Unsicherheiten bei Mieterstromanlagen

Beteiligung entscheidend

Unter dem Obertitel „Anlagenzusammenfassung“ berichtet Sven Ullrich in erneuerbareenergien über „Unsicherheiten bei Vergütung von Strom aus Mieterstromanlagen“: Demnach steht Einspeisevergütung von größeren Projekten „auf der Kippe“, wenn zu wenige Mieter mitmachen. Dazu werfen unterschiedliche Regelauslegungen in EEG und Mieterstromgesetz „Fragen auf“. Dem AnwaltsbüroGaßner, Groth, Siederer & Coll. (GGSC) zufolge haben die EEG-Regelungen zur Anlagenzusammenfassung im EEG 2017 neue Relevanz erhalten. weiterlesen…

Buch: Das synthetische Zeitalter

„Ausgestaltung der Evolution, Wiederbelebung von Arten und Reengineering unserer Welt“ von Christopher J. Preston

Christopher Preston, Umwelt-Philosoph in Montana, stellt in seinem Buch (engl.: The Synthetic Age – Outdesigning Evolution, Resurrecting Species, and Reengineering Our World) Fragen, die zu wichtig sind, um sie den Ingenieuren zu überlassen. Es gehe nämlich nicht nur „darum, dass wir das Holozän verlassen und in das Anthropozän eintreten, sondern auch darum, dass wir die Zeit hinter uns lassen, als der planetarische Wandel nur die unbeabsichtigte Folge einer ungezügelten Industrialisierung war.“ Das synthetische Zeitalter erscheint am 21.03.2018. weiterlesen…

130 Jahre Urania – 130 Jahre Wissenschaft für alle – Festakt

Berliner „Science Center“ feiert Jubiläum und ehrt Direktor Ulrich Bleyer

Vor 130 Jahren gründeten die beiden Astronomen Wilhelm Foerster und Wilhelm Meyer mit Unterstützung von Werner von Siemens die Urania als erstes „Science Center“. Ihre Aufgabe: „Wissen auf hohem Niveau möglichst vielen Menschen zu vermitteln – als Grundlage für deren bewusste Entscheidungsfindung“, so Urania-Direktor Ulrich Bleyer in einer Medienmitteilung. Er wurde nach einem Festvortrag von Harald Lesch im Rahmen eines Festakts mit der Urania-Medaille geehrt. weiterlesen…

„Autohersteller nicht aus Verantwortung entlassen“

Rede Hendricks‘: „Nicht gegen Autofahrer, sondern für die Gesundheit“

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, hielt in der Aktuellen Stunde zum Thema „Dieselfahrverbote wegen Luftreinhaltungsvorgaben“ vor dem Deutschen Bundestag am 02.03.2018 in Berlin eine Rede – Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Schwache Wechselbereitschaft kostet

DIW: Tarifwechsel bringt große Einsparungen bei Haushaltsstrompreisen

Die durchschnittlichen Strompreise sind seit 2007 fast ständig gestiegen, doch hat der Anstieg Verbraucher unterschiedlich stark betroffen. Während sich die Grundversorgungstarife – die teuersten Tarife im Markt – bis 2014 um 50 Prozent erhöhten, blieben die günstigsten Tarife im Markt in der Regel unverändert. Die Grundversorger sind gesetzlich verpflichtet, in ihren jeweiligen Versorgungsgebieten Energie zu einem Grundversorgungstarif an alle Haushalte zu verkaufen. Ein Tarifwechsel von diesem Grundversorgungstarif zum günstigsten Lieferanten hätte den Verbraucherinnen und Verbrauchern viel Geld gespart. Eine Medienmitteilung vom 07.02.1018 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin. weiterlesen…

“Wir berechnen die Energieversorgung von morgen mit den Modellen von gestern. Dabei besteht die Energiewende nicht darin, dass wir viele Einzelfall-Lösungen suchen, sondern das Gesamtsystem ändern. Eines der Instrumente dahin ist die CO2-Bepreisung kombiniert mit einer Absenkung der auf Strom erhobenen Steuern und Abgaben – dieses System muss komplett überdacht werden. Dabei müssen die Kosten nicht steigen.“
Peter Röttgen, Geschäftsführer Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)

Diesels Ende

Da haben deutsche Bundesregierungen seit jeher die Autokäufer mit Milliarden-Subventionen zugunsten des Diesel-Treibstoffs dazu bewogen sich einen Selbstzünder zuzulegen (der war zwar immer etwas teurer – Vielfahrer hatten den Mehrpreis bald wieder hereingespart), da macht ein deutsches Bundesgericht Nägel mit Köpfen. Es war hohe Zeit: die Politik – gleichgültig welcher Farbe – hatte zu lange im Tiefschlaf verharrt; die Dauerschlaflieder dazu hatte mit wachsender Ausdauer Deutschlands beschäftigungs-intensive (will sagen: wählerstimmen-starke) und daher heilige Wachstumsbranche gesungen, ein bisschen gespendet haben sie auch (bescheidenes Beispiel: Der Daimler-Konzern spendete CDU und SPD im April vergangenen Jahres jeweils 100.000 Euro, nachzulesen auf der Spendenliste des Bundestages – ein Schuft, wer…) Und ihr Verband flötete dazu noch lange nachdem der verabredete Betrug in einem Megaskandal in die Luft geflogen war (und selbst vor den weißblauen Boliden trotz gegenteiliger Behauptungen ihres Bosses nicht Halt machte), die Melodie von der Unmöglichkeit der Hardware-Nachrüstungen („zeitraubend“, „zu wenig effizient“, „kein Platz im Motorraum“).
Der Ausdauer und Unerschrockenheit der von immer noch nicht aufgewachten Verbänden und Auspuff-Enthusiasten dauer-verleumdeten und existenz-bedrohten Deutschen Umwelthilfe und ihrem Waffenbruder BUND ist es zu danken, dass jetzt Schluss ist – es sind inzwischen zu viele Menschenleben zu beklagen – nach dem letzten Bericht der Europäischen Umweltagentur mehr als 700.000 verlorene Lebensjahre („years of life lost“ – YLL) – fast 11.000 vorzeitige Todesfälle. weiterlesen…

SRU: „Dieselsubventionen beenden!“

Umweltrat empfiehlt nach Urteil zu Fahrverboten: Blaue Plakette schnellstmöglich einführen

Als Konsequenz aus dem Leipziger Fahrverbotsurteil sollte die Bundesregierung aus Sicht des Sachverständigenrats für Umweltfragen „so schnell wie möglich die blaue Plakette auf den Weg bringen“. Der SRU empfehle seit Jahren die Weiterentwicklung der Umweltzone durch die Einführung der Umwelt-Plakette für Stickstoffoxide (NOx) und habe bereits im Oktober 2016 ein einem offenen Brief dafür geworben (Medienmitteilung vom 27.02.2018). weiterlesen…

UBA: Stickoxide auch in kleinen Dosierungen schädlich

Recherchen von „Report Mainz“

Stickoxide aus Dieselmotoren schaden der Gesundheit auch in niedrigen Mengen erheblich, so eine Studie des Umweltbundesamts, die dem Magazin Report Mainz vorliegt – das wiederum sagt Werner Eckert, Umweltexperte des SWR (21.02.2018). Berichte in ARD-Aktuell. In der UBA-Studie sei nach Angaben der Forscher erstmals flächendeckend untersucht worden, welche gesundheitlichen Schäden durch Stickstoffdioxid verursacht werden können. Ergebnis: Auch sehr geringe NO2-Konzentrationen, wie in ländlichen Gebieten, können gravierende gesundheitliche Folgen haben – und zwar auch weit unterhalb des gültigen Jahresmittel-Grenzwertes von 40 µg/m³ Luft. weiterlesen…

Benziner mehr Feinstaub – Diesel mehr NOx

Studie in Scientific Reports

Während der Bund angeblich überlegt, ob Städte Stink-Diesel von bestimmten Straßen verbannen (der dann in bisher nicht betroffene Wohngebiete ausweichen wird) dürfen, während also kurz vor der Leipziger Urteilsverkündung mit ernster Miene ein veritabler Schildbürgerstreich angekündigt wird – hat den die Autoindustrie ersonnen? – kommt nun eine neue Studie des Inhalts heraus, dass beide, Benziner und Diesel, Dreck am Auspuff haben – nur verschiedener Provinienz und Qualität: Die einen (Benziner) zu viel Feinstaub – die anderen (Diesel) zu viel Stickoxide. Fazit: Beide gehören an den Pranger. weiterlesen…