Warren Buffett steckt 22 Milliarden in EE

US-Milliardär verdoppelt regeneratives Milliarden-Investment

Wie das amerikanische Nachhaltigkeits-Portal Treehugger („Baum-Umarmer“) meldet, hielt der Milliardär und Philanthrop Warren Buffett am 09.06.2014 bei der Jahrestagung des Edison Electric Institute eine Rede, in der er ankündigte, seine bisherigen Investitionen von umgerechnet 11 Milliarden Euro in erneuerbare Energien zu verdoppeln: „Seine Jünger haben wohl nach Investitionsweisheiten Ausschau gehalten, aber in meinen Augen stach Buffetts Engagement für erneuerbare Energien heraus“,  schrieb Treehugger-Autor Michael Graham Richard. Buffett sehe hier deutlich große Aussichten. Seine Firma Berkshire Hathaway, die einige Energieversorger in den USA und Großbritannien besitze, habe seit vielen Jahren viel in Wind-und Solarenergie investiert. Business Week und Bloomberg meldeten Ähnliches. weiterlesen…

Gast-Essay von Jeffrey Sachs:

„Propaganda kann daran nichts ändern. Aktivismus schon.“

mit freundlicher Genehmigung von Jeffrey D. Sachs

Der Menschheit läuft allmählich die Zeit davon, um das Problem des Klimawandels in Angriff zu nehmen. Wissenschaftler verweisen darauf, dass ein Temperaturanstieg von zwei Grad Celsius die Erde in eine gefährliche Lage bringen würde. Dennoch bewegen wir uns derzeit in Richtung eines Temperaturanstiegs von vier Grad in diesem Jahrhundert (oder mehr). Die letzte Chance ist nun gekommen.[note Zwischenrufe, Kommentare und Selbst-Gespräche geben nicht in jedem Fall die Meinung von Solarify wieder.]Diese Chance ergibt sich im Dezember 2015 in Paris, wo Regierungsvertreter zur 21. jährlichen Klimakonferenz der Vereinten Nationen zusammenkommen werden. Doch dieses Mal wird es anders verlaufen. Entweder die Regierungen einigen sich, wie sie es versprochen haben, auf entschlossene Maßnahmen oder 2015 wird uns als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem uns die klimapolitische Vernunft abhanden kam. weiterlesen…

EU-Strategien für Energieversorgungssicherheit

Energieminister tagten

Bei ihrem Treffen in Luxemburg am 13.06.2014 erörterten die Energieminister der 28 EU-Mitgliedstaaten auch im Lichte des russisch-ukrainischen Gaskonflikts die Themen EU-Versorgungssicherheit, EU-Klima- und Energiepolitik bis 2030 sowie EU-Energiebinnenmarkt. Die Energieminister setzen darauf, dass Russland und die Ukraine verantwortungsbewusst eine Lösung suchen und begrüßten ausdrücklich das Engagement Kommissar Oettingers in diesen Verhandlungen. weiterlesen…

Fortschritte in Richtung neues Klimaabkommen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wertete die in diesem Jahr erstmals auch auf Ministerebene geführten UN-Klimagespräche in Bonn, die am 15. 06. 2014 beendet wurden, als wesentlichen Schritt auf dem Weg zu einem neuen umfassenden Klimaabkommen, das Ende 2015 in Paris beschlossen werden soll. Bei wichtigen Fragen zu Struktur und Inhalt des künftigen Abkommens hätten die Staaten mehr Klarheit und ein gemeinsames Verständnis über die möglichen Optionen entwickeln können. weiterlesen…

UNEP-Chef: Deutschland Energiewende Vorreiter

Interview mit Achim Steiner im Deutschlandfunk

Die Energiewende sei der richtige Weg in Deutschland, sagte Achim Steiner im Interview der Woche des DLF am 14.06.2014. Diese müsse jedoch konsequenter und schneller umgesetzt werden, ergänzte der Leiter des UN-Umweltprogramms UNEP. Ansonsten drohe die Gefahr, die Weltführerschaft bei grünen Technologien und Klimaschutz zu verlieren. weiterlesen…

Empörung über Sonnensteuer – Front formiert sich – auch Länder dagegen

BSW-Solar erneuert Drohung mit Verfassungsklage
Bündnis Bürgerenergie: Frontalangriff
Campact: Aktionen

Gegen den Plan der Bundesregierung, künftig einheitlich 40 Prozent EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch von PV-Anlagen zu erheben, formiert sich eine Protestfront. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) reagierte empört darauf, mit der EEG-Reform auch von Betreibern eigen-genutzter Kleinst-PV-Anlagen mit weniger als zehn Kilowatt Leistung die EEG-Umlage zu verlangen. Campact kritiserte, die neue Regelung spiele den Energiekonzernen in die Karten, und das Bündnis Bürgerenergie konstatierte einen „Frontalangriff“. weiterlesen…

Deutschland stockt Gelder für internationalen Klimaschutz auf

Zusätzlich 50 Millionen im Haushalt 2014

Die Bundesregierung will mehr zur Finanzierung des internationalen Klimaschutzes beitragen. Zum Abschluss der UN-Klimagespräche in Bonn verwiesen Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 13. 06. 2014 auf die aktuellen Haushaltsplanungen für 2014, die zusätzlich 50 Millionen Euro für den internationalen Klimaschutz vorsähen. Deutschland sei damit bestens vorbereitet, einen herausragenden Beitrag zur Ausstattung des Green Climate Fund zu leisten, betonten beide Minister laut einer gemeinsamen Mitteilung aus BMUB und BMZ. weiterlesen…

Zwölffacher Solar-Ausbau zum Klimaschutz nötig

IRENA: Verdoppelung der EE vermeidet Klimakatastrophe und spart Geld – 15mal so viel Windenergie nötig – 36% erneuerbarer Energien im globalen Energiemix möglich

Die Welt steht vor einer wichtigen Energie-Entscheidung, so eine am 05.06.2014 von der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien in New York veröffentlichte Studie unter dem Titel „REmap 2030“ – sie besagt, dass es möglich ist, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 36% des weltweiten Gesamtenergieverbrauchs zu steigern. Es wäre bezahlbar und würde die Welt sich auf einem Ausbaupfad entwickeln lassen, die CO2-Emmissionen auf 450 ppm zu begrenzen, und damit dazu beitragen, dass die weithin akzeptierte Schwelle eines globalen Temperaturanstiegs auf maximal zwei Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau von 2100 nicht überschritten wird. weiterlesen…

Strompreise seit Fukushima halbiert

Deutsche Strompreise entgegen den Erwartungen gesunken – für Großabnehmer

Die Talfahrt der Strompreise in Deutschland hält unvermindert an. Nach der Stilllegung von acht deutschen Atomkraftwerken sind entgegen den meisten Prognosen die Strompreise nicht deutlich gestiegen, sondern um knapp die Hälfte gesunken, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Noch kurz nach dem Reaktorunfall in Fukushima im Jahr 2011 musste an der Strombörse für Grundlaststrom deutlich über 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bezahlt werden. Für das Lieferjahr 2017 können Großabnehmer und die Industrie heute ihren Strom am Terminmarkt für aktuell nur noch 3,2 Cent pro kWh einkaufen. Das sind die niedrigsten Strompreise seit über 10 Jahren. Zum Vergleich: im Spitzenjahr 2008 musste die Industrie den Strom noch für bis zu 9,5 Cent pro kWh einkaufen. weiterlesen…

„Aus Sackgassen Durchfahrtsstraßen machen“

PIK-Studie zur Stabilität von Stromnetzen

Klimaschutz-Strategien wie die Energiewende führen dazu, dass viele neue Stromerzeuger ans Netz kommen. Weil die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien aber schwankt, immer abhängig von der Stärke des Windes und der Kraft der Sonne, steigt die Gefahr von Instabilitäten im Stromnetz – und damit letztlich die von Monster-Blackouts. Um hiergegen etwas zu tun, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt eine neuartige Methode zur Analyse nicht-linearer Systeme angewendet. Ihr Ergebnis: Wenn Sackgassen im Stromnetz an zusätzliche Verbindungen angeschlossen werden, erhöht sich die Netz-Stabilität deutlich. Eine Fallstudie zum Stromnetz in Skandinavien bestätigt das.
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