Kabinett hat Kompensationsverordnung verabschiedet

Beeinträchtigung des Landschaftbildes von Windrädern durch Ersatzzahlungen ausgleichen

Die am 24.04.2013 im Kabinett verabschiedete Bundes-Kompensationsverordnung sieht pragmatische Lösungen vor, um die Energiewende zu unterstützen und die Interessen der Verbraucher auch mit Blick auf Kosten und Verfahren des Netzausbaus zu stärken. Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes, die beispielsweise durch den Bau von Windrädern verursacht werden können, sollen in der Regel durch Ersatzzahlungen kompensiert werden – so eine Mittteilung des Bundespresseamtes. weiterlesen…

Kombi: Module und Spargel

Vorteile für beide

Noch werden Solarmodule nicht unter Windrädern installiert. Das könnte ein Fehler sein. Eine Studie vom Reiner Lemoine Institut und der Solarpraxis zeigt, dass die Windkraftanlagen nur wenig Sonnenlicht wegnehmen und dass eine Kombination für das Stromnetz vorteilhaft ist. Wer Windkraftanlagen und Photovoltaik kombiniert, gewinnt viel. Das zeigt David Ludwig in einer Masterarbeit für das Reiner Lemoine Institut und die Engineering-Abteilung der Solarpraxis. Dabei geht er in seinen Rechnungen über eine einfache Kombination der beiden Energieträger weit hinaus. Er berechnet, wie sich die Anlagen ineinander verschachtelt bauen lassen, was zusätzlich Fläche spart.
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Sizilien: „Herr des Windes“ unter Hausarrest

1,3 Milliarden Euro beschlagnahmt

In Sizilien kennt man Vito Nicastri als „Herrn des Windes“. Auf seinen Konten herrscht jetzt aber wohl erst einmal Windstille. Vermögenswerte von 1,3 Milliarden Euro seien endgültig konfisziert worden, teilte die italienische Polizei mit. Sie beschlagnahmte unter anderem 43 komplette Firmen, dutzende Villen, Grundstücke und Bankkonten sowie mehrere Fahrzeuge. Nicastri habe im Handel mit Erneuerbaren Energien Kasse gemacht. Es war die bisher größte Aktion dieser Art, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. weiterlesen…

Geheimtipp Kleinwindanlagen

Lesehinweis: 3,3-Milliarden-Markt

Von , Green.wiwo.de

Wer eine Kleinwindanlage im Garten aufstellt oder auf Dach oder Terrasse montieren lässt, muss ein echter Fan dieser Art der Stromerzeugung sein, schreibt Green-Wiwo-Autor Wolfgang Kempkens. „Denn mit der Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz amortisiert sich die Anschaffung kaum. Die Generatoren kosten 2500 bis 3500 Euro pro Kilowatt. Dazu kommt noch die Montage.“ Jede eingespeiste Kilowattstunde bringe aber nur knapp neun Cent, nach fünf Jahren gar nur noch fünf Cent. weiterlesen…

BWE gegen Strompreis-Bremse

Windenergie-Ausbau vor dem Erliegen – zweistufiges EEG-Vergütungsmodell durch einstufiges ersetzen

Der BWE lehnt die Vorschläge zur angeblichen Kostendämpfung im Strombereich der Bundesregierung ab. Diese führten zu keiner nennenswerten Kosteneinsparung, brächten aber den Windenergie-Ausbau zum Erliegen, so BWE-Vizepräsident Andreas Jesse. Stattdessen sollte das bisherige zweistufige EEG-Vergütungsmodell durch ein einstufiges ersetzt werden.
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Deutsche Bahn mit mehr Wind

Windenergie-Nutzung um ein Drittel ausgeweitet

DB Energie, der Energieversorger der Deutschen Bahn, hat an der Nordsee bei Emden zwei weitere Windparks unter Vertrag genommen. Wie in den beiden brandenburgischen Windparks Märkisch-Linden (seit März 2010) und Hoher Fläming (Januar 2011) sowie Elsdorf II (November 2011) in Niedersachsen wird auch der an der Nordsee erzeugte Strom in den Bilanzkreis der DB Energie eingestellt und zum Antrieb von Zügen genutzt. weiterlesen…

Lesehinweis: FDP Sachsen schizophren

FDP: Gleichzeitig für und gegen Windenergie

In Sachsen warnt das Klimakonzept der CDU-FDP-Regierung eindringlich vor den gesundheitlichen Folgen der Erderwärmung. Um diese zu vermeiden, wollen FDP und Union die Windräder in den kommenden sieben Jahren im Freistaat verdreifachen. Wäre da nicht die FDP, die vor den gesundheitlichen Folgen der Windkraft warnt. Die Liberalen warnen im Energiekonzept vor den „gesundheitsgefährdenden Belastungen“ der Erderwärmung und wollen deshalb mehr Windenergie – um dann beim Landesentwicklungsplan mit „gesundheitlichen Beeinträchtigungen“ gegen mehr Windenergie ins Feld zu ziehen. weiterlesen…

Projekt ORKA

ORKA – Präzise Wettervorhersagen für regional hoch aufgelöste Einspeiseprognosen

Um die Stromnetze bei wetterabhängig einspeisenden Photovoltaik- und Windenergieanlagen vorausschauend und sicher betreiben zu können, nehmen präzise, lokal aufgeschlüsselte Wettervorhersagen für die Zukunft eine wichtige Bedeutung ein. Um bestehende Möglichkeiten besser zu nutzen kooperiert die energy&meteosystems als Koordinator in dem Projekt ORKA eng mit dem Deutschen Wetterdienst und den Netzbetreibern 50 Hertz Transmission (Übertragungsnetz) und e.on Avacon (Verteilnetz), um durch regional hoch aufgelöste Einspeiseprognosen für erneuerbare Energien die Netzbetriebsführung zu verbessern. weiterlesen…