Am 30.04. ist Schicht bei Solon

230 verlieren Job – Solon-Chef Podlowski: „Solon ist alles andere als tot“

Den 230 Mitarbeitern beim Berliner Solarmodulhersteller Solon klingt der Werbeslogan seit heute eher zynisch: Unter dem geschwungenen Dach in Berlin-Adlershof wird  am 30.04.2014 endgültig das Licht ausgehen. Solon verlegt auf Geheiß des indisch-arabischen Übernehmers Microsol seinen Sitz ins Emirat Fujairah östlich von Dubai (dort steht die größte Fabrik des Unternehmens), „um sich den wachsenden Märkten zuzuwenden“, so der Berliner Solon-Betriebsstättenleiter Lars Podlowski.  Alle 230 verlieren ihre Arbeit.
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Mit Sofortprogramm schon 2020

Hendricks kündigt deutsches Klimaschutz-Sofortprogramm an

Die Bundesregierung möchte bis 2020 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß gegenüber 1990 erreichen. Wenn man das Ziel zur Zeit extrapoliere, so Umweltministerin Hendricks, komme man aber nur auf 33-35 Prozent.  „Wir brauchen ein ressort-übergreifendes Sofortprogramm“, kündigte die Ministerin am 06.03.2014 in Berlin an. Dieses müsse den Verkehrs-, den Wärmesektor und das Bauwesen umfassen, die neben der Stromerzeugung wesentlich für den CO2-Ausstoß verantwortlichen Bereiche. weiterlesen…

Ministerin und Kommissar für starke EU-Umweltpolitik

EU-Kommissar Potocnik und Ministerin Hendricks stellen siebtes Umweltaktionsprogramms der EU vor

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks erwartet noch im März eine Einigung auf ein neues Klimaziel der EU für 2030. Sie hoffe, dass die Vorgabe von 40 Prozent weniger [[CO2]] im Vergleich zu 1990 gebilligt werde. Gemeinsam mit dem EU-Kommissar für Umweltpolitik, Janez Potocnik bekannte sie sich am 06.03.2014 anlässlich der Vorstellung des neuen EU-Umweltprogramms bis 2020 in Berlin zu einer ambitionierten EU-Umweltpolitik: Umwelt- und Klimaschutz seien zentrale Grundlagen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und ein „gutes Leben“ in Europa. weiterlesen…

Baake fordert europäischen Binnenmarkt für Strom

Simone Veil Governance Center for Europe an der Humboldt-Viadrina

Das am 05.03.2014 in Berlin gegründete Simone Veil Governance Center for Europe will den europäischen Austausch und die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft stärken. Zu verschiedenen Politikfeldern sollen gemeinsame europäische Strategien formuliert und so eine Annäherung nationaler Politiken vorbereitet werden. Damit möchte das Governance Center for Europe zu Verständigung und demokratischer Integration in Europa beitragen. In der Eröffnungsfeier forderte Wirtschafts-Staatssekretär Baake, endlich einen europäischen Binnenmarkt für Strom zu schaffen. weiterlesen…

Energiewende als Vorbild?

Deutschland schiebt bei „Low Carbon“ an

„Wenn es Deutschland nicht kann – wer dann?“ fragte „Welt-Ökonom“ Jeffrey Sachs rhetorisch am 04.03.2014 in seinem Eröffnungs-Statement zu einer Podiumsdiskussion über die Energiewende in Berlin unter dem Titel: „Die deutsche Energiewende im globalen Kontext: Lehren und Fallstricke für die kohlenstoffarme Transformation„. Der Chef des im vergangenen Jahr gegründeten Sustainable Development Network und Direktor seines Earth Institute an der Colimbia University war voller Bewunderung: „Wir glauben, dass Deutschland es kann“ – Atom und CCS blieben zwar wichtig, aber er hoffe, dass Deutschland zeigen werde, dass es ohne gehe. weiterlesen…

BUND: EU-weiter Atomausstieg bis 2030 möglich

Studie der TU Wien und der Stiftung Umweltenergierecht Würzburg: Bis 2030 kann Europa aus Atomkraft aussteigen – Großbritanniens geplante Förderung neuer AKW unzulässig

Eine neue Studie der Technischen Universität Wien und der Würzburger Stiftung Umweltenergierecht, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seine österreichische Partnerorganisation Global 2000 veröffentlicht haben, hält den EU-weiten Atomausstieg bis 2030 für möglich. Voraussetzung dafür seien jedoch stärkere europaweite Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz und ein schneller weiterer Ausbau erneuerbarer Energien. Erforderlich seien weitreichende politische Beschlüsse wie konkrete Ziele für die Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine grundlegende Reform des CO2-Zertifikatehandels. weiterlesen…

DIW: EU-Rahmen „mäßig ambitioniert“

DIW-Experten: EU-Kommission sollte sich ehrgeizigere Ziele in der Energie- und Klimapolitik setzen

DIW-Experten kritisieren neuen Rahmen-Entwurf der EU-Kommission als „mäßig ambitioniert“. Die Kommission laufe Gefahr, ihre langfristigen Klimaschutzziele zu verfehlen. Mit ehrgeizigeren Zielen würden die Kosten des Gesamtsystems nur geringfügig steigen, es seien aber deutlich positivere Entwicklungen in Bezug auf Investitionen, Arbeitsmarkt und Außenhandel zu erwarten. weiterlesen…

RWE wie befürchtet tiefrot

Deutschlands Nummer verliert fast 2,8 Milliarden Euro

Erstmals in seiner Unternehmensgeschichte hat der Energieversorger RWE in einem Geschäftsjahr nichts verdient – im Gegenteil. Deutschlands Nummer zwei der Energiebranche kommt nach 60 Jahren das Geschäftsmodell abhanden, weil man die „Energiewende verschlafen und Erneuerbare Energien unterschätzt“ hat (Energie-Experte Hans-Josef Fell). Sonnen- und Windstrom vermiesen RWE zunehmend die Freude am Firmen-Slogan – dazu kommen milliardenschwere Abschreibungen für Kohle- und Gaskraftwerke. Die operativen Kennzahlen brechen ein. weiterlesen…

EU-Energieminister berieten…

…klima- und energiepolitischen Rahmen bis 2030
Kommissions-Vorschlag: CO2-Minderung um 40 % gegenüber 1990

Die EU-Energieminister haben am 04.03.2014 erstmals über den klima- und energiepolitischen Rahmen bis 2030 beraten. Im Mittelpunkt der Debatte standen laut einer Presserklärung des BMWi politische Maßnahmen in Richtung Treibhausgasreduktion,  Ausbau der Erneuerbaren und Steigerung der Energieeffizienz, für die sich die EU für 2030 Ziele setzen will. Die EU-Kommission hat ein EU-Treibhausgas(THG)-Minderungsziel für 2030 in Höhe von minus 40 Prozent (gegenüber 1990) und ein verbindliches EU-weites Ziel für einen Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 27 Prozent am Brutto-Endenergieverbrauch für 2030 vorgeschlagen. Energieeffizienz soll ebenfalls ein integraler Bestandteil der zukünftigen EU-Klima- und Energiepolitik bleiben. Die Positionen der Mitgliedstaaten dazu liegen aber noch deutlich auseinander. weiterlesen…

BUND ruft zum „Plastikfasten“ auf

Jährlich fünf Millionen Tonnen Plastikmüll in Deutschland:
Mit sieben Wochen Plastik-Vermeidung Umweltschäden und Ressourcenverschwendung verringern

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Verbraucherinnen und Verbraucher dazu aufgerufen, parallel zur christlichen Fastenzeit bis Ostern so weit wie möglich auf Plastik zu verzichten. Eine eigens eingerichtete Internetseite klärt darüber auf, dass in Deutschland jährlich sechs Milliarden Plastiktüten kaum benutzt und rund 12 Millionen Tonnen Plastik verbraucht würden. Damit lägen die Deutschen europaweit an der Spitze. weiterlesen…