Stromsperr-Rekord: 6,3 Millionen Androhungen


359.319 Fälle 2015 bedeuten Höchstwert

Gemäß Stromgrundversorgungs-Verordnung hat ein Stromanbieter das Recht, die Versorgung zu unterbrechen, sobald der Kunde mit mehr als € 100 in der Kreide steht. Eine solche Stromsperre muss vorher angemahnt und angekündigt werden. stromreport-logo2015 wurden laut Stromreport Sperrungen bei einem Rückstand von durchschnittlich € 119 angedroht – 2014 waren es € 121. weiterlesen…

Ers­te Ausschreibungen nach EEG 2017


Bundesnetzagentur star­tet neuen Prozess – „Pilotphase bisheriger Freiflächenausschreibungen erfolgreich verlaufen“

Die Bundesnetzagentur hat am 12.12.2016 die erste Ausschreibung für Solaranlagen ab einer installierten Leistung von 750 kW nach dem EEG 2017 bekannt gegeben. „Mit dem Jochen Homann - Foto © Gerhard Hofmann Agentur Zukunft 20140521ersten Ausschreibungsverfahren nach dem EEG 2017 wird die wettbewerbliche Bestimmung der Höhe der Zahlungen weiterentwickelt und fortgesetzt. Die Pilotphase der bisherigen Freiflächenausschreibungen ist erfolgreich verlaufen“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Energieintensive Rohstoffindustrie durch Elektrifizierung dekarbonisieren


Wuppertal-Institut: Auswirkungen auf den Strombedarf der EU

Wuppertal-Institut - Logo © Wuppertal-InstitutZunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Deep Decarbonisation (tiefgreifende Dekarbonisierung) auch in der energieintensiven Rohstoffindustrie notwendig ist. Im Hinblick auf das enorme Potenzial der erneuerbaren Elektrizität werfen Stefan Lechtenböhmer und Clemens Schneider vom Wuppertal Institut, sowie Lars J. Nilsson und Max Åhman von der Lund University einen Blick auf die Auswirkungen einer Elektrifizierung der Rohstoffproduktion in der Europäischen Union mittels eines Was-wäre-wenn-Gedankenexperiments. weiterlesen…

Après Paris


Die Konsequenzen der Klimakonferenz von Paris

Après Paris - Die Konsequenzen der Klimakonferenz von Paris - Titel © DGSBei Heise Medien ist das ebook Après Paris – Die Konsequenezen der Klimakonferenz von Paris erschienen, in dem sich Wissenschaftler wie Mojib Latif und Claudia Kemfert u.a. mit der Frage befassen, warum „Business as usual“ nach Paris nicht mehr möglich ist, und die – wie etwa Volker Quaschning – von der Politik „Taten, statt leerer Worte“ fordern. weiterlesen…

100 % EE billigste Stromversorgungs-Option für Südamerika


„Einzigartiges EE-Potenzial“

Laut einer Untersuchung der Lappeenranta University of Technology, Finnland (LUT) und VTT Technical Research Centre of Finland Ltd. ist eine komplett erneuerbare Stromversorgung in Südamerika schon bis 2030 möglich. Die Studie zeigt auch, dass ein Elektrizitäts-System auf Basis von 100 % Erneuerbaren die billigste Option ist und mit wenigen Energiespeichern erreicht werden kann. weiterlesen…

Atom-Richterspruch aus Karlsruhe


Kirche im Dorf lassen

Unter Kindern gilt der schlichte Satz: „Geschenkt ist geschenkt!“ Geschenke zurückfordern geht nicht. Nicht nur deshalb ist das Urteil der Roten Richter ausgewogen: Der unvorhersehbare Eingriff der Politik in den mit der Laufzeitverlängerung als sicher gewähnten Besitzstand von E.on RWE und Vattenfall (das Geschenk der schwarz-gelben Regierung) verstieß gegen das Grundgesetz, das „berechtigtes Vertrauen in den Bestand der Rechtslage“schützt. Denn „die Eigentumsbeeinträchtigung ist quantitativ erheblich und wiegt vor allem wegen des rechtlichen Hintergrundes der 2002 zugesprochenen Reststrommengen schwer.“ Andererseits, so die Richter, sei der Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung sowie der natürlichen Lebensgrundlagen „ein legitimes Regelungsziel“ – verstärkt durch den furchtbaren Fukushima-GAU. Feste Abschalttermine und die Streichung der 2010 zugewiesenen Zusatzstrommengen seien „geeignet, die endgültige Beendigung der Kernenergienutzung schneller als nach der bisherigen Rechtslage gesichert herbeizuführen.“ Insofern erweise sich die Streichung der Zusatzstrommengen von 2010 durch die Regierung als verhältnismäßig. Andererseits waren die Atomstromer gezwungen, vor Gericht zu gehen – nicht weil nach Tschernobyl und Fukushima irgendein Restzweifel an der Unbeherrschbarkeit und Gefährlichkeit der Atomkraft verbliebe, sondern weil sie das sowohl ihren Arbeitnehmern als auch ihren Aktionären schuldig waren. RWE und Co. hätten sich sonst unrechtmäßige Risiken für den Besitzstand der Beschäftigten (Arbeitsplätze) wie auch der Aktionäre vorwerfen lassen müssen. Ob das Karlsruher Urteil Jobs sichert oder die Aktien nachhaltig befeuert, bleibt dahingestellt. Ebenso verharmlost das eben Gesagte keinen einzigen der horrenden Management-Fehler, allen voran nicht den Kardinal-Irrtum, jahrelang arrogant die Zeichen der Zeit verschlafen und die Erneuerbaren Energien belächelt zu haben. Glasklar bleibt: Die Atomenergie ist nicht beherrschbar, am allerwenigsten die – nach wie vor ungelöste – Entsorgung des gefährlich strahlenden Mülls: In Japan stehen immer noch Tausende strahlender Plastiksäcke mit kontaminierter Erde am Strand. Keiner weiß, wohin damit. Wir überblicken nicht einmal einen Bruchteil des Zeitraums, den die Uranisotope sicher gelagert werden müssen – reden aber von „Endlagerung“. weiterlesen…

EEG-Umlage: Wer bezahlt wie viel?

Strom-Report: Verteilung der EEG-Kosten nach Verbrauchergruppen

Seit der Jahrtausendwende zahlen private und gewerbliche Verbraucher mit der Stromrechnung die EEG-Umlage. 2017 fließen pro Kilowattstunde 6,88 Cent auf das Umlagekonto. Aber nicht jeder Stromkunde zahlt den gleichen Beitrag. Zahlen von Strom-Report belegen: Private Verbraucher werden überdurchschnittlich belastet. weiterlesen…

Europas größte Dach-PV-Anlage

Wettlauf mit der Zeit: Vor Ausschreibungszwang fertig?

Auf dem Neubau eines Logistikzentrums in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) errichten die Projektentwickler MaxSolar GmbH und Avantag Energy s.à.r.l. zurzeit die größte PV-Dachanlage des Jahres 2016. Betreiber der 4 MW-Anlage ist die EnergieGenossenschaft Inn Salzach eG (EGIS eG). An dem Projekt können sich Bürger vor Ort und aus ganz Deutschland beteiligen. Die Anlage muss bis Jahresende ans Netz gehen, damit sie nicht unter den Ausschreibungszwang des neuen EEG fällt. weiterlesen…

Vor zwei EU-Richtlinien: Gebäude- und Energieeffizienz

Französische und deutsche Unternehmen für mehr Ehrgeiz

Energieeffizienz Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft - 20140625Am Mittwoch, 30.11.2016 wird das Winterpaket der EU-Kommission zur Energieunion erwartet – teilt die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) mit. Hochrangige Vertreter französischer und deutscher Unternehmen trafen sich daher am 28.11.2016 in Paris, um Prioritäten für die anstehenden Revisionen der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) und der Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) zu diskutieren. weiterlesen…

Weitere Steuervorteile für Elektroautos

Neues Gesetz in Kraft getreten

Alternative - E-Mobil oder gleich Fahrrad - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20150113Die steuerliche Förderung von Elektromobilität ist ein wichtiger Beitrag, um klimaschädliche CO2– Emissionen zu senken – so die Bundesregierung in einer Medienmitteilung vom 21.11.2016. Die bisher geltende fünfjährige Steuerbefreiung bei erstmaliger Zulassung eines Elektroautos wird auf zehn Jahre verlängert. Das entsprechende Gesetz ist am 17.11.2016 in Kraft getreten. weiterlesen…