Störstelle mit großer Anziehungskraft

MPQ-Forscher zeigen, dass eine einzige atomare Störstelle eine unbegrenzte Zahl an Bosonen an sich binden kann

Die Eigenschaften von Halbleitern ändern sich drastisch bei den geringsten Änderungen der Dotierungs-Konzentrationen. Diese Effekte beruhen auf Prozessen, die durch das Wechselspiel der Störstelle mit dem Quanten-Vielteilchensystem, in dem es eingebettet ist, ausgelöst werden. Ein Team von Physikern aus der Abteilung Theorie von Prof. Ignacio Cirac am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching hat jetzt den allgemeineren Fall untersucht, bei dem ein Störstellenatom an ein periodisch strukturiertes „Bad“ von Bosonen koppelt (z.B. Lichtquanten in einem photonischen Kristall) und fanden dabei heraus, wie schon ein einziges Atom eine Wolke aus vielen Bosonen an sich binden kann. Gebundene Zustände von Bosonen sind von besonderem Interesse, weil sie zu starken Wechselwirkungen mit großer Reichweite führen und so neue Bereiche für Quantensimulationen erschließen. (Phys. Rev. X 6, 021027 (2016), 25. Mai 2016) weiterlesen…

Wasserstoff – wichtiger Energiewende-Baustein

Fraunhofer ISE bietet Lösungen für H2-Technologien in der Mobilität

Im Rahmen ihrer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) verweist die Bundesregierung auf die zunehmend engere Verbindung des Ausbaus der erneuerbaren Energien im Stromsektor und des Straßen- und Schienenverkehrs, aber auch des Schiffs- und Flugverkehrs, um die klimapolitischen Ziele erreichen zu können. Hierfür ist es notwendig, die Energiebasis des Verkehrs insbesondere hinsichtlich strombasierter Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien zu erweitern, und im Fall von Brennstoffzellen- und batterieelektrischen Antrieben die erforderliche Infrastruktur aufzubauen. Synthetische Flüssigkraftstoffe, erzeugt aus nachhaltigem Elektrolysewasserstoff, und CO2 aus vorhandenen Industrie- oder Biomasseanlagen können die bestehende globale Infrastruktur natürlich direkt nutzen. weiterlesen…

„Kommt ein Mann zum Arzt…“

Jeffrey Sachs bei der Mercator Climate Lecture 2016 in der TU Berlin

Jeffrey Sachs bei Mercator Climate Lecture 2016 in TU Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Kommt ein Mann zum Arzt und lässt sich untersuchen. Danach sagt der Arzt: ‚Ich habe eine schlechte und eine ganz schlechte Nachricht für Sie.‘ Darauf der Patient: ‚Ich möchte zuerst die schlechte Nachricht hören‘. Der Arzt: ‚Sie haben noch 72 Stunden zu leben.‘ Der Mann: ‚O Gott! Was aber kann schlechter sein als das?‘ Der Arzt: ‚Wir versuchen Sie schon seit Tagen zu erreichen…'“ Der Direktor des Nachhaltigkeitsnetzwerks der Vereinten Nationen (UNSDSN) und des Earth Institute an der Columbia University fuhr fort: „Das beschreibt unsere Situation als Wissenschaftler, Wir versuchen schon seit 20 Jahren, Sie zu erreichen…“ weiterlesen…

PV-Strom-Speicher im Vorgarten

Energiewende im Vorgarten: Freiluft-Heimspeicher

Der Umbau des deutschen Energiesystems braucht viele Bausteine. Im Rahmen der der Fachmesse für die Solarwirtschaft Intersolar und ees Europe, stellt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) innovative Konzepte für die Energiewende vor: einen Freiluft- oder Outdoorspeicher, neuartige Befestigungssysteme für PV-Module und eine Testumgebung für Heimspeicher, die Qualität, Netzdienlichkeit und Wirtschaftlichkeit prüft. weiterlesen…

Helmholtz verabschiedet Open-Access-Richtlinie

Publikationen sollen kostenfrei zugänglich werden

Wissenschaftliche Publikationen, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt sind, sollen der Allgemeinheit offen zur Verfügung stehen. Das sieht eine neue Open-Access-Richtlinie vor, welche die Mitgliederversammlung der größten deutschen Forschungsgemeinschaft jetzt verabschiedet hat. Die Publikationen sollen demnach in den Naturwissenschaften spätestens nach sechs Monaten und in den Geistes- und Sozialwissenschaften spätestens nach zwölf Monaten kostenfrei zugänglich sein. weiterlesen…

„Energiewende = volkswirtschaftliche Notwendigkeit“

Claudia Kemfert (DIW Berlin) hebt Bedeutung hervor

Nachhaltig und effizient mit Energie umzugehen sichert laut Prof. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) einer Industrienation wie Deutschland den Wohlstand auch kommender Generationen. Gegenüber dem BSW-Solar sagte die Energieexpertin: „Die Energiewende ist längst eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit geworden.“ weiterlesen…

AEE-Forschungsradar Energiewende fragt nach

Nutzerumfrage 2016 gestartet

Seit fünf Jahren arbeitet die Agentur für Erneuerbare Energien am Forschungsradar Energiewende – einer Datenbank für Studienergebnisse rund um den Ausbau Erneuerbarer Energien. Ende Mai 2016 startet die Agentur für Erneuerbare Energien eine Nutzerumfrage zum Forschungsradar Energiewende, um das bisherige Serviceangebot zu evaluieren und zu erörtern, ob und gegebenenfalls wie das Portal ab 2017 weiter betrieben werden kann. weiterlesen…

TUM: PowerLab erforscht Elektroflugzeug

Klimawandel: Elektrisch fliegen als Alternative? „Zuverlässigkeit der Speicher steigern.“

Bayerische Forscher haben laut Sat.1-Bayern herausgefunden, dass die Kondensstreifen von Flugzeugen die Klimaerwärmung wesentlich stärker beeinflusst als die Triebwerks-Emissionen. Nicht nur deshalb stehen alternative Antriebstechnologien schon seit einiger Zeit im Fokus der Forschungen. weiterlesen…

Energiewende: Zielverfehlungen in Sicht

…diagnostiziert Eric Heymann von dbresearch

„Betrachtet man die bisherigen Fortschritte bei den Teilzielen der deutschen Energiewende sowie die Herausforderungen, die in den nächsten Jahren noch anstehen, überwiegt zumindest beim Autor dieses Berichts die Skepsis, ob die Energiewende auf breiter Front gelingen wird,“ leitet Eric Heymann, Senior Economist bei Deutsche Bank Research, seine sehr ausführliche, mit zahlreichen Grafiken gespickte, kritische Zwischenbilanz der Energiewende ein. Und in der Ankündigungsmail heißt es: „Deutschland hat sich wohl zu viel in zu kurzer Zeit vorgenommen. Wir sehen vor allem vier limitierende Faktoren: Kosten, physikalische Grenzen, das verfügbare Zeitbudget sowie die politische Machbarkeit.“ weiterlesen…

Vier Millionen Offgrid-Solarstromprodukte im zweiten Halbjahr 2015 verkauft

100 Millionen Euro Umsatz

Der Off-Grid-Solarmarkt wächst weiterhin schnell: Im zweiten Halbjahr 2015 wurden mehr als vier Millionen qualitätsgeprüfte netzunabhängige (Off-Grid-)Solar-Markenartikel verkauft – mit insgesamt mehr als 100 Millionen Euro Umsatz. Auf Subsahara-Afrika und Südasien entfielen fast 95% des Umsatzes. Mehr als die Hälfte davon sind Solarlampen mit 1,5 Watt oder weniger („Pico PV“), gefolgt von solaren Ladegeräten und Lampen mit 1,5 bis 3,0 Watt. weiterlesen…