Vattenfall steigt in PV-Geschäft ein

Baustart für ersten Solarpark in Großbritannien – Solarmodule werden in existierende Windparks integriert

Vattenfall erweitert mit dem Bau des ersten Solarparks sein Portfolio im Bereich der Erneuerbaren Energien: Laut einer Mitteilung entsteht ab Ende Januar 2016 das Projekt Parc Cynog unweit von Swansea in Wales und hat eine installierte Leistung von 5 MW. Der Solarpark besteht aus knapp 19.000 Solarmodulen auf einer Fläche von rund 8 Hektar und soll mit einer Jahresproduktion von 5,5 Mio. kWh knapp 1.500 Haushalte versorgen. Die Solarmodule werden installiert auf den Flächen zwischen den zwei bereits bestehenden Vattenfall-Windparks „Pendine“ und „Parc Cynog“. Die Inbetriebnahme des Solarparks soll im März dieses Jahres erfolgen. weiterlesen…

Dänemark: Eine Energiewende für Strom, Wärme und Verkehr

Bis 2050 in allen Energiesektoren unabhängig von fossilen Brennstoffen

Von Stephanie Ropenus – mit freundlicher Genehmigung von energieverbraucher.de

Dänemark will bis zum Jahre 2050 in allen Energiesektoren unabhängig von fossilen Brennstoffen werden. Die dänische Energiewende leitet also nicht nur den Übergang zu Erneuerbaren Energien im Stromsektor ein, sondern auch eine Wärmewende und eine Verkehrswende. Die Integration der Windenergie, die im letzten Jahr fast 40 Prozent des Stroms lieferte, und die Verknüpfung der Energiesektoren spielen eine tragende Rolle. Damit kann Dänemark Deutschland und anderen Ländern Impulse geben. weiterlesen…

EEG-Kostensenkungen ermöglichten COP21-Beschluss

Das EEG im Lichte von Paris – Kosten der Energiewende aus deutscher und internationaler Perspektive

Die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris leiten eine neue Phase der internationalen Klimapolitik ein. Eine Stromerzeugung ohne klimaschädliche Treibhausgase steht erstmals auf der energie- und klimapolitischen Agenda aller Staaten. Das EEG kann dabei weltweit Vorbild für die Förderung Erneuerbarer Energien sein: Allein in Deutschland hat es in den vergangenen 15 Jahren zu einer massiven Ausweitung der regenerativen Stromerzeugung von etwa 10 Terawattstunden (Twh) auf etwa 136 TWh 2014 geführt. Dies zeigt eine kostenseitige Bilanz des Öko-Instituts im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums.
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Beschäftigungsrückgang bei den Erneuerbaren

Zahl der Beschäftigten im Bereich Erneuerbarer Energien sinkt um vier Prozent

355.400 Menschen arbeiteten 2014 in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien, etwa vier Prozent weniger als 2013. Von dem Rückgang besonders betroffen war einmal mehr die Solarbranche, die Windenergie konnte dagegen eine positive Beschäftigungsentwicklung verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Abschätzung, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) vorgenommen hat. Die Ergebnisse sind Teil einer umfassenden Untersuchung über „Makroökonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende“ unter der Federführung der GWS im Auftrag des BMWi. weiterlesen…

Neue Energie-Charts vom ISE

Interaktive Grafiken zur Stromproduktion und zu den Börsenstrompreisen in Deutschland

Das Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE möchte mit seinen Energy Charts einen Beitrag zur Transparenz und Versachlichung der Diskussion um die Energiewende leisten. Die Daten werden von Wissenschaftlern des  in Freiburg aus verschiedenen neutralen Quellen zusammengestellt und stehen seit dem Jahr 2011 zur Verfügung. Die verschiedenen Kategorien: weiterlesen…

Fraunhofer-Karten zur Energiewende

Mit offenen Karten: Start des UMSICHTigen Kartenatlas

Fraunhofer UMSICHT öffnet seine (kartografischen) Datenbestände zu den Themen Energieproduktion und -verbrauch. Wie viel Energie wird wo produziert und benötigt? Welche Einsparung könnte generiert werden, wenn alle alten Elektrogeräte gegen moderne Geräte ausgetauscht würden? Der Kartenatlas Maps4Use liefert aus einer Hand Antworten auf diese und viele weitere Fragen zur Energiewende. In regelmäßigen Abständen wird neues Kartenmaterial zur freien Verfügung gestellt. weiterlesen…

IEA geringschätzte Wind und PV systematisch

Möglichkeiten von Solar- und Windkraft im letzten Jahrzehnt kontinuierlich untergraben

Einer Studie der Energy Watch Group und der finnischen Lappeenranta University of Technology folgend hat die Internationale Energieagentur (IEA) über Jahrzehnte die Prognosen für den globalen PV- und Windzubau viel zu gering ausfallen lassen. Die fossilen Energieträger kamen dagegen oft viel zu gut weg. Bei der Energy Watch Group vermutet man System dahinter: Immerhin hat der jährlich von der IEA veröffentlichte World Energy Outlook Einfluss auf energiepolitische Entscheidungen vieler Regierungen. weiterlesen…

Das kurze Leben der Windturbinen

Verlängerungen unklar

20 Jahre gelten derzeit als Lebenszeit für einen Windgenerator, dann ist er Schrott. Einerseits läuft die WWG-Förderung aus, andererseits ist ihre Betriebsdauer als Bauwerke nach der geltenden Richtlinie des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) auf zwei Jahrzehnte begrenzt. Nur mit einem Gutachten könnten sie weiter laufen. Angela Schmid auf Wiwo Green.
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Lesehinweis: Warum die Windstudie nicht stimmt

Verbrauchte Luft –  ERNEUERBARE ENERGIEN widerspricht der fundierten Effizienzstudie zu Windkraft

Windenergie ist angeblich weit weniger effizient als bisher angenommen – möglicherweise gar um den Faktor sieben. Mit dieser These hat eine Studie anerkannter Wissenschaftler zwei Tage lang bundesweit medial Furore gemacht. Kritiker der Studie (siehe solarify.eu/die-grenzen-des-windes) schütteln hingegen nur den Kopf. Ein lesenwerter Artikel von Tilman Weber in ERNEUERBARE ENERGIEN. weiterlesen…