäftsideen können Verbraucherinnen und Verbraucher zur nachhaltigeren Nutzung von Mode motivieren? Auf der Suche nach Antworten begleitet und unterstützt die DBU die Textilbranche bereits seit Beginn ihrer Fördertätigkeit und bearbeitet das Thema aktuell innerhalb des Förderschwerpunktes
Südostniedersachsen wird einer
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat anlässlich des Circular Valley Forums am 18.11.2022 gemeinsame Interessen der Bundesregierung und der Initiative in der Rhein-Ruhr-Region betont. „Mit der Initiative Circular Valley wollen Sie Schrittmacher der Kreislaufwirtschaft sein, Impulse für unser Land setzen, aber auch darüber hinaus“, sagte Stark-Watzinger in einer Videobotschaft zum großen Treffen der Kreislaufwirtschaft. Die Bundesregierung wiederum bündele gerade alle Aktivitäten in einer „Strategie zur Kreislaufwirtschaft“. „Wir wollen Vorreiter in Europa sein“, sagte die Ministerin.
Ohne Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft sind die Klimaziele nicht zu erreichen. Erstmalig kamen bei einem von Bundesumweltministerium und Weltressourcenrat (International Resource Panel, IRP) organisierten COP27-Side-Event Wissenschaftler von Weltklimarat (IPCC), Weltbiodiversitätsrat (IPBES) und Weltressourcenrat (IRP) zusammen, um über Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu sprechen. Die Veranstaltung fand laut einer
Das gestiegene Umweltbewusstsein und die zunehmende Ressourcenknappheit haben zur Einführung neuer Umweltstandards geführt und Unternehmen, Regionen und sogar Länder dazu veranlasst, neue Geschäftsmodelle und industrielle Umstellungskonzepte zu übernehmen. Trotz des zunehmenden Interesses an Geschäftsmodellen und deren Innovation fehlt es jedoch noch immer an der Integration von Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit, und die Forschung in diesen Bereichen ist bis heute noch begrenzt. Dieses im
Die Renault Gruppe hat mit