Zukunft der Meeresspiegel

DKK und KDM veröffentlichen Broschüre

Die immer schneller steigenden Meeresspiegel sind ein Grund, warum sich die Weltgemeinschaft auf das Übereinkommen von Paris geeinigt hat. Dessen Umsetzung wird aktuell beim Klimagipfel in Madrid verhandelt. Eine am 10.12.2019 veröffentlichte Broschüre des Deutschen Klima-Konsortiums und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung erklärt einer Medienmitteilung folgend die wissenschaftlichen Grundlagen zum Meeresspiegelanstieg und hilft, die Risiken besser einzuschätzen. weiterlesen…

UFZ: Den gordischen Knoten durchschlagen

Um Artenvielfalt zu retten, große globale Probleme jetzt angehen!

Seit den 70er Jahren wächst der Einfluss der Menschheit auf die Natur rasant, berichten Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe von Science, auf die eine Medienmitteilung aus dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) vom 12.12.2019 hinweist. Da aber eine Reihe von eng miteinander verzahnten Einflüssen vom Klimawandel bis zu Überfischung und Landübernutzung die Umwelt in die Zange nehmen, sollten diese weltweiten Herausforderungen alle gleichzeitig an der Wurzel gepackt werden, um weitere massive globale Schäden noch zu verhindern. Und das müsste sofort geschehen, betonen die Forscher. weiterlesen…

Klimaforscher Gerald Haug neuer Leopoldina-Präsident

Nachfolge von Jörg Hacker

Gerald Haug wird neuer Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, meldete die Max-Planck-Gesellschaft am 11.12.2019. Der Klimaforscher übernimmt das Amt am 01.03.2020 von Jörg Hacker, der die Akademie seit 2010 leitet. Haug ist geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und Professor an der Eidgenössisch-Technischen Hochschule (ETH) Zürich und seit 2012 Mitglied der Leopoldina. weiterlesen…

Klimaneutral und CO2-frei ist ein Unterschied

Wer diesen Unterschied nicht macht, verwässert (un-)absichtlich die Begrifflichkeiten

Bis zum Jahr 2050 werden wir klimaneutral werden, verkündete die Bundeskanzlerin und wollte damit ihre Klimapolitik auf einen Nenner bringen. Als studierte Naturwissenschaftlerin dürfte ihr dabei klar gewesen sein, dass es einen Unterschied zwischen klimaneutral und CO2-frei gibt. Das thematisierte sie aber nicht. Seither wird der Begriff klimaneutral in den Medien wie auch im privaten Sprachgebrauch häufig verwendet und suggeriert eine klimafreundliche Wirtschaftsweise, sowohl in der Wirtschaft selbst wie auch im privaten Leben. Tatsächlich handelt es sich dabei aber nur um ein Kompensieren, einen bilanziellen Ausgleich und um ein Verschieben auf der Zeitachse. Man könnte es auch so formulieren: da nicht alle Emissionen vermieden werden oder vermieden werden sollen, musste ein Weg erfunden werden, der diese vermeidbaren Emissionen kompensiert. Eine zornige Klarstellung von Klaus Oberzig, die seit 06.12.2019 auf dem Internetportal der Deutschen Gesellschaft für Sonnenernergie e.V. zu lesen ist. weiterlesen…

Das 136-Millionen-Atom-Modell

Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist lebenswichtig. In einer der weltweit größten Simulationen eines Biosystems haben Wissenschaftler einer folgend seinen komplexen Prozess für eine Komponente eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom für Atom. Die am 14.11.2019 in der Zeitschrift Cell veröffentlichte Arbeit ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. Unter der Leitung der University of Illinois (U. of I.) war auch ein Team der Jacobs University Bremen an der internationalen Forschungszusammenarbeit beteiligt. (Foto © andreas160578 auf Pixabay) weiterlesen…

Klimaschutz-Index sieht Chance auf Wendepunkt

Mehrheit der Industrie- und Schwellenländer mit sinkenden Emissionen

Wie die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch mitteilte, zeigt der am 10.12.2019 beim Klimagipfel in Madrid vorgestellte Klimaschutz-Index 2020 ein äußerst zwiespältiges Bild: In 31 von 57 untersuchten Staaten sind die Treibhausgasemissionen rückläufig. Deutschland hat sich nur leicht verbessert, ist von Platz 27 auf Platz 23 gerutscht, verweilt aber immer noch in der Kategorie „mäßig“. Schweden verteidigt weiter seinen ersten Platz und die USA lösen erstmals Saudi-Arabien als Schlusslicht ab. weiterlesen…

Schulze bei COP25: „Wir brauchen eine globale Strategie für grünen Wasserstoff“

BMU gründet internationale Wissens- und Vernetzungsplattform für E-Fuel aus Ökostrom

Das Bundesumweltministerium will – einer Medienmitteilung zufolge – die internationale Zusammenarbeit bei nachhaltigen synthetischen Brenn-, Kraft- und Grundstoffen aus Ökostrom (Power-to-X) ausbauen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze kündigte dazu am 10.12.2019 im Rahmen der Weltklimakonferenz COP25 in Madrid den Aufbau eines Power-to-X-Sekretariats an, das künftig die Plattform für ein internationales Power-to-X-Netzwerk bilden soll. Das Sekretariat wird seinen Sitz in Berlin haben. weiterlesen…

Neu: Konzentriertes Sonnenlicht direkt für Industrieprozesse einsetzen

Heliogen erreicht mit Ultra-CSP Temperaturen jenseits der 1.000 Grad

Heliogen, ein Solarunternehmen in Lancaster, Kalifornien, das Sonnenlicht in Kraftstoffe umwandelt, hat erstmals kommerziell Solarenergie so konzentriert, dass Temperaturen über 1.000 Grad Celsius erreicht wurden. Das kann fossile Brennstoffe in kritischen industriellen Prozessen, einschließlich der Herstellung von Zement, Stahl und Petrochemikalien, ersetzen und so die Treibhausgasemissionen drastisch reduzieren. weiterlesen…

Arktisches „Eis-Management“ gegen den Klimawandel?

AWI: Neue Geo-Engineering-Idee könnte zwar Meereisschwund, nicht aber Erwärmung bremsen

Gemäß einer viel diskutierten Geo-Engineering-Idee könnten der Meereisrückgang und die globale Erwärmung gebremst werden, indem Millionen im Eis driftender, windgetriebener Pumpen die winterliche Eisbildung in der Arktis ankurbeln. Forscher des Alfred-Wegener Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben diesen Vorschlag erstmalig in einem komplexen Klimamodell getestet und ihre Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Earth’s Future veröffentlicht. Dabei kommen sie zu ernüchternden Ergebnissen: Zwar könnten eisfreie Sommer um einige Jahrzehnte hinausgezögert werden. Außerhalb der Arktis würde dieser massive Eingriff jedoch keine nennenswerte Abkühlung mit sich bringen. weiterlesen…

Stromgewinnung aus Elektrochemie von Batterien anstelle von Druck oder Membranen

Stanford-Forscher nutzen „blaue“ Energie aus Mischung von Süß- und Meerwasser

Kläranlage am Flughafen Barcelona - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Salz ist Macht“, beginnt Rob Jordan von der Stanford University seinen Artikel über eine neue Form der Energiegewinnung: „Es mag wie Alchemie klingen, aber die Energie an Orten, an denen sich Salz- und Süßwasser vermischen, könnte eine ergiebige Quelle für Erneuerbare Energien sein. Stanford-Forscher haben eine erschwingliche, langlebige Batterie-Technologie entwickelt, die diese sogenannte blaue Energie nutzen kann.“ Das bereits am 08.07.2019 in ACS Omega der American Chemical Society veröffentlichte Papier beschreibt die Batterie und empfiehlt, mit ihr Küstenkläranlagen energieunabhängig zu machen., und nicht nur die. weiterlesen…