Neuartiges Getriebe macht E-Autos leistungsfähiger, effizienter und billiger

Erfindung eines Doktoranden

Der Anteil der Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen nimmt zu, von kleineren Stadtfahrzeugen bis hin zu größeren Limousinen und SUVs. Allerdings steht die E-Mobilität noch vor einer Reihe von Herausforderungen: ob es sich um Fahrzeuge handelt, die auf steilen Straßen fahren, um Sportwagen, die schnell Höchstgeschwindigkeiten erreichen müssen, oder um Fahrzeuge, die einen Anhänger oder Wohnwagen ziehen müssen. Gemeinsam mit dem deutschen Hightech-Konzern Bosch hat der Doktorand Caiyang Wei ein automatisches Getriebesystem für Elektroautos entwickelt, das eine optimale Balance zwischen Effizienz und Leistung gewährleistet und gleichzeitig die Gesamtkosten für Hersteller und Nutzer senken kann. Wei verteidigte kürzlich seine Dissertation an der Technischen Universität Eindhoven (TU/e) (Grafik: Erklärung des neuen Getriebes „CVT4EV“ – © tue.nl). weiterlesen…

Ozon in Troposphäre nimmt ab

Positive Folge von Corona-Lockdowns

Das für den Menschen schädliche Ozon in der bodennahen Schicht ist im Frühjahr und Sommer des vergangenen Jahres als Folge der ersten Corona-Lockdowns zurückgegangen. Das hat eine Studie ergeben, an der auch Wissenschaftler aus dem Institut für Umweltphysik der Universität Bremen mitgewirkt haben. (Foto: Auch hier forschen Bremer Umweltphysiker: Die NDACC (Network for Detection of Atmospheric Composition Change)-Station in Ny-Aalesund/Spitzbergen. Auf dem Dach ist das FTIR-Spektrometer aufgebaut. – © Institut für Umweltphysik) weiterlesen…

Quan­ten­com­pu­ter steigern Leistung von Brenn­stoff­zel­len und Bat­te­ri­en

Ma­te­ri­al­de­sign mit Quan­ten­tech­no­lo­gie

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) simuliert elektrochemische Vorgänge in Batterien und Brennstoffzellen mit einem Quantencomputer. Durch gezieltes Design der Elektrodenmaterialien und -strukturen wollen die Forschenden höhere Leistungen und Energiedichten erzielen. Das Projekt QuESt bündelt interdisziplinäre Kompetenzen der Quantentechnologie und der Energiespeicherforschung am Helmholtz-Institut Ulm (HIU). (Foto: Materialdesign mit Quantentechnologie – © IBM) weiterlesen…

Online und Home-Office treiben ökologischen Fußabdruck in die Höhe

Öfter mal Laptop-Kamera abstellen!

Online-Lehre kann weniger klimafreundlich sein als erhofft; das ergab eine Untersuchung an der englischen Bournemouth University. Digital indirekt durch Fernlehre und Fernarbeit verursachte Emissionen glichen die des Pendelns auf den Campus aus. Anders der VDC: der kam mit dem Borderstep Institut in einer Studie zu dem Ergebnis, dass schon ab fünf Kilometer Anfahrtsweg mit dem Auto der Umstieg auf den PC einen Sinn habe. Und das Umweltbundesamt rechnete vor, dass ein Videostream in HD-Qualität per Glasfaserkabel mit gerade eben mal zwei Gramm CO2 pro Stunde zu Buche schlage und 45mal klimafreundlicherer sei als eine Übertragung über das G3-Datennetz. weiterlesen…

Röntgen-Doppelblitze von 10-21 Sekunden treiben Atomkerne an

Exakte Kontrolle von Kernanregungen eröffnet Wege zu ultrapräzisen Atomuhren und leistungsstarken Kernbatterien

Erstmals (laut Medienmitteilung am 17.02.2020 und einer Publikation in Nature) ist einem Forscherteam des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik mit geeignet geformtem Röntgenlicht die kohärente Kontrolle von Kernanregungen gelungen. In dem am Europäischen Synchrotron ESRF durchgeführten Experiment wurde eine zeitliche Stabilität von wenigen Zeptosekunden erreicht (eine Zeptosekunde ist der billionste Teil einer Milliardstel Sekunde – 10-21 Sekunden). Zukünftige Experimente basierend auf der Kontrolle der Kerndynamik versprechen genauere Zeitstandards und neue Möglichkeiten auf dem Weg zu Kernbatterien. (Grafik: Schema des Expriments – © mpi-hd.mpg.de). weiterlesen…

2022 industrielle Power-to-Liquid Pionieranlage in Deutschland

Zweiprozentige PtL-Quote für Kerosin ab 2030

Die Power-to-Liquid-(PTL-)Quote für den Luftverkehr soll zum Ende des Jahrzehnts kommen. Um das Ziel zu erreichen, muss aber massiv in Produktionskapazitäten investiert werden, denn auch der übrige Verkehr soll deutlich grüner werden. So will das Karlsruher Unternehmen Ineratec 2022 im Industriepark Höchst bei Frankfurt „die weltweit erste PTL-Anlage mit einer Produktionskapazität bis 3.500 Tonnen, also 4,6 Millionen Liter Kraftstoff pro Jahr“, in Betrieb nehmen. Weitere und noch größere Produktionstellen müssten aber zügig folgen, um bis 2030 zwei Prozent zu erreichen. weiterlesen…

Speicher können CO2-Emissionen im deutschen Strommix weiter senken

Untersuchung von EuPD Research

Eine aktuelle Analyse des Bonner Thinktanks EUPD Research im Auftrag der Osnabrücker Energiespeicher-Experten E3/DC ergab für 2020 starke Schwankungen der CO2-Emissionen im deutschen Strommix im Tages- und Jahresverlauf – zwischen 87 und 664 g pro kWh. Der Zusammenhang von Photovoltaik-Erzeugung und CO2-Reduktion sei klar zu erkennen. Doch windstille Nächte ließen auch im Sommer 2020 die CO2-Emissionen im Strommix deutlich ansteigen. Das könne jedoch mit dem Einsatz von Speichern weiter verbessert werden. (Tabelle © EuPD Research) weiterlesen…

Weniger fahren, besser fahren, oder beides?

RWI-Studie – nur für Benziner

Um die Emissionen von Fahrzeugen zu senken, wurde im Verkehrssektor zum 01.01.2021 die CO2-Steuer eingeführt. Wie sich die daraus resultierende Preiserhöhung auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt, ist bislang jedoch unklar. Eine Untersuchung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat einer Medienmitteilung vom 10.02.2021 zufolge Mobilitätsdaten aus 15 Jahren analysiert. weiterlesen…

Saubere Stadtlinienbusse

ELO Mobility entwickelt mit Fraunhofer IVI Wasserstoff-Antrieb für ÖPNV

Das Berliner Start-up ELO Mobility und das Dresdner Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI entwickeln zusammen eine neue Generation von revolutionären Stadtlinienbussen mit Wasserstoffantrieb. Wasserstoff, zentrales Element der Energiewende, ermöglicht emissionsfreie Mobilität und gilt als wesentliches Element bei der Umsetzung geplanter Klimaziele der Bundesregierung. weiterlesen…

Luftqualitätsbericht 2020: Nur noch wenige Städte über Stickstoffdioxid-Grenzwert

UBA: Corona-Pandemie beeinflusste Luftqualität nur leicht

2020 wurde der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ Luft voraussichtlich nur noch an rund drei bis vier Prozent der verkehrsnahen Messstationen überschritten, meldet das Umweltbundesamt am . 2019 waren es noch 21 Prozent. Insgesamt ist die Belastung mit Stickstoffdioxid deutschlandweit damit weiter deutlich rückläufig. Das zeigt die vorläufige Auswertung der Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (Stand 01.02.2021) von bislang rund 400 Messstationen. weiterlesen…