Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 kommt in Gang

Hendricks legt Eckpunkte vor – bis 2020 40 Prozent weniger Treibhausgase

Mit dem Versand von ersten Eckpunkten hat das Bundesumweltministerium am 28.04.2014 das Startsignal für die Erarbeitung des „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“ gegeben. Das Aktionsprogramm soll für alle Sektoren Maßnahmen benennen, welche die Erreichung des deutschen Klimaschutzziels für 2020 sicherstellen. Bis dahin sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. weiterlesen…

Verkehr: Energiewende im Kriechgang

Mit 100.000 Elektro- und Hybridfahrzeugen erster Meilenstein erreicht – Biosprit-Anteil jedoch rückläufig

Während der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung dynamisch wachse, stehe die Wende bei den im Verkehrssektor verwendeten Energieträgern noch aus, teilte die Agentur für Erneuerbare Energien mit. Auch wenn es positive Entwicklungen gebe – erstmals mehr als 100.000 Fahrzeuge mit teil- oder vollelektrischem Antrieb, viele elektrische Zweiräder und wachsende Leistungen des Schienenpersonenverkehrs – seien weiterhin rund 95 Prozent der für E-Mobilität eingesetzten Energie fossilen Ursprungs. Der Anteil von Biokraftstoffen, die auch kurzfristig für einen klimafreundlicheren Pkw-Verkehr sorgen könnten, ist 2013 sogar um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gesunken. weiterlesen…

Regierung: Wasserkraft und Geothermie zweitrangig

Anfrage der Grünen: „Kein ambitionierter Ausbau

Ein ambitionierter Ausbau der Wasserkraft ist in Deutschland nicht vorgesehen. Dies gelte ebenso für die Geothermie, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (18/1176) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/803). Dies sei insbesondere dadurch bedingt, „dass dem weiteren Ausbau der Wasserkraft aufgrund von Restriktionen durch den Natur- und Gewässerschutz enge Grenzen gesetzt sind und es sich bei der Geothermie um eine vergleichsweise teure Erzeugungstechnologie handelt“, schreibt die Bundesregierung. weiterlesen…

Neue E-Einspar-Verordnung – der Energieausweis

n-tv: Worauf Hausbesitzer ab sofort achten müssen

Am 01.05.2014 tritt die neue Energie-Einsparverordnung (EnEV) in Kraft. Käufer und Mieter einer Immobilie sollen künftig direkt erkennen können, wie es um die Heizung und Dämmung des neuen Heims bestellt ist. Eigentümer müssen Einiges berücksichtigen, wenn sie kein Bußgeld riskieren wollen. Ab Mai ist es nämlich Pflicht, den Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung vorzulegen. Effizienzklassen erleichtern dann den Überblick. Zudem werden für Neubauten strengere energetische Anforderungen gelten und alte Heizkessel schrittweise verboten. Der Nachrichtensender n-tv hat einen Ratgeber auf seine Internetseite gestellt, und die Bundesregierung informiert.
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Ende einer Rekordjagd

EuPD: 7. German PV Market Briefing

Ob „Renaissance des Solar-Großhandels“ oder Stabilität des Kleinanlagensegments – die Entwicklungsmöglichkeiten auf dem deutschen Solarstrom-Markt hängen, ebenso wie die der europäischen Nachbarn, zukünftig stark von Entscheidungen aus Brüssel ab. Der zunehmende Einfluss der Europäischen Union auf die Umwelt- und Energiepolitik hat unter anderem zum Ziel, neue Lösungen für alle Mitgliederstaaten zu finden. Für Deutschland, den weiterhin führenden Markt Europas, bedeuten die Maßnahmen eine starke Zunahme von Vorgaben und Richtlinien. So die Einschätzungen von EuPD im jüngsten (dem 7.) PV Market Briefing. weiterlesen…

IPCC beklagt politischen Druck

Schwellenländer setzen Abschwächung durch

In der Kurzfassung des 3. IPCC-Teil-Berichts zum 5. Sachstandsbericht über den Klimawandel wurden auf Druck von Schwellenländern wichtige Passagen gestrichen. Der Unmut unter den Wissenschaftlern über den politischen Druck wächst, wie Züricher Tagesanzeiger, Berner Bund und Basler Zeitung berichten. Doch er hat auch sein Gutes, so Ottmar Edenhofer aus Berlin. weiterlesen…

NRZ: „Wolken über Windkraft ziehen ab“

Positive Signale aus Branche nach politischer Einigung – Problem Offshore

Bremerhaven ist ein wichtiges Zentrum der Windenergie. Auf die Euphorie nach dem Bau der ersten Offshore-Windparks folgte Enttäuschung, weil die hohen Kosten auch die Windbranche auf den Boden der Tatsachen zurückholten. Investoren verschoben oder strichen Bauvorhaben, Leih- und Zeitarbeiter verloren Jobs – 2.000 der  18.000  in der Offshore-Branche – mehrere Firmen gaben auf. Doch selbst nach der Einigung auf die EEG-Reform sind laut Windenergie-Agentur (WAB) weitere 1000 Jobs in Gefahr. Allerdings kommen aus der Branche seit der politischen Einigung wieder positivere Signale. weiterlesen…

Vollintegration und Kapazitätsmärkte gefährden EE

Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt

von Eike Schwarz – mit freundlicher Genehmigung des Autors

Aufgrund des inzwischen 25-prozentigen Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung fordern Elektrizitätswirtschaft und Teile der Politik , die Strom­erzeu­gung aus erneuerbaren Energien vollständig in den Strommarkt zu integrieren (EEG-Novelle) und einen so genannten Kapazitätsmarkt zur Kapazitätsmarkt zur Erhaltung der Sicherheit der Stromversorgung. Wichtigstes Ergebnis der folgenden, an Entscheidungsträger in Politik und Ministerien gerichteten Stellungnahme des Bonner Energieexperten Eike Schwarz: „Beide Maßnahmen benachteiligen Windkraft- und PV-Anlagen grundsätzlich gegenüber konventionellen Kraftwerken und gefährden dadurch die Erreichbarkeit der Ziele der Energiewende“. Solarify dokumentiert die Schlussfolgerungen von Schwarz – die gesamte Studie hier. weiterlesen…

Umfrage zu Effizienz unter Hausbesitzern

Aktuelle Trends im Wärmemarkt

Deutsche Gebäude haben bekanntlich große energetische Einsparpotenziale. Doch ob und inwieweit diese abgerufen werden, und wie Haus- und Wohnungseigentümer wirklich über Sanierungsmöglichkeiten denken, war bislang unklar. Eine Befragung des Bonner Markt- und Meinungsforschers EuPD Research unter 1.000 deutschen Hausbesitzern soll diese Frage klären. weiterlesen…