Solarenergie wird in Indien günstiger als Kohle

Neuer Weltrekord für Solarspeicherleistung – trotzdem sind weitere Kohlekraftwerke in Planung

Für Durchschnittlich 4,04 Rupien – umgerechnet 5,2 Cent – erhielten bei einer kürzlich durchgeführten Auktion in Indien speicherbasierte Solarstromprojekte den Zuschlag. Bei einer ebenfalls vor kurzem durchgeführten Ausschreibung von Kohlekraftwerken wurde hingegen ein Preis von 4,24 Rupien ermittelt, wie Times of India und IWR Online berichten. Dabei galt für die Solarprojekte sogar die Bedingung rund um die Uhr gesicherte Leistung anzubieten. Bereits im Mai 2017 sank der Preis für Solarenergie in Spitzenzeiten auf 2,44 Rupien. Mehr zur indischen Energiepolitik von Manuel Först auf energiezukunft. weiterlesen…

Breite Teilhabe an Windenergie umsetzen

BWE legt Aktionsplan für mehr Teilhabe und regionale Wertschöpfung vor

Um den Ausbau der Windenergie weiter durch eine breite gesellschaftliche Beteiligung und Teilhabe abzusichern, zeigt der Bundesverband WindEnergie in einem Aktionsplan konkrete gesetzliche Handlungsoptionen auf. Die Energieversorgung aus erneuerbaren Energien sollte vor allem bürgernah sein, die regionale Wirtschaft stärken und wirtschaftliche Effekte erzeugen, die für Bürger und Kommunen greifbar sind. Die verschiedenen Aspekte der regionalen Wertschöpfung und bürgerlicher Teilhabe werden damit noch einmal deutlich sichtbar. weiterlesen…

Klimafreundliche Investitionen verdoppeln!

CDP-Kritik europäischer Investoren

Obwohl sie drei Viertel des CO2 der EU ausstoßen, investierten die 882 börsennotierten europäischen Großunternehmen 2019 „lediglich“ rund 124 Milliarden Euro in klimaschützende Technologien, wie etwa Erforschung und Entwicklung von Elektromobilität oder Erneuerbare Energien. Und das, obwohl die Zeit dränge, die im „Green Deal“ festgelegten EU-Klimaziele zu erreichen, so der diesjährige Bericht des Londoner Carbon Disclosure Projects (CDP) in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Oliver Wyman. Fazit des CDP: Wolle Europa bis 2050 klimaneutral werden, müssten die Ausgaben mehr als verdoppelt werden. weiterlesen…

NRW geht bei Ausschreibungen leer aus

Solarstrom-Anlagen stark überzeichnet

Bei der ersten Ausschreibung für Solarstromanlagen des Jahres ging Nordrhein-Westfalen wieder leer aus, wie der am 24.02.2020 mitteilte. Abräumer sei erneut Bayern gewesen. Dabei gebe der Markt deutlich mehr her: Die Auktion der Bundesnetzagentur sei deutlich überzeichnet gewesen. Schuld am Misserfolg sei, dass NRW im Gegensatz zu Bayern keine Freiflächen-Photovoltaik auf ertragsarmen landwirtschaftlichen Flächen zulasse. weiterlesen…

Klimawandel in Europa bereits unausweichlich?

EEA-Experten befürchten das

Die Folgen des Klimawandels, wie zunehmende Waldbrände, Trockenperioden und Orkane sind nach Einschätzung der EU-Umweltagentur EEA auch für Europa bereits unausweichlich. Diese Folgen würden laut EEA viel weniger schlimm ausfallen, wenn es gelänge, durch Senkung der Treibhausgase die weltweite Erderhitzung bei deutlich unter zwei Grad zu halten. Die EU-Staaten müssten sich darauf einstellen und daher alles daran setzen, die Klimakrise aufzuhalten, erklärte die EEA am 10.02.2020. weiterlesen…

Wie können Elektroautos, Wärmepumpen und Co. mit der Anschlussleistung im Verteilnetz harmonieren?

Stellungnahme zu BMWi-Gutachten über Steuerung zusätzlicher Verbraucher im Rahmen der sogenannten Spitzenlastglättung

Für die Elektrifizierung des Verkehrs- und Wärmesektors bei den privaten Verbrauchern werden neue, aber auch flexible Lasten im Verteilnetz angeschlossen. Um den Ausbau und die dadurch entstehenden Kosten begrenzen zu können, hat das Bundeswirtschaftsministerium unter dem Titel „Digitalisierung der Energiewende“ Gutachten erstellen lassen. Eine Kommentierung dazu vom Berliner Thinktank Agora Energiewende. weiterlesen…

Fell: „Vergiftetes IEA-Lob für deutsche Energiewende“

Windkraftausbau infolge von Ausschreibungen massiv eingebrochen

Am 19.02.2020 hat die Internationale Energie Agentur (IEA) in Paris zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Altmaier den energiepolitischen Rückblick (Energy Policy Review) für Deutschland vorgelegt. In höchsten Tönen hat dabei IEA-Generalsekretär Fatih Birol die Politik der Bundesregierung gelobt. Energie-Experte Hans-Josef Fell (siehe auch: solarify.eu/fell-greift-internationale-energieagentur-an) gießt auf seiner Webseite Wasser in den Wein: weiterlesen…

Lob aus Paris für Energiewende

IEA Germany 2020 – Energy Policy Review

Seit der Prüfung der deutschen Energiepolitik durch die Internationale Energieagentur (IEA) 2013 ist die Energiewende das prägende Element der deutschen Energiepolitik geblieben. Sie soll das Energiesystem des Landes grundlegend umbauen mit dem Ziel eines überwiegend auf Erneuerbaren Energien beruhenden effizienteren Systems, sowie der Ausstieg aus der Atomenergie bis Ende 2022. Mit der Energiewende soll Deutschland zur Mitte des Jahrhunderts über ein CO2-armes, atomkraftfreies Energiesystem verfügen. Am 19.02.2020 legte IEA-Chef Fatih Birol in Paris zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Energy Policy Review für Deutschland vor. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

„…auch Umweltverträglichkeit im Blick behalten“

Pflanzen nehmen Blei aus Perowskit-Solarzellen stärker auf als erwartet

Blei aus metall-organischen Perowskitverbindungen wird deutlich stärker von Pflanzen aufgenommen als beispielsweise Blei aus anorganischen Quellen. Dies zeigt eine Studie von HZB-Forscher Antonio Abate mit Partnern aus China und Italien, die in Nature communications veröffentlicht ist. (Foto: Auf Bodenproben mit unterschiedlicher Blei-Belastung wuchsen Pfefferminzpflanzen. Anschließend wurde der Bleigehalt in ihren Blättern analysiert – © Fujian Agriculture and Forestry University) weiterlesen…

Repowering: 3.000 Windturbinen bis 2025 ersetzbar

ERNEUERBARE ENERGIEN: EEG-Vergütung dürfte Markt in Schwung bringen

Katharina Wolf nennt im Fachmagazin ERNEUERBARE ENERGIEN „die Idee bestechend einfach: Man nehme einen alten Windpark mit leistungsschwachen Turbinen, die aber an einem guten Standort stehen, und ersetze sie durch modernere und leistungsstarke Anlagen. Dies ist, einfach ausgedrückt, Repowering.“ Die Vorteile lägen auf der Hand, so die Wind-Expertin: Mehr Energie vom gleichen Standort, weniger Windenergieanlagen, die Landschaft wirke aufgeräumter. Anwohner, ohnehin schon an Windenergieanlagen vor der Haustür gewöhnt, müssten in der Regel nicht mühsam überzeugt werden. Die Genehmigungsbehörden hätten Erfahrung mit Windenergieprojekten und der Netzanschluss sei auch schon da. weiterlesen…