Stärkere AMOC-Abnahme in hoch auflösenden Modellen

Abschwächung des Golfstroms untersucht

Warum sich der Golfstrom (Fachsprache: Atlantische Meridionale Umwälzbewegung – AMOC) bedeutend abschwächt, wenn die Auflösung für die Atmosphäre im Erdsystemmodell des MPI-M (MPI-ESM) erhöht wird, haben Klimaforscher der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) jetzt im Fachmagazin Journal of Advances in Modeling Earth Systems gezeigt. weiterlesen…

Globale Erwärmung stärker als je zuvor in der Geschichte der menschlichen Zivilisation


Klimaforscher finden stärkere Belege für Abschwächung des Golfstromsystems

Die als Golfstromsystem bekannte Umwälzströmung im Atlantik – eines der wichtigsten Wärmetransportsysteme der Erde, das warmes Wasser nach Norden und kaltes Wasser nach Süden pumpt – ist heute schwächer als je zuvor in den vergangenen 1.000 Jahren. Temperaturdaten der Meeresoberfläche, die jetzt von einem internationalen Wissenschaftlerteam in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurden, liefern neue Belege dafür, dass sich diese große Ozeanzirkulation seit Mitte des 20. Jahrhunderts um etwa 15 Prozent verlangsamt hat. Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist der Hauptverdächtige für diese beunruhigenden Beobachtungen, so das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 11.04.2018 in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Kein Abbruch der Golfstromzirkulation


Broschüre des Deutschen Klima-Konsortiums und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung vorgestellt

Spekulationen über den Golfstrom gibt es viele. Was aber ist der wissenschaftliche Kenntnisstand? Die am 20.07.2017 veröffentlichte Broschüre gibt einen Überblick. Bei einem Pressegespräch in Berlin erklärten zwei der Autoren, Prof. Mojib Latif und Prof. Monika Rhein: In den kommenden Jahren droht kein Abbruch der Golfstromzirkulation, ein Grund zur Entwarnung ist das aber nicht. weiterlesen…

Wie der Nordatlantik zum “Wärmepiraten” wurde


Internationales Forschungsteam beschreibt Entwicklung der Ozeanströmungen

Geomar LogoDer Golfstrom transportiert so viel Wärmeenergie über den Atlantik Richtung Nordosten, dass in Irland Palmen gedeihen und in Nordnorwegen im Winter die Häfen eisfrei bleiben. Doch seit wann funktioniert dieses System so, wie wir es heute kennen? Und wie hat es sich dahin entwickelt? Wie die GEOMAR-Presseabteilung am 23.01.2017 mitteilt, veröffentlicht ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel neue Erkenntnisse dazu in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports. weiterlesen…

Atempause für den Golfstrom


Kieler Meeresforscher berechnen den Weg des grönländischen Schmelzwassers

GEOMAR Logo © Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung KielDer Salzgehalt in den Gewässern um Grönland spielt eine große Rolle für den Antrieb des Golfstroms im Nordatlantik. Deshalb gibt es Befürchtungen, dass Süßwasser aus dem schmelzenden grönländischen Inlandeis das Strömungssystem beeinflussen und abschwächen könnte. nature geoscience logoNeue Modellrechnungen einer internationalen Forschergruppe unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt aber ergeben, dass große Teile des Süßwassers entlang der kanadischen Küste nach Süden abtransportiert werden und die Abschwächung des Golfstroms so hinauszögern. Die Studie erschien am 23.06.2016 in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience. weiterlesen…