CO2 verteuern wirksamer als EE-Förderung

Ökonom hat berechnet, welche Strategie CO2-Ausstoß am effizientesten reduziert

Bis 2030 will Deutschland 55 Prozent weniger klimaschädliche Treibhausgase ausstoßen und bis 2050 sogar weitgehend treibhausgasneutral sein. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, setzt die Bundesregierung vorrangig auf die Förderung regenerativer Energiequellen, vor allem Wind und Sonne. Energiemarktforscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU), der Wirtschaftsuniversität Wien und der Fachhochschule Graubünden haben untersucht, mit welchen Maßnahmen der Ausstoß von Kohlendioxid bei der Stromproduktion am effizientesten gesenkt werden kann. (Grafik © FAU – CO2-Bepreisung) weiterlesen…

Estland plant Europas erstes Mini-AKW

Rekord-Emissionen reduzieren

Estland will dem estnischen Rundfunk ERR folgend innerhalb von etwa zehn Jahren – etwa 100 Kilometer östlich von Tallinn, an der Küste des Finnischen Meerbusens – das erste Mini-Atomkraftwerk, einen kleinen modularen Reaktor, fertig stellen, um seine Energieerzeugung abzusichern – und die Klimaziele zu erreichen, schreibt Pekka Väntinnen auf EURACTIV.com Estlands Emissionen durch Stromerzeugung sind die höchsten in Europa. Erst kürzlich hat die Regierung beschlossen, Kraftwerke, die bisher mit Ölschiefer befeuert werden, bis 2035 vom Netz zu nehmen. (Foto: Eesti Ölschieferkraftwerk in Narva – © Narva69 at ru.wikipedia, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

120.000 Wärmepumpen neu installiert

Wärmepumpenmarkt in Deutschland wächst um 40 Prozent

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland etwa 120.000 Wärmepumpen neu installiert – ein Viertel davon in Bestandsgebäuden. Die Energiewende im Heizungskeller nimmt Fahrt auf – so Sven Ulrich in ErneuerbareEnergien am 28.01.2021. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 120.000 neue Heizungswärmepumpen installiert. Das entspricht einem Wachstum um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als noch etwa 86.000 Heizwärmepumpen installiert wurden, wie der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) berichtet. (Grafik © BWP/BDH-Absatzstatistik) weiterlesen…

„Die Zeit ist gekommen. Wir müssen zeigen, dass Europa dem Geist des Pariser Abkommens verpflichtet ist. Die Augen unserer Bürger und der Welt richten sich auf Europa.“ (Laurence Tubiana, die Architektin des Pariser Klimaabkommens von 2015, nimmt die EU in die Pflicht)

RWE steigt, vertraglich sicher, aus Braunkohle aus

Bundesregierung zahlt in 15 Jahren insgesamt 2,6 Milliarden Euro – Hambacher Forst erhalten

Die Bundesregierung und RWE haben am 10.02.2021 in Berlin einen öffentlich-rechtlichen Vertrag unterzeichnet, mit dem die gesetzlichen Regelungen des Braunkohleausstiegs vertraglich geregelt werden. Der Vertrag, der Ende letzten Jahres bereits den Bundestag passiert hatte, regelt den konkreten Fahrplan und die Bedingungen, nach denen RWE ihre Braunkohlenkraftwerke schrittweise abschaltet – so Medienmitteilungen von RWE und BMWi vom gleichen Tag. weiterlesen…

Antarktis-Schnee schmilzt noch schneller

Rote und grüne Schneealgen beschleunigen antarktische Schneeschmelze

Rote und grüne Algen, die auf dem Schnee der Antarktischen Halbinsel (AP) wachsen, verursachen eine bedeutende zusätzliche Schneeschmelze. Das ist das Ergebnis einer erstmals durchgeführten wissenschaftlichen Studie unter der Leitung von Alia Khan, Affiliate Research Scientist am National Snow and Ice Data Center (NSIDC) und Assistenzprofessor an der Western Washington University. Bereits im Mai 2020 erschien ein erster Artikel (in Nature) zum Thema. (Neue Forschungen untersuchen die Auswirkungen von Rot- und Grünalgen auf Albedo und Strahlungsabsorbierung in der Antarktis – Foto © National Snow and Ice Data Center (NSIDC), Bob Gilmore, University of Colorado, Boulder) weiterlesen…

Keine Staatshilfen für deutsche Tesla-Gigafactory

Antwort der Bundesregierung auf Parlamentsanfrage

Aus einer Antwort (19/26423) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/26031) der Linksfraktion geht hervor, dass weder die Bundesregierung noch das Land Brandenburg oder die EU, den Bau der ersten Gigafactory des kalifornischen Elektroauto-Herstellers in Europa finanziell unterstützt haben. Sie sagt auch, dass im August 2019 das erste Gespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Tesla-Chef Elon Musk über mögliche Standorte für die Fabrik stattfanden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag und Sandra Enkhardt in pv magazine. weiterlesen…

Höhere EE-Ausbauziele im Stromsektor endlich umsetzen

EUA plädiert für 70 Prozent bis 2030

Die Erneuerbaren-Branche drängt seit langem auf die Anpassung der Ausbaupfade für die Erneuerbaren Energien an die neuen EU-Beschlüsse, um die Klimaschutzziele in erreichbare Nähe zu rücken und eine Ökostromlücke angesichts des wachsenden Strombedarfs durch Elektromobilität, Grünen Wasserstoff und Wärmepumpen in den kommenden Jahren zu vermeiden. Anlässlich der Äußerungen von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth zur Anpassung der Ausbauziele und der Forderungen der Europäischen Umweltagentur (EUA) nach Verdopplung des Anteils Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis 2030 forderte der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) am 18.01.2021 erneut, der Erhöhung der Ausbauziele sowie der entsprechenden Anpassung zügig nachzukommen. weiterlesen…

Amerikanische Energiewende lahmt

Ein Fünftel der Stromerzeugung EE zu wenig

Erneuerbare Energien haben 2020 in den USA bisher ein Fünftel zur Stromerzeugung beigetragen. Das ist zwar geringfügig mehr als in den Vorjahren – aber immer noch zu wenig für den Klimaschutz. Ausbauzahlen der Solarenergie machen jedoch Hoffnung – so Joschua Katz auf energiezukunft (Foto: Windkraftanlagen in Power County im Bundesstaat Idaho der Vereinigten Staaten – © Science in HD on Unsplash). weiterlesen…

Floating Offshore-Projekt DemoSATH vor spanischer Küste nimmt Fahrt auf

Inbetriebnahme für 2022 geplant

Saitec Offshore Technologies und RWE Renewables haben das weltweit operierende spanische Bauunternehmen Ferrovial als Lieferanten für ihr DemoSATH-Projekt ausgewählt. Der Auftrag umfasst die Fertigung der Betonteile und die Montage der Schwimmkörper für den Windgenerator. 90 % des gesamten Baubudgets gehen an lokale Zulieferer. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant (Bild: Pilotprojekt Floating Offshore Wind – © group.rwe-renewables). weiterlesen…