So geht Klimaschutz

Gerd Pfitzenmaier: 50 Tipps wie Sie Einsteigen, Mitmachen und Helfen können

„Klimaschutz überlebenswichtig – für Menschen, Tiere und Pflanzen. Denn die Erde wird heißer. Das führt zu mehr extremen Wetterlagen, Wälder verbrennen, Ernten vertrocknen, die Ozeanpegel steigen. Noch aber geschieht zu wenig. Dabei kann jede und jeder dabei helfen. Am besten mit diesen 50 Tipps des Ratgebers. Sie zeigen, wie wir ohne Aufwand aktiv sein können. Mit diesen Worten kündigt der Ellert & Richter-Verlag Gerd Pitzenmaiers Ratgeber „So geht Kimaschutz“ an. (Titel: Gerd Pitzenmaier – So geht Klimaschutz – © Ellert & Richter-Verlag) weiterlesen…

Ethanol technisch effizient herstellbar und finanziell wettbewerbsfähig

Treibstoff aus Restholz – über Essigsäure

Dem jüngsten Sachstandsbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change) zufolge müssen die CO2-Emissionen erheblich verringertwerden, um den Klimawandel und seine Folgen zu begrenzen. Die Produktion von Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen wie Altholz und Stroh oder Grünstrom wäre eine Möglichkeit, die Kohlenstoffemissionen im Verkehrsbereich zu verringern. Diesem Thema widmen sich Forschende am Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Lappeenranta-Lahti (LUT) in Finnland. weiterlesen…

Deutscher Umweltsatellit ins All gestartet

EnMAP soll Erde mit 242 Spektralkanälen aus 650 km Höhe aufnehmen

Am 01.04.2022 um 18:24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (12:24 Uhr Ortszeit) ist der erste in Deutschland gebaute und entwickelte Hyperspektralsatellit EnMAP an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtkonzerns SpaceX von Cape Canaveral in Florida ins All gestartet. (Bild: Deutscher Umweltsatellit EnMAP – Grafik © DLR CC BY-NC-ND 3.0) weiterlesen…

Brennstoffzellen sollen Dieselgeneratoren überflüssig machen

Wasserstoff als Ersatz

Dieselgeneratoren übernehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern oft die lokale Stromversorgung – und pusten Millionen Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre. Um diese Emissionen künftig einzusparen, entwickelt ein Forschungsteam vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA gemeinsam mit der CBC GmbH & Co. KG und der Universität Bayreuth derzeit einen Stromgenerator, der mit Wasserstoff betrieben wird. (Grafik: Aufbau einer Brennstoffzelle © Andreas Rosin, Universität Bayreuth IPA Fraunhofer) weiterlesen…

Emissionshandel entwickelt sich zu Schlüsselinstrument zur Klimaneutralität

9. Statusbericht der International Carbon Action Partnership (ICAP) 2022

Emissionshandelssysteme können einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten, die dringend erforderlich ist, um bis Mitte des Jahrhunderts Klimaneutralität zu erreichen. Sie schaffen Anreize für Investitionen in neue Technologien und generieren Mittel, die für Ausgleichsmaßnahmen zugunsten von stark betroffenen Bevölkerungsgruppen verwendet werden können. Der Emissionshandel hat 2021 weiter an Dynamik gewonnen und wird zu einem Schlüsselinstrument für die Dekarbonisierung. Das zeigt der 9. Statusbericht der International Carbon Action Partnership (ICAP) 2022 in Projektträgerschaft von adelphi. weiterlesen…

Arktis teils 20 Grad über „normal“

Beunruhigend hohe Temperaturwerte und tropischer Regen – Hitzeanomalie in der Ostantarktis

An beiden Polen sind im März 2022 beunruhigende Phänomene beobachtet worden: Über dem arktischen Meereis fiel starker Regen aus Wolken, fast so hoch wie in den Tropen; die Oberflächentemperaturen waren teils mehr als 20 Grad höher als normal. Und in der Ostantarktis wurden Temperaturrekorde gebrochen: Eine Wetteranomalie hatte den Jetstream besonders stark abweichen lassen. Zunächst hat das laut Forschern noch nicht unbedingt mit dem Klimawandel zu tun, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz sowie mehrerer Forschungsinstitute, darunter die Universitäten Leipzig, Hamburg und Köln sowie das Alfred-Wegener-Institut (AWI), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (Tropos). (Foto: HALO (High Al­titu­de and Long Ran­ge Re­se­arch Air­craft) – Forschungsflugzeug – © DLRCC BY-NC-ND 3.0) weiterlesen…

Kohlenstoffkreislauf via Elektrolyse schließen

Performance von Zero-Gap Elektrolyseuren steigern

Das CO2 in der Atmosphäre elektrochemisch reduzieren und als Basis für chemische Produkte nutzen – dieses Ziel haben sich zahlreiche Projekte in Industrie und Forschung gesetzt. Im Fokus stehen dabei nicht länger die Entwicklung neuer Katalysatoren und Elektroden, sondern auch Skalierbarkeit und Optimierung vorhandener elektrolytischer Systeme. Eines dieser Systeme – den sogenannten Zero-Gap Elektrolyseur – haben sich Wissenschaftler des Fraunhofer UMSICHT, der Ruhr-Universität Bochum und der RWTH Aachen – einer Medienmitteilung vom zufolge – genauer angesehen. Ergebnis: Sie konnten sowohl die Stabilität des Elektrolyseurs als auch den faradayschen Wirkungsgrad für das produzierte CO über längere Zeit verbessern. weiterlesen…

Weniger Feinstaub beim Heizen mit Holz

Sensor- und Verbrennungsluft-Regelungssystem reduziert Emissionen bei Holz-Verbrennung deutlich

Heizen mit Holz liegt in Deutschland nach wie vor im Trend. Die steigenden Energiepreise und die Abhängigkeiten von internationalen Märkten machen den nachwachsenden Rohstoff noch attraktiver. Zudem stammt das Natur-Heizmittel aus heimischen Wäldern, ist gut verfügbar und verbrennt CO2-neutral. Doch bei der Verbrennung von Holz in Kaminöfen oder Scheitholzheizkesseln entstehen enorm viel Feinstaub und phasenweise hohe Konzentrationen potenziell toxischer Abgaskomponenten. Ein in Karlsruhe entwickeltes neues Sensor- und Verbrennungsluft-Regelungssystem reduziert Emissionen bei der Verbrennung von Holz deutlich. weiterlesen…

Katalysator für nachhaltige Herstellung wichtiger Ausgangsstoffe

Science: Erfolg für Bayreuther Forscher

Die aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehenden alpha-Olefine sind die wichtigsten Ausgangsstoffe der chemischen Industrie. Forscher der Universität Bayreuth stellten jetzt in Science eine Entdeckung vor, die ungeahnte Perspektiven für das Design und die selektive sowie nachhaltige Herstellung dieser chemischen Produkte eröffnet: Sie haben einen Katalysator entwickelt, der es erstmals erlaubt, potenziell unendlich viele Variationen von alpha-Olefinen zielgenau unter Verwendung von Ethylen herzustellen. Bisher standen nur für drei alpha-Olefine derart selektive Herstellungsverfahren zur Verfügung. Der neue Katalysator basiert einer Medienmitteilung der Uni Bayreuth vom 31.03.2022 zufolge auf Titan, einem der am häufigsten vorkommenden Metalle der Erdkruste. weiterlesen…

Dürre-Aus­wirkun­gen auf Öko­systeme doppelt so stark wie gefürchtet

Feldexperimente auf Versuchsflächen

Extremereignisse wie Dürren werden künftig aufgrund des Klimawandels zunehmen; das ist nicht neu. Die negativen Auswirkungen dieser Trockenheit auf das Funktionieren von Ökosystemen sind aber doppelt so groß, wie bislang aufgrund von Feldexperimenten angenommen wurde. Das zeigt ein Forscher-Team mit Beteiligung von Michael Bahn vom Berner Institut für Ökologie in einer Studie in Nature Ecology and Evolution. Der kürzlich veröffentlichte Bericht des Weltklimarates IPCC weist wiederholt auf die Gefahr stark zunehmender Dürreereignisse hin. weiterlesen…