EUROfusion: Europäisches Fusionsprogramm neu

Europäisches Fusionsprogramm in neuer Struktur

Ein Festakt am 09. 10. 2014 in Brüssel setzte den Schlusspunkt unter die zurzeit laufende Umstrukturierung des europäischen Fusionsprogramms: Vertreter der Fusionsforschung und der EU-Kommission gründeten das Konsortium EUROfusion. Es umfasst 29 nationale Fusionszentren aus 26 Ländern der Europäischen Union sowie der Schweiz. Ziel der Reorganisation ist es, die Kräfte effizienter auf das gemeinsame Ziel – ein Energie lieferndes Fusionskraftwerk – auszurichten und die EU-Finanzierung neu zu regeln. Rund die Hälfte des Fünf-Jahres-Budgets von 857 Millionen Euro trägt die EU. Koordinator des Konsortiums wird das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München. weiterlesen…

Promis für Blauen Engel

Katarina Witt, Oliver Mommsen und Hannelore Elsner werben für Umwelt-Symbol

Deutschlands bekanntestes Umweltzeichen, der „Blaue Engel“ soll neuen Schwung bekommen. Helfen werden dabei laut einer Mitteilung des Bundesumweltministeriums drei Prominente: Katarina Witt, Oliver Mommsen und Hannelore Elsner. Als neue Umweltbotschafter für den Blauen Engel engagieren sie sich für umweltbewussten Konsum, dabei sind ihre Beweggründe  ganz individueller Natur, wie die von Jim Rakete in Szene gesetzten Motive zeigen:. weiterlesen…

Verdi, BDEW und VKU vereint auf der Straße

Für den Erhalt von Arbeitsplätzen in fossilen Kraftwerken

Die Arbeitnehmer von fossilen Kraftwerken gingen am 09.10.2014 an vielen Orten der Bundesrepublik auf die Straße: Mit bundesweiten Demonstrationen, zu denen die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, der BDEW und der VKU aufgerufen hatten, machten sie Druck auf die Regierung. Unter dem Motto „Besser, wenn man Reserven hat – Kapazitätsmarkt statt Kraftwerksstilllegungen“ machten nach Verdi-Angaben ca. 30.000 darauf aufmerksam, dass sie viele ihrer Arbeitsplätze durch die Erneuerbaren Energien gefährdet sehen. weiterlesen…

Chemie-Nobelpreis 2014 geht an Max-Planck-Forscher Stefan Hell

Für Leistungen in der ultrahochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie

Stefan W. Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen hat den diesjährigen Nobelpreis für Chemie erhalten. Er teilt sich den Preis mit den Amerikanern Eric Betzig und William E. Moerner. Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften würdigt damit die bahnbrechenden Arbeiten des Physikers auf dem Gebiet der ultrahochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie. Hell gelang es, die bisherige Auflösungsgrenze optischer Mikroskope radikal zu unterlaufen – ein Durchbruch, der neue wegweisende Erkenntnisse in der biologischen und medizinischen Forschung ermöglicht. weiterlesen…

Fraunhofer veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

„Verantwortung übernehmen – Zukunft aktiv gestalten“

Als erste der vier großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland hat die Fraunhofer-Gesellschaft am 08.10.2014 einen Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt, der die gesamte Organisation abbildet. Der Bericht dient als Grundlage für ein langfristig ausgerichtetes Nachhaltigkeitsmanagement. Fraunhofer hat das Thema Nachhaltigkeit in alle Vorstandsbereiche integriert. weiterlesen…

Strom aus Wind und Sonne zunehmend kostengünstiger

Metaanalyse vergleicht 20 Studien im Blick auf Stromgestehungskosten

Angesichts der notwendigen Erneuerung des deutschen Kraftwerksparks stellt sich die Frage, ob eine Modernisierung der Stromversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien zu höheren Kosten für die Verbraucher führt als der Bau neuer fossiler Kraftwerke. Eine wichtige Vergleichsgröße dafür sind die Stromgestehungskosten. Das sind die durchschnittlichen Kosten, die für die Errichtung und den Betrieb von Kraftwerken bezogen auf die erzeugte Strommenge anfallen. In einer Metaanalyse stellt die AEE die aktuellen und bis 2050 prognostizierten Stromgestehungskosten fossiler und regenerativer Kraftwerke von 20 wissenschaftlichen Studien gegenüber. weiterlesen…

Nur noch eine Generation Kohle und Öl verbrennen

Mehr als 50 % der Fossilen müssen im Boden bleiben

Ansteigende Meeresspiegel, die Inselstaaten zu überfluten drohen, schmelzende Gletscher, Hitzewellen mit anhaltender Trockenheit, dazu immer mehr extreme Wetterereignisse – Begleiterscheinungen des Klimawandels, und längst nicht alle. Eine Forschergruppe des Global Carbon Budget fordert daher, dass Kohle und Öl nur noch 25 Jahre lang verbrannt werden dürfen. Nicht überraschend: Mit 40 Milliarden Tonnen droht für 2014 ein erneuter Negativ-Rekord. weiterlesen…

Vorsicht beim Wetten auf negative Emissionen

MCC: Plädoyer für BECCS

Viele Klima-Modellrechnungen sehen den Einsatz der noch unerforschten Technik BECCS vor, um die Zwei-Grad-Grenze nicht zu überschreiten. Das stellt Sabine Fuss, Leiterin der MCC-Arbeitsgruppe Ressourcen und Internationaler Handel, in ihrem Artikel „Betting on Negative Emissions“ fest. BECCS ist die Kombination aus Bioenergie (BE) und dem Abscheiden und Speichern von CO2 (CCS). weiterlesen…

EU-Minister für minus 40 Prozent EU-interne Treibhausgase bis 2030

Energieminister erörterten energie- und klimapolitische Strategie für Europa

Die EU-Klima- und Energiepolitik bis 2030 und die Versorgungssicherheit und standen im Mittelpunkt des informellen Ratstreffen der 28 EU-Energieminister in Mailand am 06.10.2014. Ihr Ziel laut einer Meldung aus dem Bundeswirtschaftsministerium: 40 % weniger Treibhausgase. weiterlesen…

Wer trägt die Kosten des EEG?

BMWi: Zur Hälfte die Wirtschaft

Einer Prognose des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) von vor knapp einem Jahr zufolge werden die Stromverbraucher im Jahr 2014 insgesamt 23,6 Milliarden Euro EEG-Umlage zahlen. Mehr als die Hälfte dieser Kosten trägt die Wirtschaft. Dies stellt eine aktuelle Mitteilung des Bundeswirtschafts- und Energieministeriums heraus. weiterlesen…