Neues Hybridspeichersystem BiFlow vom KIT

Dezentrale Energieversorgung durch innovative Strom-Wärme-Kopplung

Der Ausbau Erneuerbarer Energien im Rahmen der Energiewende erfordert große Speicherkapazitäten. Vor allem im Hinblick auf Ressourcenknappheit werden deshalb auch Alternativen zur Lithium-Ionen-Technologie erforscht. Im Projekt „BiFlow“ entwickelt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern ein neuartiges Hybridspeichersystem, das die spezifischen Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie und der Redox-Flow-Batterie kombiniert sowie gleichzeitig als Wärmespeicher dient. (Im Projekt „BiFlow“ wird das Studierendenwohnhaus STAGE76 in Bruchsal mit einem innovativen Energiespeicher ausgestattet, der die Bewohner mit Wärme und Strom versorgt. – Grafik © artbox Bruchsal) weiterlesen…

Guterres: „Unser Planet ist kaputt!“

Drastische Rede des UN-Generalsekretärs zum Klimawandel

Klimawandel und Waldsterben - Angst- und Lamettatriebe an Fichten am Jenner - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyUN-Generalsekretär Guterres hat zu mehr Klimaschutz aufgerufen – mit drastischen Worten wie noch nie. In einer Rede an der New Yorker Columbia University forderte er am 02.12.2020 ein Ende des „Krieges gegen die Natur“. Schon heute seien apokalyptische Feuer und Überschwemmungen die neue Realität. Sein Fazit: „Unser Planet ist kaputt!“ Bestätigung erhält er von neuen Studienergebnissen. Die Menschheit solle den Ausstoß von Treibhausgasen schnellstmöglich verringern, bzw. beenden, sagte Guterres. Der Weg aus der Corona-Krise biete jedoch auch eine Chance. weiterlesen…

Deutsch-australisches Wasserstoffprojekt „HySupply“

acatech und BDI kooperieren

Siemens-Elektrolyseur (Detail) auf der Intersolar 2018 - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDrei Monate nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen Deutschland und Australien startete am 01.12.2020 das Kooperationsprojekt „HySupply“ zwischen acatech und dem BDI in Zusammenarbeit mit einem australischen Konsortium unter Leitung der University of New South Wales in Sydney (UNSW). Finanziert wird das Projekt auf deutscher Seite durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als 1,7 Millionen Euro. weiterlesen…

Schwere Nutzfahrzeuge könnten Klimabeitrag leisten

Grüner Wasserstoff Schlüssel zur Emissionsreduzierung

Wasserstoff-Tanklastzug an Multi-Energie-Tankstelle - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyUm die nationalen Klimaziele zu erreichen, wird eine teilweise Umstellung des deutschen Straßenverkehrs auf Wasserstoff diskutiert. Ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat den Umstieg auf Wasserstoffantriebe anhand mehrerer Szenarien untersucht. Das Fazit: Wasserstoffbetriebene Mobilität könnte Treibhausgasemissionen reduzieren und die Luftqualität deutlich verbessern helfen – vor allem bei schweren Nutzfahrzeugen hätte das große Auswirkungen. weiterlesen…

Altmaier übergibt Förderbescheid für PtX-Projekt „Haru Oni“

Internationales Projekt für grünen Wasserstoff

Porsche Cayenne - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyGemeinsam mit Siemens Energy und einer Reihe von internationalen Unternehmen (AME, ENAP und Enel) entwickelt die Porsche AG in Chile ein Pilotprojekt, aus dem die weltweit erste integrierte und kommerzielle Großanlage zur Herstellung synthetischer, klimaneutraler Kraftstoffe (eFuels) hervorgehen soll. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat dem Vorstandsvorsitzenden der Siemens Energy AG, Christian Bruch, am 02.12.2020 einen Förderbescheid in Höhe von 8,23 Millionen Euro übergeben. Damit ist das PtX-Projekt „Haru Oni“ für grünen Wasserstoff in Chile das erste Wasserstoff-Vorhaben, das im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) aus Mitteln des Konjunkturpaketes gefördert wird. Siemens investiert selbst rund 22 Milliarden Euro. weiterlesen…

CatLab – Leuchtturm für die Wasserstoff-Forschung

Plattform für Katalyse in Berlin-Adlershof

BESSY II-Speicherring - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEnergiesystem benötigt und sind entscheidend für die klimaneutrale Gestaltung industrieller Prozesse. Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), das Fritz-Haber-Institut (FHI) und das Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) bauen eine Forschungsplattform für die Katalyse auf, um Innovationssprünge in der Wasserstoff-Forschung zu erreichen (siehe: solarify.eu/start-fuer-neues-katalyse-zentrum-in-adlershof) – ihr Name: CatLab. weiterlesen…

Noch wärmt der Golfstrom

Nordatlantik ändert sich, aber Zirkulation ist stabil – neue Studie zeigt Kontrast zwischen Ozean-Eigenschaften und Strömungen

Ozean - Foto © von PublicDomainPictures auf PixabayIm Zuge des Klimawandels verändern sich auch Eigenschaften des Nordatlantiks wie Sauerstoff- und Salzgehalte oderTemperaturen – bis in große Tiefen. Doch ändert sich damit auch die Ozeanzirkulation? Wissenschaftler des South China Sea Institute of Oceanology, des Georgia Institute of Technology und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigen in einer am 27.11.2020 in Science Advances publizierten Studie, dass trotz tiefgreifender Veränderungen der inneren Eigenschaften des Ozeans die Zirkulation seit den 90er Jahren stabil geblieben ist. (Foto © von PublicDomainPictures auf Pixabay) weiterlesen…

Wie stabil ist der Antarktische Eisschild?

Heidelberger Wissenschaftler untersuchen, welche Faktoren die Stabilität von Eismassen in der Ostantarktis bestimmen

Steigen die Temperaturen im Zuge des Klimawandels, zieht dies ein immer stärkeres Abschmelzen der polaren Eisschilde nach sich. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Geowissenschaftlerin Kim Jakob von der Universität Heidelberg hat nun die Dynamik des Ostantarktischen Eisschildes – die bei weitem größte Eismasse auf der Erde – genauer untersucht. (Foto: Gletscher Perito Moreno am Lago Argentino – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Lebende Tröpfchen produzieren Wasserstoff

Photobiologische grüne Energieerzeugung unter natürlichen aeroben Bedingungen – alternative Energiequelle der Zukunft?

Wissenschaftler haben winzige mikrobielle Fabriken auf Tröpfchenbasis erzeugt, die Wasserstoff anstelle von Sauerstoff produzieren, wenn sie an der Luft dem Tageslicht ausgesetzt sind – so eine Medienmitteilung vom 25.11.2020. Die Ergebnisse des internationalen Forschungsteams der Universität von Bristol und des Harbin Institutes of Technology in China wurden am 25.11.2020 in Nature Communications veröffentlicht. weiterlesen…

Luftverschmutzung Ko-Faktor bei COVID-19 Sterbefällen

15% der weltweiten COVID-19-Todesfälle könnten darauf zurückzuführen sein

Ist das Risiko, an COVID-19 zu sterben, erhöht, wenn man langfristig verschmutzte Luft einatmet? Ein solcher Zusammenhang liegt nahe, ist jedoch nicht direkt messbar. Nun wurde in einer am 27.10.2020 im wissenschaftlichen Fachmagazin Cardiovascular Research („Regional and global contributions of air pollution to risk of death from COVID-19″) publizierten Studie erstmals der Anteil der COVID-19-Todesfälle, der auf Luftverschmutzung durch Feinstaub zurückzuführen sein könnte, länderspezifisch ermittelt. Die Autoren der Untersuchung schätzen, dass etwa 15% der weltweiten Todesfälle durch COVID-19 auf eine langfristige Exposition gegenüber Luftverschmutzung zurückzuführen sein könnten. weiterlesen…