2016 wird absolutes Hitzerekordjahr

Außergewöhnliche Wärme, Extremwetter und schon jetzt zu wenig Eis

Die Rekorde hören nicht auf: Das Frühjahr 2016 war das wärmste der Geschichte, Extremwetter häufte sich wie kaum jemals zuvor und die CO2-Konzentration habe neue Rekordwerte erreicht, berichtet das Onlinemagazin scinexx unter Berufung auf einen Artikel in nature climate change. Aktuelle Messdaten machten wenig Hoffnung auf eine Trendwende – stattdessen bahne sich erneut ein Wärmerekord an. weiterlesen…

Endlagerkommission schafft neue Gremien zur Öffentlichkeitsbeteiligung

„Standortauswahl im Dialog mit den Regionen“ – Diskussion über geowissenschaftliche Kriterien für Endlagerstandort und Methodik für Sicherheitsuntersuchungen

Endlager-Kommisison - Screenshot © Bundestgsfernsehen 2016-06-15Mit ihrer 31. Sitzung am 15.06.2016 setzte die Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe (Endlagerkommission) ihre Arbeit am Abschlussbericht fort. Sie befasste sich unter anderem mit den Kapiteln ihres Berichtes, in denen die geowissenschaftlichen Kriterien für die Auswahl eines Endlagerstandortes und die Methodik für vorläufige Sicherheitsuntersuchungen beschrieben werden. Siehe auch die ausführlichen Stellungnahmen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland. weiterlesen…

PIK Potsdam: Weltwirtschaft anfälliger für Hitzestress

Globalisierung macht die Wirtschaft verletzbarer durch Klimawandel

Die Anfälligkeit des globalen Wirtschaftsnetzwerkes für Hitzestress hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt. Am Beispiel der Leistungsminderung von Arbeitskräften durch Extremtemperaturen zeigt die Analyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Columbia University erstmalig, wie die immer weiter gewachsene Vernetzung der globalen Lieferbeziehungen Produktionsverluste verstärken kann, weil diese Verluste sich leichter über Ländergrenzen hinweg fortpflanzen.

Doch CO2-Speicherung möglich?

Zauberwort „Mineralisierung“

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat möglicherweise einen gangbaren Weg gefunden, um der Atmosphäre dauerhaft anthropogene Kohlendioxid-Emissionen zu entnehmen – sie wandeln sie in einem Versuch in Island in Stein um. Ihre am 09.06.2016 in Science veröffentlichte Studie (deutsch auf: scinexx.de) zeigt, dass CO2 relativ schnell aus der Atmosphäre entfernt werden kann, indem es in vulkanischen Unterboden injiziert wird. Das CO2 reagiert mit dem umgebenden Gestein zu umweltverträglichen Mineralien. Nachteil: Gewaltiger Wasserverbrauch. weiterlesen…

Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

Wanka eröffnet Wissenschaftsjahr Entdecken. Nutzen. Schützen.

„Erst wenn wir den Meeresraum richtig verstanden haben, können wir ihn nachhaltig nutzen und ihn besser schützen“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka beim Auftakt des Wissenschaftsjahres 2016/17. „Wir müssen jetzt eine Trendwende hin zu einem nachhaltigen Umgang mit den Meeren einleiten, denn Klimawandel, Überfischung und Vermüllung bedrohen den größten Lebensraum des Planeten“, mahnte die Ministerin. weiterlesen…

World Ocean Assessment – Überblick ohne Tiefgang

„Die Forschung geht in die Tiefe, die UN bleibt lieber an der Oberfläche“
Von Sebastian Tilch

Das World Ocean Assessment kennt kaum jemand. Dabei steckt in diesem globalen Rundumschlag über die Zustände und Belastungen der Meere enorm viel Arbeit. Auf mehr als 1.700 Seiten haben Hunderte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit im Auftrag der Vereinten Nationen ehrenamtlich den aktuellen Wissensstand zusammengetragen. Der Bericht soll helfen, die Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDGs) bis 2030 umzusetzen. Darüber hinaus soll es die Grundlage für Teile des globalen Assessments des Weltbiodiversitätsrats IPBES sein. Doch um tatsächliche politische Prioritäten im globalen Meeresschutz setzen zu können, bleibt der Bericht zu stark an der Oberfläche, kritisieren Experten. weiterlesen…

Lücken in Stromversorgung möglich

DLR und IER untersuchen Versorgungssicherheit und Kapazitätsentwicklung bis 2025

Wachsender Anteil volatiler Erneuerbarer Energien, Ausstieg aus der Kernenergie und sinkende Wirtschaftlichkeit konventioneller Kraftwerke – der Energiesektor erlebt einen einschneidenden Wandel. In zwei Studien hat das DLRInstitut für Technische Thermodynamik gemeinsam mit dem Stuttgarter Uni-Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung untersucht, inwieweit die Versorgungssicherheit mit Strom in den kommenden Jahren gewährleistet werden kann. weiterlesen…

Neue Art der PV-Leistungsmessung

Triple-A-LED-Flasher: Erstmals  in Laborqualität im Feld ohne Modul-Demontage

Das Photovoltaik-Institut Berlin (PI Berlin) geht in PV-Kraftwerken künftig mit einem Präzisions-LED-Flasher auf Fehlersuche. Das Gerät misst weltweit erstmals die Solarmodulleistung im Feld in Laborqualität ohne dass die Module demontiert werden müssen. Bisher war das nur mit mobilen Labors möglich, wofür mehrere PV-Module des Kraftwerks abgebaut werden mussten. weiterlesen…

CO2-Emissionen im Luftverkehr begrenzen

EU-Kommission für koordiniertes Vorgehen

Für die Generalversammlung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat die EU-Kommission einen koordinierten  „Standpunkt“ vorgelegt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Belange der europäischen Fluggesellschaften besser berücksichtigt werden. Zu diesem Schluss kommt das Freiburger Centrum für Europäische Politik (cep) bei der Analyse des Beschlussvorschlages der EU-Kommission. weiterlesen…

Klimawandel zwischen Rhein und Ruhr

Klimaanpassung in NRW: Daten und Hintergründe

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat ein Fachinformationssystem (FIS Klimaanpassung) zur Klimafolgenanpassung veröffentlicht. Es liefert hilfreiche Daten zur frühzeitigen Abschätzung der Anfälligkeit verschiedener Bereiche gegenüber dem Klimawandel und zur Ableitung geeigneter Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels. weiterlesen…