Neue Solarkollektoren aus Kunststoff

Innovationen unter skandinavischer Sonne – Gebäudeintegration von Kunststoffkollektoren demonstriert

Im Rahmen des europäischen Verbundprojekts „SCOOP“ (Solar Collectors Made of Polymers) hat ein Konsortium unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE Solarkollektoren aus Kunststoff entwickelt, die Funktionalität, Kostenbewusstsein und Ästhetik miteinander verbinden. Die Demonstrationsanlagen des Projektpartners Aventa AS decken mehr als 60 Prozent des Gesamtverbrauchs für Heißwasser und Heizung von 34 Reihenhäusern im Passivhausstandard. Sie wurden Anfang Oktober der Öffentlichkeit präsentiert. weiterlesen…

Mobiler Großspeicher mit 1 MW

Speicher für die Energiewende: Fraunhofer IFF testet in Magdeburg erfolgreich Großbatterie

Mit der Energiewende steigt das Risiko von Schwankungen in den regionalen Stromnetzen. Großbatterien sollen künftig helfen, diese dadurch zu stabilisieren, dass sie gespeicherten Strom ins Netz zurückgeben oder zeitweise die Versorgung von Endabnehmern übernehmen können. Am Fraunhofer IFF in Magdeburg steht mit einer Leistung von einem Megawatt einer der größten mobilen Großspeicher Deutschlands. Im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff demonstrierten die Forscher kürzlich, wie er eingesetzt werden kann. Dafür nahmen sie sogar eines ihrer Forschungsgebäude vollständig vom Netz. weiterlesen…

Übergang zur Kreislaufwirtschaft ruckelt

Bundesrat zerpflückt EU-Vorlage

Die Länder haben in ihrer Plenarsitzung am 10.10. 2014 zu einer Vorlage der Europäischen Kommission kritisch Stellung genommen, deren Ziel es ist, Abfall europaweit zunehmend als Ressource zu nutzen. Sie wollen mit ihrem Votum erreichen, dass die Kommission ihren Vorschlag nochmals überdenkt und mit den Mitgliedstaaten intensiv diskutiert. weiterlesen…

Aktionswochen zur Abfallvermeidung und gegen Vermüllung

VKU übernimmt Koordination der Woche der Abfallvermeidung sowie des Clean-Up Days in Deutschland

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) wird in den kommenden drei Jahren dank der Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des VKS-Fördervereins die konzeptionelle Organisation der Woche der Abfallvermeidung (EWAV) sowie des Clean-Up Days übernehmen. Letzterer soll die Aufmerksamkeit auf das Phänomen der Vermüllung der Landschaft lenken. Die EWAV ist ein zentrales Instrument, um Abfallvermeidung anschaulich zu machen und konkrete Ansätze für Abfallvermeidung in Industrie, Gewerbe, Haushalt und in Behörden vorzustellen. weiterlesen…

BMWi legt Gutachten zur Kraft-Wärme-Kopplung vor

 „Dramatische Lage“

Bei der Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologie (KWK) wird die eingesetzte Energie besonders effizient genutzt: gleichzeitig zur Strom-  und  zur Wärmeerzeugung. Wie steht es aktuell um die Effizienztechnologie und was sind ihre Perspektiven? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines eben vom  BMWi veröffentlichten Gutachtens. Es kommt zu dem Schluss, dass KWK noch beträcht­li­ches Aus­bau­po­ten­zial hätte, mit dem gegen­wär­ti­gen KWK-Gesetz (KWKG) würden jedoch die Aus­bau­ziele kaum errei­cht. weiterlesen…

Verordnung für mehr Energiepreis-Transparenz gebilligt

Informationspflichten der Grundversorger gegenüber Verbrauchern erweitert

Am 10.10.2014 hat der Bundesrat die Verordnung zur transparenten Ausweisung staatlich gesetzter oder regulierter Preisbestandteile in der Strom- und Gasgrundversorgung mit einer Maßgabe beschlossen. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) bezweifelt den Nutzen der Verordnung. weiterlesen…

Bundesrat zu Atomausstieg

Finanzielle Folgen des Atomausstiegs prüfen

Der Bundesrat fordert eine Überprüfung der Kosten für den Atomausstieg und die Milliarden-Rückstellungen der Kraftwerksbetreiber. Mit einer am 10. 10. 2014 gefassten Entschließung bittet er die Bundesregierung, unabhängige Studien in Auftrag zu geben, die die zu erwartenden Kosten transparent darlegen. Zudem soll sie die KKW-betreibenden Energiekonzerne zu einer deutlich erhöhten Transparenz gegenüber den finanz- und atomrechtlichen Aufsichtsbehörden verpflichten und dafür sorgen, dass die Betreiber die Rückstellungen auf das angemessene Maß erhöhen. weiterlesen…

Klimawandel erhöht Tag-Nacht-Temperaturunterschiede

Max-Planck-Forscher untersuchen ökologische Auswirkungen der globalen Erwärmung

Infolge des Klimawandels sind die Durchschnittstemperaturen auf der Erde bekanntermaßen gestiegen. Ob auch die Temperaturunterschiede größer werden, ist dagegen noch unbekannt. George Wang vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen zufolge nähern sich weltweit die Unterschiede zwischen Tages- und Nachttemperaturen rapide den jährlichen Unterschieden zwischen Sommer- und Wintertemperaturen an. Gemäßigte Klimaregionen der Erde werden dadurch den Tropen immer ähnlicher. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft oder die Ausbreitung von Krankheiten und Schädlingen haben. weiterlesen…

EU genehmigt Briten-AKW

Milliardenzuschüsse auf 35 Jahre

Die EU-Kommission hat die Förderung von Bau und Betrieb zweier Reaktoren des neuen britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C 75 km südwestlich von Bristol als mit dem EU-Beihilferecht vereinbar eingestuft und die Zahlung von Einspeisetarifen für den geplanten Neubau  genehmigt. Damit wird der britischen Regierung eine staatliche Garantie für die Finanzierung sowie eine Einspeisevergütung in Höhe von 92,5 Pfund/MWh (das entspricht heute ca. 11,8 Cent/kWh) mit vollem Inflationsausgleich für 35 Jahre zugestanden. weiterlesen…

Heizenergieverbrauch sinkt, Kosten steigen

  • DIW Berlin und ista stellen „Wärmemonitor Deutschland“ 2013 vor
  • Energiebedarf sinkt erheblich
  • Einsparziele werden dennoch nicht erreicht
  • Höhere Einsparpotenziale im Westen Deutschlands

Der Heizenergiebedarf – das heißt der der um witterungsbedingte und klimatische Einflüsse bereinigte Heizenergieverbrauch – von Mehrfamilienhäusern ist deutschlandweit in den Jahren 2003 bis 2013 pro Quadratmeter Wohnfläche um knapp 16 Prozent gesunken. Da allerdings die Gesamtwohnfläche größer geworden ist, ging der Gesamtenergieverbrauch im gleichen Zeitraum nur um 9,7 Prozent zurück. Gleichzeitig ist die Heizkostenbelastung der Haushalte gestiegen, das zeigt der vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Zusammenarbeit mit dem Energiedienstleister ista Deutschland entwickelte „Wärmemonitor Deutschland 2013“. weiterlesen…