Hendricks will CO2-Handel anleiern

Die Bundesregierung begrüßt laut einer Mitteilung des Umweltministeriums den Vorschlag der EU-Kommission für eine rasche und nachhaltige Reform des EU-Emissionshandels, dringt aber auf weitergehende Verbesserungen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Mit unserer Position geben wir ein klares Signal für die Klimaschutzdebatte in der Europäischen Union. Deutschland will dazu beitragen, dass sich die EU ehrgeizige Ziele setzt und geht entschieden voran, damit sie erreicht werden.“ weiterlesen…

Konventionelle Kraftwerke Grund für Negativ-Strompreise

Agora-Studie zu negativen Strompreisen: Konventionelle Kraftwerke sind zu unflexibel – Negative Strompreise werden häufiger

Eine Studie von Energy Brainpool im Auftrag von Agora Energiewende zu Ursachen und Wirkungen negativer Preise an der Strombörse belegt: Ein Teil der konventionellen Kraftwerke reagiert nicht auf Überangebot von Strom. Braunkohle- und Kernkraftwerke sowie große Kraft-Wärmekopplungsanlagen (KWK – Heizkraftwerke) sind die Hauptverursacher von Negativpreisen an der deutsch-französischen Strombörse EPEX Die Must-Run-Kapazität in Deutschland liegt bei etwa 20 bis 25 GW. weiterlesen…

Spanien kürzt weiter rückwärts

EE-Vergütung umgekrempelt – Kostendämmung – Vertrauen bei den Investoren schaffen

Die spanische Regierung hat (endgültig) den massiven Umbau des Vergütungssystems für erneuerbare Energien beschlossen. Eine schon im Juli 2013 eingebrachte Verordnung für erneuerbare Energien sieht weitere rückwirkende Kürzungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen vor. Durch die „Reform“ soll vor allem die Entwicklung der Kosten eingedämmt werden. Dem Inkraftreten des Dekrets des Wirtschaftsministeriums folgte massive Kritik aus der Branche – und inzwischen sieben Klagen u.a. beim Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten, dem Schiedsgericht der Weltbank, und beim SSC-Institut der Handelskammer Stockholm – wie u.a. das Blatt El Periódico schreibt. weiterlesen…

Mikroplastiks in aller Munde

Biowachspartikel als Alternative zu Mikroplastiks

Mikroplastiks sind im wahren Sinn des Wortes in aller Munde. Abrasionspartikel in der Zahnpasta sind nur ein Beispiel für die unterschiedlichsten Anwendungen (nicht nur) in der Kosmetikindustrie. [note Mikroplastik sind kleine Plastikteilchen zwischen fünf Mikrometer und maximal fünf Millimeter.]Doch das Material steht seit einiger Zeit in der Kritik, da es sich in der Umwelt ansammelt und häufig Schadstoffe aufnimmt, die über Umwege (Tiefsee, Arktiseis, Fisch) auch in den menschlichen Körper gelangen können. Laut IKW, dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V., möchte die Kosmetikindustrie schon in naher Zukunft auf den Einsatz von Mikroplastik verzichten. Fraunhofer UMSICHT stellt mit einem innovativen Verfahren marktfähige Alternativen her, die Oberhausener Forscher setzen dabei auf natürliche Materialien – so eine Mitteilung des Instituts. weiterlesen…

Mikroplastik(s)

Die zunehmende Verunreinigung von Ozeanen mit Kunststoffen und Kunststoffpartikeln (so genanntes Mikroplastik) erregt Aufsehen. Kosmetische Mittel stellen eine relevante Quelle für den Eintrag von Kunststoff-Klainstpartikeln in Gewässer dar. Dabei muss laut IKW (Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.) zwischen Kunststoffen in gelöster Form und festen Kunststoffpartikeln unterschieden werden. weiterlesen…

Eigenstrom-Umlage für alle jetzt sogar 40 Prozent – Länder dagegen

Schlechte Aussichten für Klein-PV

Im Rahmen der EEG-Reform wollen Union und SPD den Ökostrom, der vom Eigentümer einer Solaranlage selbst verbraucht wird stärker als bisher gemeldet belasten: Künftig sollen einheitlich 40 Prozent der EEG-Umlage fällig werden. Bisher war der sogenannte Eigenstrom von der Umlage befreit. weiterlesen…

Pfingsten mit PV-Rekord

Bis 50 Prozent des Stroms von der Sonne

Das Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme (ISE) hat in der Woche vor Pfingsten einen neuen Höchstwert in der Solarstrom-Erzeugung verzeichnet. Deutsche PV-Anlagen produzierten demnach in der ersten Juniwoche (KW 23) 1,26 TWh Strom. Am Pfingstwochenende erreichten sie einen Anteil bis 50 Prozent der Last. weiterlesen…

Das Projekt Kresse: Ressourcenverbrauch bei EE geringer

Wuppertal-Institut: Kritische mineralische Ressourcen und Stoffströme bei der Transformation des deutschen Energieversorgungssystems

Für die Umsetzung der Energiewende und speziell den Ausbau erneuerbarer Energien sind nicht nur energiewirtschaftliche oder Klimaschutz-Kriterien maßgeblich. Zu einer umfassenden Nachhaltigkeitsbewertung gehört unter anderem auch die Ressourcenbewertung. Unstrittig ist, dass in einem auf erneuerbaren Energien basierenden (und dabei nicht hauptsächlich auf Biomasse ausgerichteteten) Energiesystem die Summe der Inanspruchnahme aller Ressourcen generell erheblich niedriger ist, als wenn in einem fossilen System. Bisher wurde jedoch insbesondere der Verbrauch und die langfristige Verfügbarkeit der mineralischen Rohstoffe, die in der Regel zur Herstellung von Energiewandlern und Infrastruktur benötigt werden, wenig untersucht.
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WWF meldet Erfolg

„Abgewendet: Keine Ölbohrungen im Virunga Nationalpark!“

Der britische Ölkonzern Soco International PLC lenkt ein und wird seine Aktivitäten zur Ölförderung in Virunga, Afrikas ältestem Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe beenden, meldet der WWF. Die Ankündigung des Rückzugs soll auch für alle anderen UNESCO-Weltnaturerbestätten gelten. Der WWF hatte sich in einer internationalen Kampagne weltweit für die Rettung des Nationalparks in der Demokratischen Republik Kongo eingesetzt und massiv gegen die geplanten Ölbohrungen protestiert. weiterlesen…

Auszeichnung für Innovationskraft

Innotech Solar: Module mit halbem ökologischen Fußabdruck wie konventionelle

Für besonderes Engagement im Bereich Forschung und Entwicklung ist das deutsch-skandinavische Unternehmen Innotech Solar (ITS) mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ ausgezeichnet worden. Bei Innotech werden nach eigener Aussage „in einem innovativen, besonders umweltschonenden Verfahren Solarmodule hergestellt, die eine außergewöhnlich gute CO2-Bilanz aufweisen“. Vergeben wird das Siegel durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. weiterlesen…