Klimawandel an Entstehung von Corona-Viren beteiligt?

Womöglich wichtige Rolle bei SARS-CoV-2

Globale Treibhausgasemissionen haben im Laufe des letzten Jahrhunderts den wahrscheinlichen Ursprungsort von SARS-CoV-2 in Südchina zu einem Hotspot für Coronaviren gemacht, die von Fledermäusen übertragen werden. Klimatische Veränderungen in dieser Region haben das Wachstum von Waldgebieten befördert, die Fledermäusen geeignete Habitate bieten. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Wissenschaftlern der Universität Cambridge, des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Hawai’i-Manoa. Die am 05.02.2021 in Science of the Total Environment veröffentlichte Studie liefert einen Mechanismus, der dem Klimawandel eine direkte Rolle bei der Entstehung von SARS-CoV-2 zuweisen könnte – dem Virus, das die COVID-19-Pandemie verursachte (Foto: Fledermaus © Nadine Trief auf Pixabay). weiterlesen…

Wissenschaftler und Politiker der Welt ermuntern Biden

153 Führungspersönlichkeiten aus aller Welt schreiben Brief: „Sie können als ‚Klima-Präsident‘ in Erinnerung bleiben“

Am 24.01.2021 haben 153 Persönlichkeiten, Weltpolitiker, Aktivisten, CEOs, Wahlbeamte, NGO-Leiter, aktuelle und ehemalige Regierungsbeamte und andere Personen des öffentlichen Lebens aus der ganzen Welt einen Brief an Präsident Joe Biden veröffentlicht, in dem sie ihn ermutigen, „Klima-Präsident“ zu werden, der sich der Dringlichkeit dieses Augenblicks stellt, indem er „mutig Führung“ ausübt, um die Klimakrise anzugehen. Der auch von PIK-Direktor Johan Rockström unterzeichnete Brief (auf der Seite von climatepower2020.org/) erschien als ganzseitige Anzeige am gleichen Tag in der New York Times (ist aber auf der Webseite nicht auffindbar) – (Foto: Amerikanische Flagge – © von Capri23auto auf Pixabay) weiterlesen…

Dotierte C-Anoden erhöhen Leistung

Aufgeladen: Revolutionierung wiederaufladbarer Natrium-Ionen-Batterien

Die Dotierung von Kohlenstoff-Anodenmaterial mit verschiedenen Atomen erhöht Leistung und Stabilität von Natrium-Ionen-Batterien, zeigte jetzt ein Wissenschaftlerteam der Korea Maritime and Ocean University. Die Natrium-Ionen-Technologie wäre eine billigere Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien, wenn nur ihre Neigung zur Selbstzerstörung gebändigt werden könnte. Einer der Gründe für die Selbstzerstörung der Natrium-Ionen, so die Universität, ist, dass sie mit Graphitanoden thermodynamisch instabil sind. Das koreanische Anodenmaterial hat bereits 11.000 Lade-Entlade-Zyklen bei 100 A/g überstanden. weiterlesen…

Chlor und Brom ersetzen – wertvolle Chemikalien aus verseuchtem Erdreich

Mit Elektrolyse Dichloride und Dibromide sicherer und umweltfreundlicher herstellen

Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich sogenannte Grundchemikalien wesentlich ungefährlicher herstellen lassen als bisher. Laut zweier Medienmitteilungen vom 29.01.2021 entwickelten sie eine neue Methode, um molekulares Chlor und Brom bei der chemischen Synthese durch weniger giftige Moleküle zu ersetzen. Die Technologie hilft, chemische Prozesse sicherer und nachhaltiger zu gestalten sowie verunreinigte Böden zu sanieren. weiterlesen…

DLR-Studie „Wasserstoff als Fundament der Energiewende“

Sektorenkopplung und internationale Zusammenarbeit als Erfolgsfaktoren

In einer zweiteiligen Studie hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Potenzial von grünem Wasserstoff als Energieträger für ein klimaneutrales Energiesystem untersucht. Der erste Teil nimmt Technologien und Perspektiven einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Wasserstoffversorgung in den Blick. Der zweite Teil beleuchtet den Aspekt der Sektorenkopplung. Grüner Wasserstoff ist nachhaltig und klimaneutral, bei seiner Herstellung kommen Wasser sowie Energie aus erneuerbaren Ressourcen wie Sonne und Wind zum Einsatz. (Foto: Wasserstoff-Elektrolyse – © DLR, Thomas Ernsting) weiterlesen…

Kostenfreie CO2-Speicherung mit Meerwasser

CCS-Sprung: Wissenschaftler entwickeln effiziente Technik für stabile Carbonatformen

Indirekte Karbonisierung wird häufig zur Speicherung von CO2 und zur Reduzierung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre eingesetzt, erfordert jedoch den Einsatz von teuren Lösungsmitteln – was ihre kommerzielle Nutzung unpraktisch macht. Forscher der Korea Maritime & Ocean University (https://www.kmou.ac.kr/english/na/ntt/selectNttInfo.do?nttSn=10297184) haben nun einen kostengünstigen Ansatz zur indirekten Karbonisierung unter Verwendung von kostenlosem Meerwasser und einem alkalischen industriellen Nebenprodukt demonstriert. Dies führte zu einer effektiven Speicherung von CO2 zusammen mit der Produktion von hochreinem Kalziumkarbonat (Kalk). weiterlesen…

Stromspeicher aus Atommüll

Batterien, die 28.000 Jahre ihre Ladung behalten

Forscher haben festgestellt, dass Batterien aus Nanodiamanten 28.000 Jahre lang halten könnten: Die kalifornische Batterie-Firma NDB sagt, dass ihre Nano-Diamant-Batterien wie winzige Generatoren wirken, indem sie übrig gebliebenes radioaktives Material aus Kernreaktoren nutzen, um elektrische Energie zu erzeugen. Unbehandelt ist die radioaktive Graphitkomponente hochgefährlich, schwer sicher zu lagern und hat eine sehr lange Halbwertszeit. weiterlesen…

Übergangsmetallkomplexe als Katalysatoren für CO2-Umwandlung

Perspektivartikel in Angewandte Chemie

Die elektrokatalytische Umwandlung von Kohlendioxid ist in der CO2-Nutzung seit langem von Interesse, weil sie die Verwertung des Treibhausgases als Kohlenstoffquelle durch Energie aus erneuerbaren Quellen erreicht. Durch die hohe Stabilität des Moeküls ist seine Aktivierung aber weiterhin eine Herausforderung, sodass sich aktuell viele Forschungsgruppen rund um die Welt daran versuchen, geeignete molekulare Katalysatorsysteme auf Basis von Übergangsmetallen zu entwickeln. Ein Mülheimer Team fasst zusammen. weiterlesen…

Wasserstoffpotenziale von Häfen heben

Erheblicher Nutzen für Logistik und Verkehrswirtschaft durch CO2-Neutralität

Logistik und Verkehrswirtschaft können erheblichen Nutzen aus innovativen Konzepten und klimaneutralen Verfahrensweisen auf Basis von Wasserstofftechnologien ziehen. Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) legt mit seiner durch die Kieserling Stiftung geförderten Untersuchung den Grundstein für diese Konzepte und Verfahrensweisen. Zunächst wird der Energiebedarf an fossilen Energieträgern von Umschlag- und Logistikunternehmen im Bereich der Bremerhavener Häfen exemplarisch ermittelt. (Foto: Wasserstoffpotenziale in den Häfen heben – © Julius Silver auf Pixabay) weiterlesen…

Methanausstoß von Milchkühen jetzt einfach zu ermitteln

Internationales Patent für Nutztierbiologen aus Dummerstorf

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie Dummerstorf haben ein neues Verfahren zur Vorhersage des Methanausstoßes einer Milchkuh entwickelt. Erstmals ist es möglich, aus einer Milchfettanalyse und der Kenntnis der täglichen Milchmenge die tatsächliche Methanemission zu berechnen. Für die neue Methode wurde von der EU, den USA sowie Kanada ein Patent erteilt; dieses kann bei der Reduzierung von klimarelevanten Treibhausgasen helfen. weiterlesen…