UBA aktualisiert NO2-Belastung 2017


München vor Stuttgart, Berlin auf Platz 18

Das Umweltbundesamt sammelt und bewertet die Messdaten aus mehr als 500 Messstationen. Auf Grundlage dieser Lieferungen führt das UBA die offizielle Berichterstattung zur Luftqualität an die EU durch. Aufgrund einer Nachmeldung aus Hessen gab es einer Medienmitteilung vom folgend zwei Änderungen in der Liste der Städte mit Grenzwertüberschreitungen des NO2-Jahresmittelwertes: Darmstadt ist mit 72 µg/m3 nun die drittstärkst belastete Stadt, Frankfurt kommt mit 54 µg/m3 auf Rang 12. Berlin ist achtzehnte Stadt. weiterlesen…

In 5 Städten Luft sauberer?


“130 Millionen Euro für saubere Luft und modernen ÖPNV” – Bund fördert innovative Verkehrsprojekte in Modellstädten

Mit rund 130 Millionen Euro finanziert der Bund laut einer Medienmitteilung bis 2020 Verkehrsprojekte in fünf Modellstädten (zwei in NRW und drei in Baden-Württemberg) zur Luftreinhaltung. Die Mittel stehen zusätzlich zum “Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020” zur Verfügung. Die Modellstädte Bonn, Essen, Herrenberg, Mannheim und Reutlingen sollen damit modellhafte Projekte zur Verbesserung des ÖPNV und Verringerung der Stickstoffdioxidbelastung umsetzen – wie beispielsweise ÖPNV-Ausbau, Ticketvergünstigungen, verbesserte Verkehrslenkung oder neue Radwege. weiterlesen…

Neun Fragen und Antworten zum Diesel


Das Umwelt Bundesamt liefert Fakten rund um das Thema Diesel

Dieselautos überschreiten die Euro-Grenzwerte für Stickstoffdioxid auf der Straße deutlich. Fakten zu Stickstoffoxid-Belastung, Fahrverboten, Software-Updates, Nachrüstung mit Katalysatoren und der Rolle von Dieselmotoren für den Klimaschutz bietet das UmweltBundesamt dem geneigten Interessenten. weiterlesen…

Erneuter Nachweis: Erhebliche Gesundheitsbelastungen durch NO2


UBA-Studie ordnet Stickstoffdioxid-Gefahren in Deutschland ein

NO2-Konzentrationen führen zu erheblichen Gesundheitsbelastungen, wie eine Studie des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz Zentrum München (EPI) und der IVU GmbH Freiburg im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) zeigt. Demnach lassen sich für 2014 statistisch etwa 6.000 vorzeitige Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die NO2-Hintergrund-Belastung zurückführen. Die erste kleinräumige Schätzung der Folgen einer NO2-Langzeitexposition zeige: “Die Stickstoffdioxid-Belastung steht im Zusammenhang mit Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), Asthma und Schlaganfällen” – so die Forscher. weiterlesen…

Stickstoffdioxid macht krank


UBA-Studie ordnet Gesundheitsbelastung durch Stickstoffdioxid in Deutschland ein

Die NO2-Konzentrationen in der Außenluft in Deutschland führen zu erheblichen Gesundheitsbelastungen. Dies zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA), die am 08.03.2018 veröffentlicht wurde. Demnach lassen sich für das Jahr 2014 statistisch etwa 6.000 vorzeitige Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die NO2-Hintergrund-Belastung im ländlichen und städtischen Raum zurückführen. Die Studie zeigt außerdem: Die Belastung mit Stickstoffdioxid steht im Zusammenhang mit Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Schlaganfall, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Asthma. weiterlesen…

UBA: Stickoxide auch in kleinen Dosierungen schädlich


Recherchen von “Report Mainz”

Stickoxide aus Dieselmotoren schaden der Gesundheit auch in niedrigen Mengen erheblich, so eine Studie des Umweltbundesamts, die dem Magazin Report Mainz vorliegt – das wiederum sagt Werner Eckert, Umweltexperte des SWR (21.02.2018). Berichte in ARD-Aktuell. In der UBA-Studie sei nach Angaben der Forscher erstmals flächendeckend untersucht worden, welche gesundheitlichen Schäden durch Stickstoffdioxid verursacht werden können. Ergebnis: Auch sehr geringe NO2-Konzentrationen, wie in ländlichen Gebieten, können gravierende gesundheitliche Folgen haben – und zwar auch weit unterhalb des gültigen Jahresmittel-Grenzwertes von 40 µg/m³ Luft. weiterlesen…

Luftqualität 2017: Rückgang der Stickstoffdioxidbelastung reicht noch nicht aus


Grenzwertüberschreitungen in rund 70 Kommunen – Diesel-Nachrüstung mit Katalysatoren nötig

Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung von 90 auf 70 ab. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA) vom 01.02.2018. Dennoch: An rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten, an zwei Drittel dieser Stationen mit Werten von mehr als 45 µg/m3 sogar deutlich. weiterlesen…

Nach sechs Jahren Triumph über BASF u.a.


Jürgen Resch (DUH) im Solarify-Selbst-Gespräch

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, im Solarify-Selbst-Gespräch über die fruchtbare Konkurrenz der deutschen Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisationen, über vergebliche Einschüchterungsversuche der Großkonzerne, über saubere Luft und über Erfolge – und über die dringend notwendige Begrenzung überbordender Marktmacht. weiterlesen…

Europäischer Luftqualitätsindex


EUA: Jederzeit aktuelle Daten zur Qualität der Luft

Die Europäische Umweltagentur (EUA) und die Europäische Kommission haben am 16.11.2017 den neuen europäischen Luftqualitätsindex veröffentlicht, mit dem die Nutzer die aktuelle Luftqualität in Städten und Regionen in ganz Europa prüfen können. Begleitend wurden neue Profile für die Mitgliedsländern der EUA mit aktualisierten Informationen zur Luftqualität herausgegeben. Der neue Onlineservice der EUA und der Europäischen Kommission, der European Air Quality Index (europäischer Luftqualitätsindex), bietet Informationen zur aktuellen Luftqualität. Grundlage sind Luftqualitätsmessungen von mehr als 2.000 Überwachungsstationen in ganz Europa. weiterlesen…

“Diesel-Fahrverbote ab 01.01.2018 rechtlich umsetzbar und verhältnismäßig”


Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Stuttgart

Die Deutsche Umwelthilfe fordert Ministerpräsident Kretschmann auf, zum Wohle seiner Bürger in der am stärksten von Dieselabgasgiften belasteten Stadt Deutschlands das Urteil anzunehmen und zum 1. Januar 2018 Diesel-Fahrverbote einzuführen. Die 102-seitige Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Stuttgart zum Sieg der DUH in der Klage gegen das Land Baden-Württemberg zur „Sauberen Luft in Stuttgart“ liege seit dem 04.09.2017 vor, heißt es in der Pressemitteilung der DUH vom 06.09.2017. Das Gericht bewerte die Software-Nachrüstung schon deshalb als ungeeignet, weil sie rechtlich unverbindlich sei. weiterlesen…