PV-Mietermodelle durch EEG-Novelle in Gefahr

Solarstrommodelle für Mieter vor dem Aus?

Mit steigendem Haushaltsstrompreis und sinkenden PV-Kosten wurde es lukrativer, PV-Strom selbst zu nutzen. In diesem Zuge haben sich auch immer mehr Projekte entwickelt, die es auch Mietern ermöglichen, Solarstrom vom eigenen Dach des Mietshauses zu verbrauchen und so umweltfreundlich die eigene Stromrechnung zu entlasten. Durch die geplanten Änderungen am EEG droht diesem begrüßenswerten Selbstversorgungstrend jedoch bereits Anfang Mai das politische Aus. Ein Artikel aus Energie-Experten.org. weiterlesen…

ETS verringert CO2 doch

EU-weiter Handel mit Emissionszertifikaten drückt CO2-Ausstoß

Das umstrittene EU-Handelssystem für Emissionszertifikate (EU Emissions Trading System – EU ETS) hat in den ersten Jahren seines Bestehens zu einer Senkung des CO2-Ausstoßes beigetragen. Firmen, die Emissionszertifikate besitzen müssen, haben ihren CO2-Ausstoß um ein Fünftel stärker gesenkt als Unternehmen, die der Pflicht nicht unterliegen, so das Ergebnis einer vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) vorgelegten Studie. Die Wissenschaftler fanden keine Anzeichen für die häufig geäußerte Befürchtungen, das Emissions­handelssystem verringere Umsatz, Wettbewerbsfähigkeit oder Zahl der Arbeitsplätze. weiterlesen…

Bundesregierung: Bayern muss Strom-Import akzeptieren

„Gabriel weist Seehofer bei Energiewende in die Schranken“

Bayern muss die Einfuhr von Strom aus anderen Bundesländern akzeptieren, auch wenn dieser aus Kohle gewonnen wurde. „Ein Verzicht auf Stromimporte nach Bayern wäre nicht mit den gegebenen rechtlichen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen vereinbar, “, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/1177) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/804). Eine Eigenversorgung Bayerns sei „weder realistisch noch anzustreben“. weiterlesen…

Revolution der Windenergie?

Radio Stimme Russlands: Wissenschaftler stehen kurz davor

Russische Spezialisten haben neue Meeres-Windturbinen entwickelt, die einen Umbruch in der Windenergie auslösen könnten, berichtet Olga Sobolewskaja bei Radio „Stimme Russlands“. Die „Windunbeständigkeit“ des Wetters wäre dann kein Problem mehr. Die neuen Windgeneratoren mit vertikaler Drehachse würden zum alltäglichen Bild gehören, seien die Wissenschaftler überzeugt. weiterlesen…

Mais-Sprit kann Klimawandel anheizen

US-Studie: Biokraftstoffe aus Maisrückständen können organischen Bodenkohlenstoff verringern und CO2-Emissionen steigern

Biosprit aus Maisrückständen könnte auf kurze Sicht dem Klimawandel mehr schaden als herkömmliches Benzin. Denn der in Biokraftstoffen enthaltene Restkohlenstoff wird schneller zu CO2 oxidiert, als wenn die Pflanzenreste untergepflügt werden. Die Netto-CO2-Emissionen aus den Mais-Rückständen sind nicht ausreichend in der Ökobilanz der Biokraftstoffe ausgewiesen, sagt eine jüngst in Nature Climate Change veröffentlichte, umgerechnet 360.000 Euro teure Studie amerikanischer Wissenschaftler im Auftrag der US-Regierung. weiterlesen…

Normenkontrollrat: EEG-Folgen unzureichend dargestellt

„Anforderungen an Abschätzung und Darstellung der Gesetzesfolgen nicht erfüllt“ – „keine Gründe für Nichtberücksichtigung empfohlener technologieneutraler Förderung erneuerbarer Energien“

Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) bemängelte in einer sehr deutlichen Stellungnahme am 04.04.2014 (auf die jetzt das pv magazine hinwies), dass im EEG-Entwurf eine „hinreichende Abschätzung und Darstellung der Gesetzesfolgen“ fehle. Außerdem seien relevante andere Entscheidungsmöglichkeiten nicht genügend gewürdigt worden. Der Normenkontrollrat forderte daher Nachbesserungen vom Bundeswirtschaftsministerium. „Die bisherigen Ausführungen zum Gesetzentwurf enthalten weder eine Abschätzung der mit der EEG-Novelle einhergehenden Auswirkungen auf den Erfüllungsaufwand noch auf die [sogenannten] Weiteren Kosten wie die Strompreise und die EEG-Umlage.“ weiterlesen…

EE stärken Wirtschaftsstandort

AEE-Hintergrundpapier zeigt auf: Industrie profitiert von Aufträgen, Exportchancen und günstigen Börsenstrompreisen

Der deutschen Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr: Die Beschäftigung ist hoch wie nie, Exporte erreichen neue Rekordwerte und Basisindustrien wie die Stahlbranche rechnen für 2014 mit Zuwächsen. Dazu leisten auch die erneuerbaren Energien einen wesentlichen Beitrag: sie bieten nicht nur deutschen Herstellern von Stromerzeugungsanlagen zukunftsträchtige Absatzmärkte im In- und Ausland, sondern versorgen auch zahlreiche mittelständische Zulieferbetriebe mit Aufträgen. Gleichzeitig reduzieren sie die Abhängigkeit von Energieimporten und tragen so zur Versorgungssicherheit bei. Pro Jahr sparen erneuerbare Energien schon jetzt 10 Milliarden Euro an Importkosten ein und sorgen für eine inländische Wertschöpfung in Höhe von rund 17 Milliarden. weiterlesen…

Wind und PV billiger als Atom

Agora Energiewende: Wettbewerbsfähig

Neue Wind- und Solarstromanlagen können im Vergleich zu neuen Atomkraftwerken Strom zum halben Preis produzieren. Dieses Ergebnis haben Analysen der Prognos AG im Auftrag von Agora Energiewende erbracht. Sie gehen von den Vergütungssätzen für neue Atomkraftwerke in England aus sowie von den Vergütungssätzen für Ökostrom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland in Verbindung mit der Verpressung von CO2 in unterirdischen Kavernen (Carbon Capture and Storage, CCS). Schon heute sei PV und Wind-Strom günstiger als Atomstrom – auch mit gasbetriebenen Ausgleichskraftwerken. weiterlesen…