Schwimmender Elektrolyseur

Solar-Wasserstoff von Meeresplattformen – Innovativer und kostengünstiger für Einsatz auf Ozeanen

Wenn es gelingt, diese Geräte erfolgreich zu optimieren und zu skalieren, könnten sie zu einer bahnbrechenden Technologie für die Produktion von kostengünstigem H2. Denn membranlose Elektrolyseure stellen aufgrund ihres Potenzials für einfachen Aufbau und hohe Stromdichten einen vielversprechenden Ansatz dar, um die Kapitalkosten auf das Niveau zu senken, das die Wasserelektrolyse benötigt, um mit der Dampfmethanreformierung konkurrieren zu können. weiterlesen…

Wasserstoff direkt aus Sonnenlicht

DLR-Forschergruppe stellt mit HYDROSOL_Plant aktuell größte Testanlage für solarthermische Wasserspaltung vor

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 29.11.2017 gemeinsam mit internationalen Projektpartnern die bislang größte solarchemische Anlage zur Produktion von Wasserstoff präsentiert. Im Projekt HYDROSOL_Plant haben Wissenschaftler und Industrieunternehmen gemeinsam das Verfahren der direkten Wasserstoffherstellung durch Sonnenstrahlung weiterentwickelt. weiterlesen…

Wasserstoffhaltige Industrieabgase als Stromlieferanten


Fraunhofer IISB entwickelt Brennstoffzellensystem für Wasserstoffgemisch

Am Fraunhofer IISB in Erlangen wurde ein Verstromungssystem entwickelt, das wasserstoffreiches Abgas aus einer Halbleiterfertigungsanlage in elektrische Energie verwandelt. Das schont Ressourcen und erhöht die Effizienz in der Halbleiterproduktion. Das Herzstück der Verstromungsanlage bildet ein modernes Brennstoffzellensystem. Den Forschern des IISB ist es laut einer Medienmitteilung vom 31.07.2017 gelungen, dass damit auch nicht-reine wasserstoffreiche Gasgemische verstromt werden können. weiterlesen…

Gleicher Ertrag bei halbem Aufwand

Erlanger und Jülicher Forscher vereinfachen Wasserstoff-Speicherung

Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Forschungszentrums Jülich haben – so eine Medienmitteilung vom – ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Speicherung von Wasserstoff stark vereinfacht. Es reduziert den technischen Aufwand für die chemische Bindung des Wasserstoffs an organische Trägerflüssigkeiten: Statt wie bisher braucht es jetzt nur noch einen Apparat, der Be- und Entladung der Trägerflüssigkeit übernimmt. Ein industrieller Einsatz könnte Kosten- und Energieaufwand der Wasserstoffspeicherung bedeutend reduzieren – möglicherweise wichtig für die Energiewende. weiterlesen…

Kann fossiler Kraftstoff klimafreundlich sein?

Erst 34.000 E-Autos

Der Diesel ist als Gesundheits- und Pflanzenschädling in Verruf geraten, der Benzinpreis steigt wieder an. Für eine Energieversorgung im Straßenverkehr aus regenerativen Quellen wie Biogas, Ökostrom oder grünem Wasserstoff wäre die Situation sehr günstig. Welche Rolle spielt da eine aktuelle Kampagne für konventionelles Flüssig-Autogas? „Autogas LPG – Gas brummt“, überschrieb Spiegel Online am 17.08.2017 einen immerhin 8.000 Zeichen langen Artikel über einen Trend, den der Deutsche Verband Flüssiggas ausgemacht haben will. Im Juli hatte dieser darauf hingewiesen, dass die Zahl der Neuzulassungen von Autos, die LPG tanken, im ersten Halbjahr 2017 um 38 Prozent gestiegen sei. Die Verbraucher würden wieder „vermehrt auf den emissionsarmen Alternativ-Treibstoff setzen“. Die Hinwendung zu LPG sei eine Reaktion auf das sich gerade verschlechternde Image des Diesels vor dem Hintergrund des Skandals um beschönigende Emissionsangaben der Autohersteller, lautet in etwa die Argumentation des Verbands. weiterlesen…

Massen-H2-Produktion mit MX2-Katalysatoren

Billiger Wasserstoff

Wasserstoff-Gewinnung ist bislang energieaufwändig und daher teuer. Das veranlasste US-Wissenschaftler um Brandon Wood und Yuanyue Liu der kalifornischen Ex-Waffenschmiede Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL), auf Materialien aus der Gruppe der Übergangsmetall-Dichalkogenide (MX2) zu setzen. Sie entwickelten einen kostengünstigen Katalysator, der die Effektivität der Elektrolyse drastisch verbessert und verbilligt. Denn die bisher gebräuchlichen Katalysatoren mit Edelmetallen und sind auf Dauer zu teuer. Ein Artikel in nature energy. weiterlesen…

Langzeitspeicher mit Wasserstofftechnologie

Leistungszentrum Elektroniksysteme mit neuem System

Ein weltweit einmaliges System zur kompakten Speicherung großer Energiemengen wird derzeit am Fraunhofer IISB in Erlangen aufgebaut und in ein modernes Gleichstromnetz integriert. Wie das IISB am 09.08.2017 mitteilte, werde damit im Rahmen des Leistungszentrums Elektroniksysteme (LZE) erforscht, wie ein solcher Energiespeicher zur sicheren und sauberen Energieversorgung von Industriebetrieben und größeren Gebäudekomplexen beitragen kann. weiterlesen…

Wie Enzyme Wasserstoff produzieren

Mechanismus aufgeklärt

Jahrelang hatten Forscher angenommen, dass es bei der Wasserstoffproduktion durch Enzyme einen hoch instabilen Zwischenzustand geben müsse. Nachweisen konnte ihn niemand. Jetzt haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Freien Universität Berlin den entscheidenden Katalyseschritt bei der Reaktion aufgeklärt. weiterlesen…

EU-Projekt COSMHYC

Innovative Kompressionslösungen für effiziente Wasserstoffmobilität

Wasserstoff als Ersatz für Benzin und Diesel ist neben der Elektromobilität eine wichtige Option für die viel beschworene Verkehrswende. Wegen seiner geringen Dichte muss er aber bisher druckgespeichert werden, die verteuert das Betanken. Für den Markterfolg der Wasserstoffmobilität ist daher die Reduzierung der Betankungskosten von hoher Bedeutung. Im EU-Projekt COSMHYC arbeiten nun fünf europäische Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen seit Januar 2017 an der Entwicklung von innovativen Kompressionslösungen für eine kostengünstigere Betankung von Brennstoffzellenfahrzeugen. weiterlesen…

Jungfernfahrt des Brennstoffzellen-Zugs

Emissionsfreier Zug in Niedersachsen erfolgreich getestet – Dieselloks bald auf Abstellgleis

Der auf Personen-Transport spezialisierte französische Konzern Alstom hat am 14.03.2017 die erste Testfahrt des weltweit ersten mit Brennstoffzellen betriebenen Personenzugs Coradia iLint bei 80 km/h erfolgreich auf seiner werkseigenen Teststrecke in Salzgitter (Niedersachsen) durchgeführt – so eine Medienmitteilung. Der Coradia iLint, ein neuer CO2-emissionsfreier Regionalzug, stellt eine konkurrenzfähige Alternative zu Dieselfahrzeugen dar. weiterlesen…