Kommission: Europa soll Wasserstoff-Vorreiter werden

EU-Strategie und Industriepartnerschaften vorgestellt

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Vizepräsident Frans Timmermans präsentierten am 08.07.2020 gleich zwei Strategien, die den Weg der Europäischen Union in die Energiewelt von morgen vorzeichnen und zugleich wirtschaftliche Impulse für die Zeit nach der Covid-19-Pandemie auslösen sollen. Zum einen die europäische Wasserstoffstrategie (European Hydrogen Strategy), zum anderen das Programm für eine Integration der Energiesysteme. Beide Konzepte hängen zusammen. weiterlesen…

„Willkommen Anionen!“

Physiker finden bisher beste Beweise für lang gesuchte 2D-Strukturen

Die „Quasiteilchen“ trotzen den Kategorien gewöhnlicher Teilchen und öffnen einen möglichen Weg zum Bau von Quantencomputern an, schreibt Davide Castelvecchi am 02,07.2020 in Nature. Physiker haben berichtet, was der erste unumstößliche Beweis für die Existenz von ungewöhnlichen teilchenähnlichen Objekten namens Anionen sein könnte, die vor mehr als 40 Jahren erstmals angedacht wurden. weiterlesen…

Klimawandelleugnung breitet sich auf Facebook aus…

…während Wissenschaftler Einschränkungen erleiden

Der Internet-Konzern habe vor kurzem seine Einheit zur Überprüfung wissenschaftlicher Fakten übergangen, nachdem diese bestimmte Informationen als irreführend bezeichnet hatte, schrieb Scott Waldman am 06.07.2020 auf E&E News. Eine Klimawissenschaftlerin sagte, dass Facebook ihre Möglichkeiten zum Austausch von Forschungsergebnissen und zur Überprüfung von Beiträgen, die Klima-Fehlinformationen enthalten, einschränkt. weiterlesen…

Energiewende gemeinsam gestalten

Start des Kopernikus-Forschungsprojekts Ariadne

Von der Stromversorgung über die Industrie bis hin zu den Pariser Klimazielen, von einzelnen Sektoren bis hin zum großen Ganzen: Wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 03.07.2020 mitteilte, startet jetzt mit dem Projekt Ariadne ein Verbund führender Forschungseinrichtungen die Arbeit an einem beispiellos umfassenden Forschungsprozess zur Gestaltung der Energiewende. weiterlesen…

Photosynthese als Vorbild

Effizient, günstig und ästhetisch: Forscherteam baut Elektroden aus Laubblättern

Aus Laubblättern könnten sich Elektroden mit hervorragenden optischen und elektronischen Eigenschaften bauen lassen. Zu diesem Schluss kommt ein Wissenschaftlerteam vom Leibniz-IPHT. Die Forschenden beschichteten Blattadern mit Kupfer und wandelten sie so in elektrisch leitfähige und optisch transparente Elektroden um. Konstruiert nach dem Vorbild der Natur, könnten sich mit den Blattstruktur-Elektroden neuartige Solarzellen, LEDs oder Displays entwerfen lassen. weiterlesen…

Nächste Endlager-Schritte bewertet

Öffentliche Video-Anhörung des Umwelt-Ausschusses

Die von der Bundesregierung vorgesehenen nächsten Verfahrensschritte bei der Endlagersuche sind bei Experten trotz mancher Kritik im Detail überwiegend auf Zustimmung gestoßen. Dies wurde – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 29.06.2020 – deutlich bei einer öffentlichen Video-Anhörung des Bundestagsumweltausschusses unter Leitung von Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen). Es ging um Sicherheitsanforderungen und -untersuchungen im Zusammenhang mit der Endlagerung hochradioaktiver Abfälle. Konkret waren zwei Verordnungen der Bundesregierung dazu (19/19291) im Zusammenhang mit dem Standortauswahlgesetz (StandAG) angesprochen. weiterlesen…

Neues Verfahren ermöglicht Lithiumabbau in Deutschland

KIT-Forschende patentieren minimalinvasive Technologie zur Gewinnung von Lithium in Geothermieanlagen

Ob Netzspeicher, Elektromobilität oder tragbare Elektronik – Lithiumionen-Akkus sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Für die Produktion werden jedes Jahr Millionen Tonnen Lithium gefördert – bislang allerdings fernab von Deutschland. Eine Erfindung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) könnte nun aber auch hierzulande einen wirtschaftlichen Abbau ermöglichen. Lithium soll dabei minimalinvasiv in Geothermieanlagen aus den Tiefengewässern des Oberrheingrabens gefördert werden. (Foto: Neues Verfahren ermöglicht Lithiumabbau in Deutschland – © Amadeus Bramsiepe, KIT) weiterlesen…

Regierung: Nanotechnologie mit hohem Potenzial

Brücke von Biotechnologie zu anderen Technologiebereichen schlagen

Die Bundesregierung schätzt das Potenzial von Innovationen der Nanotechnologie für die Zukunft als grundsätzlich sehr hoch ein. Nanotechnologie ermögliche es, die Brücke von der Biotechnologie zu anderen Technologiebereichen zu schlagen. Damit könnten völlig neuartige Anwendungspotenziale sowohl in der Medizin als auch im nachhaltigen Wirtschaften erschlossen werden. Darauf weist die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/20246) auf die Kleine Anfrage der FDP (19/19692) zur Forschung und Entwicklung im Bereich der Nanotechnologie und Nanorobotik hin. weiterlesen…

Vorteile der Direktbesteuerung von CO2

Mehr freiwilliges Handeln im Klimaschutz möglich

Wenn man CO2 durch eine Steuer direkt bepreist, gibt das Raum für moralisches Handeln, so – eine Medienmitteilung der Universität zu Köln – das Fazit einer eben in publizierten experimentell gestützten Studie der Ökonomen Axel Ockenfels, Peter Werner und Ottmar Edenhofer. Das Papier wurde unter anderem mit Unterstützung des „Center for Social and Economic Behavior“ der Universität zu Köln und im Kontext des DFG Cluster of Excellence ECONtribute erstellt. weiterlesen…

Lebensverlängerung für Batterien

Diagnosesystem schafft ökologischen Nutzen

Lithium-Ionen-Batterien, zum Beispiel in Elektrofahrzeugen, verlieren im Lauf der Zeit an Leistungsfähigkeit und müssen ersetzt werden. Wie dieser Prozess verlangsamt werden kann, untersucht die Technische Hochschule Mittelhessen am Fachbereich Informationstechnik – Elektrotechnik – Mechatronik in Friedberg. Leiter des Forschungsprojekts ist Prof. Alexander Kuznietsov vom Kompetenzzentrum für Automotive, Mobilität und Materialforschung. weiterlesen…