Übertragungsnetze knapp 18.000 km lang

Aber 34.780 km Höchstspannungsnetz

Die Gesamtstromkreislänge des Höchstspannungsnetzes der Übertragungsnetzbetreiber betrug im Jahr 2012 insgesamt 34.780 km, die Gesamtlänge der Stromtrassen aber nur knapp 18.000 km. Dies teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/1425) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/1181) mit. weiterlesen…

Energiesystem global verändern

Voraussetzungen einer globalen Energietransformation

„Unser Energiesystem steckt tief in der Krise. Die jahrhundertelange Abhängigkeit von fossilen Energieträgern hat zu schweren Umweltschäden sowie zentralistischen Erzeugungs-, Verteilungs- und Eigentumsstrukturen geführt, von denen nur einige wenige profitieren“, beginnt eine Studie der Autorinnen Bärbel Kofler und Nina Netzer von Germanwatch und dem Wuppertal Institut. Gleichzeitig hätten jedoch weite Bevölkerungsteile keinen Stromanschluss. „Deshalb brauchen wir eine globale Energietransformation“, sagen die Autorinnen und analysieren, wie diese aussehen kann und warum sie bisher nicht umgesetzt wird. weiterlesen…

Gebürstete Nanoschicht

Neue Synthese zur ERzeugung hauchdünner Kohlenstoffschichten für diverse Anwendungen

Ein vielversprechendes Nanomaterial lässt sich künftig möglicherweise für verschiedene Anwendungen maßschneidern. Wissenschaftler der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) und des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm haben eine elegante Methode entwickelt, um selbst-organisierte Kohlenstoff-Nanoschichten herzustellen und diese chemisch mit verschiedenen Funktionen auszustatten. Solchen funktionalisierten Nanoschichten aus Kohlenstoff werden diverse Verwendungen zugetraut. So könnten sie als Beschichtungen dienen, die Oberflächen sowohl kratzfest als auch schmutzabweisend machen. Oder auch als Sensoren für den Nachweis extrem geringer Substanzmengen. Aus der elektrischen Leitfähigkeit von Kohlenstoffschichten ergeben sich außerdem diverse Einsatzgebiete als elektronische Bauteile. weiterlesen…

Organische PV am laufenden Meter

EU-Projektpartner zeigen sechs Meter lange Folie auf LOPEC in München

Ein sechs Meter langes und 50 Zentimeter breites Solarmodul aus flexibler organischer Photovoltaik ist das Ergebnis des europäischen Forschungsprojekts FabriGen mit sechs Partnern aus vier Ländern. Die Power-Folie wurde vollständig im sogenannten Rolle-zu-Rolle Verfahren hergestellt, die verwendeten organischen Solarzellen kommen ohne Indium-Zinnoxid (ITO) aus und sind damit potenziell besonders kostengünstig. Bei der Projektidee stand vor allem die Zielanwendung Membran-Architektur im Mittelpunkt. Ein Bericht des Fraunhofer ISE in Freiburg. weiterlesen…

EEG-Umlage sinkt 2015 möglicherweise

Aktualisierter EEG-Rechner von Agora Energiewende zeigt: Absenkung greift nur, wenn Bundestag aktuellen EEG-Entwurf ohne Ausweitung  von Industrieprivilegien beschließt

Die EEG-Umlage könnte 2015 voraussichtlich leicht sinken. Die Umlage zur Förderung des Stroms aus erneuerbaren Energien wird dann wahrscheinlich zwischen 5,8 bis 6,2 Ct/kWh liegen – je nach Entwicklung des Börsenstrompreises und der Wind- und Solarstromproduktion im Sommer 2014. Aktuell beträgt sie 6,24 Ct/kWh. Dieser Wert wird voraussichtlich erst in den Jahren 2016/2017 wieder erreicht. Das zeigt der von Agora Energiewende veröffentlichte aktualisierte EEG-Rechner. Die unter www.agora-energiewende.de/eeg-rechner frei verfügbare Software wurde vom Öko-Institut an die Beschlüsse des Bundeskabinetts zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) angepasst. weiterlesen…

EU-Klimaziel untersucht

Öko-Institut untersuchte im BMUB-Auftrag Verteilungsschlüssel für EU-Klimaziel

Das Öko-Institut e. V. untersuchte im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wie ein EU-Klimaziel für den Zeitraum 2020 bis 2030 auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt werden könnte. Das Öko-Institut entwickelte dazu unterschiedliche Verteilungsschlüssel zur Aufteilung der notwendigen Emissionsminderungen auf die 28 EU-Mitgliedstaaten in den Wirtschaftssektoren, die nicht vom EU-Emissionshandelssystem erfasst werden.
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2015 droht C02-Jahreswert von >400 ppm

WMO: CO2 überstieg erstmals einen Monat lang 400 ppm

Die C02-Konzentration hat in der Atmosphäre der nördlichen Erdhalbkugel einen neuen Allzeit-Höchststand überschritten. Im April betrug sie in der nördlichen Hemisphäre erstmals dauerhaft 400 ppm (parts per million, Teilchen pro Million). Diesen Wert veröffentlichte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am 26.05.2014 in Genf. Diese Schwelle sei von symbolischer und wissenschaftlicher Bedeutung, denn mit der Überschreitung dieser Schwelle werde erneut bewiesen, dass die Ursachen der Zunahme von Treibhausgasen – Verbrennung fossiler Energieträger und andere den Klimawandel beschleunigende Aktivitäten – antropogen seien. Der Klimawandel sei menschengemacht. weiterlesen…

Kohleausstieg ist möglich

Kohleausstieg ist möglich
Fachgespräch von Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Wie lässt sich der Kohleausstieg einleiten?“

Der Einstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft ist möglich – eine Voraussetzung dazu ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung. Greenpeace hat schon 2008 ein Kohleausstiegsgesetz vorgelegt, das bis 2040 den Ausstieg vorsah. weiterlesen…

370.000 Jobs dank EE – PV halbiert

Erneuerbare Energien boten im Jahr 2013 mehr als 370.000 Menschen Arbeit – 261.500 aufgrund des EEG
BSW-Solar: jeder zweite Job in Solarbranche vernichtet

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Strom-, Wärme- und Biokraftstofferzeugung bot im Jahr 2013 insgesamt rund 371.400 Beschäftigten Arbeit. Davon können 261.500 Arbeitsplätze auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückgeführt werden, teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit. weiterlesen…