Wohin mit überschüssigem Windstrom?

 Nachhaltige, robuste Flexibilisierungsoptionen

Die zunehmende Einspeisung von Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Energiequellen stellt das Energiesystem vor viele Herausforderungen. Eine davon ist die wachsende Menge an Windstrom, die insbesondere auf Grund von Netzengpässen nicht zu den Verbraucher(inne)n transportiert werden kann, sondern abgeregelt werden muss. Eine neue Studie des Wuppertal Instituts beschäftigt sich mit verschiedenen technischen Flexibilisierungsoptionen, die für einen problemorientierten, flexiblen Umgang mit Windstromüberschüssen in Frage kommen und im Einsatz nachhaltig bzw. robust sein werden. Eine im Auftrag des NRW-Umweltministeriums erstellte Vorstudie des Wuppertal-Instituts. weiterlesen…

Wald isst CO2 auf

Hendricks startet erstes großes Projekt aus Waldklimafonds

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat am 07.03.2014 bei Münster eines der ersten großen Projekte aus dem neuen Waldklimafonds eröffnet. Dort soll auf bis zu 4000 Hektar untersucht werden, wie sich der Wasserhaushalt stabilisieren lässt, damit der Wald auch in Zeiten des Klimawandels dauerhaft gesund bleibt. weiterlesen…

17 gegen EFI-Gutachten

Wirkung des EEG – was ist die empirische Evidenz?

Das Votum der Expertenkommission Forschung und Innovation, das EEG abzuschaffen, hat bundesweiten Widerspruch vor allem aus der Fachwelt ausgelöst – von „mangelhafter Kenntnis“, gar von „Blamage“ war die Rede. Vor allem die Begründung, das EEG entfalte „keine nachweisbare Innovationswirkung“ sei unhaltbar, so zahlreiche Diskusisonsbeiträge. Eine sehr ausführlich begründete Gegenrede kam nach dem Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) aus Karlsruhe vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) unterzeichnet von 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter dem Titel „Wirkung des EEG – was ist die empirische Evidenz?“ Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Energiewende riesiges Verlustgeschäft für Stromanbieter?

Nach RWE-Minus stellt MDR eine bange Frage – und  verneint sie

„Ist die Energiewende ein riesiges Verlustgeschäft für die Stromanbieter? Die Frage stellt sich, nachdem der Energieriese RWE in dieser Woche seine Bilanz vorgelegt hat“, fragt der Mitteldeutsche Rundfunk bang auf seiner Webseite. Immerhin habe RWE 2013 Milliarden-Verluste gemacht. Schuld an der Misere sei angeblich die Energiewende. Stephan Zimmermann auf mdr.de: „Kommen andere Anbieter besser mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien zurecht?“ weiterlesen…

Gewinne im Sinkflug

EnBW mit Jahresbericht: Operatives Ergebnis unter Vorjahreswert – Prognose 2014: Zwischen 0 und -5 Prozent

EnBW hat 2013 mit weniger als den erwarteten Gewinneinbußen abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging um 5,3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zurück, wie das drittgrößte deutsche Energieunternehmen am 07.03.2014 mitteilte. Prognostiziert hatte der Karlsruher Energieversorger fünf bis zehn Prozent Rückgang. Der Stromabsatz sank 2013 um 5,6 Prozent auf 128 Mrd. kWh.  „Es war ein operativ sehr anspruchsvolles Jahr“, sagte denn auch EnBW-CEO Frank Mastiaux. weiterlesen…

UN bestätigen Achim Steiner im Amt

UNEP-Exekutivdirektor für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt – Hendricks gratuliert – Solarify: Glücksfall

Die UN-Generalversammlung in New York hat am 07.03.2014 den Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßte die Entscheidung der UNO und gratulierte Steiner zur Verlängerung seiner Amtszeit. weiterlesen…

Säulen der Energiewende

VDI-Positionspapier: Entkarbonisierung und Effizienzsteigerung unabdingbar für Energiewende

Klimaschutz und Reduktion von Treibhausgasemissionen sind wichtige Ziele der Energiewende. In einem neuen Positionspapier legt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI ) dar, wie ressourcenschonende und CO2-arme Energieversorgung und -nutzung in Deutschland zu erreichen sind. Dabei kommt es nach Überzeugung des VDI vor allem auf die Entkarbonisierung, d.h. die verringerte Nutzung von Kohlenstoffen in der Energiewirtschaft an. Zu den weiteren Maßnahmen zählen Energie-Effizienzsteigerung, bzw. -Einsparung. weiterlesen…

Neue Daten über Kohlendioxid und Methan

KIT-Klimaforscher auf Polarstern-Expedition

Wissenschaftler des KIT-Instituts für Meteorologie und Klimaforschung messen auf dem Forschungsschiff Polarstern die Konzentration von Kohlendioxid und Methan über dem Atlantik. Ihre Messungen sollen unter anderem die Aussagekraft von Satellitendaten über die Konzentration dieser Treibhausgase erhöhen. weiterlesen…

Klimawandel bedroht Weltkulturerbe

Bei drei Grad ein Fünftel in Gefahr

Von der Freiheitsstatue in New York über den Tower of London bis hin zum Opernhaus in Sydney – vom Anstieg des Meeresspiegels sind nicht nur Siedlungsräume großer Teile der Weltbevölkerung an den Küsten betroffen, sondern auch zahlreiche Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. Das zeigt eine aktuelle Studie von Ben Marzeion von der Universität Innsbruck und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. weiterlesen…