Gut verdrahtet

Mikroorganismen meistern Energieversorgung über Nano-Stromnetze und knacken Methan

Strom wie aus der Steckdose – diese bequeme Art der Energieversorgung bewahrheitet sich anscheinend für bestimmte Mikroorganismen – so eine Pressemitteilung des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie. Die Zellen können ihren Energiebedarf in Form von elektrischem Strom über Nano-Drahtverbindungen decken. weiterlesen…

„Mobilität von morgen ist elektrisch, vernetzt und automatisiert“

acatech-Festveranstaltung: Big Data – neue Mobilität – neue Energie

Vor rund 800 Gästen im Berliner Konzerthaus erläuterten die acatech-Präsidenten Reinhard Hüttl und Henning Kagermann im Rahmen der diesjährigen Festveranstaltung am 20.10.2015 den Stand des Umbaus der Energiesysteme und die Mobilität der Zukunft; der frischgebackene Präsident der Berlin-Brandenburger Akademie der Wissenschaften, Martin Grötschel sprach über Hype, Realität und Chancen einer datengetriebenen Wissenschaft. weiterlesen…

Sektorübergreifende Energiewende

IWES hat Konzept erarbeitet – Rahmen für den Einsatz von Wind- und Solarstrom auch im Wärme- und Verkehrssektor schaffen

„Um die Klimaschutzziele auf dem volkswirtschaftlich günstigsten Weg zu erreichen, müssen Wind- und Sonnenenergie die wichtigsten Primärenergiequellen werden. Und das nicht nur im Bereich der Stromversorgung, sondern auch in der Wärmeversorgung und der Mobilität. Strom würde damit zum Hauptenergieträger.“ Zu diesem Ergebnis kommen die Forscher eines im Auftrag des BMWi vom Fraunhofer IWES durchgeführten dreijährigen Projekts mit dem Titel „Interaktion EEStrom-Wärme-Verkehr“. weiterlesen…

Dürren durch Verschiebung der Tropen

Eine Studie von Berner Klimatologen zeigt Zusammenhänge zwischen wandernten Tropen und extremen Trockenperioden

Eine Reihe von trockenen Sommern führte zwischen 1945 und 1954 in Mittel- und Südeuropa zu Totalausfällen der Ernte, darauf folgten feuchte Sommer. Umgekehrt gab es zur selben Zeit im Sahelraum regelmäßig Niederschläge, während der Sahel dreißig Jahre später von tödlicher Dürre heimgesucht wurde. Dass diese und weitere klimatischen Extrem-Ereignisse miteinander zusammenhängen, zeigt eine in der Zeitschrift Nature Geoscience publizierte Studie. Ein Team um den Klimatologen Stefan Brönnimann der Universität Bern erstellte neue Datensätze zur atmosphärischen Zirkulation in dieser Periode. Diese Daten zeigen, dass der gesamte tropische Gürtel zwischen den 40er und den 70er Jahren südwärts wanderte – und somit auch Dürren verursachte. weiterlesen…

Japan setzt auf Wasserstoff

DLR-Energieblog: H2-Welt Japan

Mit Solarenergie lässt sich mehr als nur Strom generieren. Die Energie der Sonne kann auch zur Herstellung chemischer Energieträger, sogenannter Solar Fuels, genutzt werden. Japans Regierung setzt mit einem ehrgeizigen Energieprogramm massiv auf den Energieträger Wasserstoff. Bis 2030, so die Vorgabe des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie METI, soll massenweise Wasserstoff für die große Volkswirtschaft zur Verfügung stehen und genutzt werden. Die japanische Regierung will ihr Land, das über keine eigenen fossilen Energieressourcen verfügt, so unabhängiger vom Import von Öl und Kohle machen und gleichzeitig die Ziele des Kyoto-Protokolls erreichen – schreibt Dorothea Bürkle in den DLR Blogs. weiterlesen…

Mit der Sonne durch Australien

Hochschule Bochum startet mit ThyssenKrupp SunRiser bei Solarauto-WM

Ausschließlich solar angetrieben, haben sich am 18.10.2015 im Rahmen der World Solar Challenge 42 Solarfahrzeuge auf die 3.000 Kilometer lange Strecke von Darwin im Norden Australiens nach Adelaide im Süden begeben. Das traditionsreiche Sonnenrennen durch das australische Outback gilt als härteste Bewährungsprobe für sonnenangetriebene Fahrzeuge. Solarify berichtete im Juli 2015 über die Präsentation des SunRisers. weiterlesen…

Rekord oder Stabilität?

BMWi: „EEG-Umlage bleibt stabil“…

…erklärte das BMWi in einer Pressemitteilung zur Bekanntgabe des leichten Anstiegs der EEG-Umlage 2016. „Für die Beschaffung konventionellen und erneuerbaren Stroms ist die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage relevant. Diese Summe erreichte 2013 mit 10,55 Cent/kWh ihren Höchststand. 2014 und 2015 ist sie zwei Jahre in Folge gesunken und wird voraussichtlich auch 2016 weiter sinken“, hofft das BMWi. weiterlesen…

Bruch der maritimen Nahrungskette?

Erderwärmung und Übersäuerung dezimieren Meeresfauna

Zwei Meeresökologen der Universität von Adelaide in Australien, haben am 12.10.2015 unter dem Titel „Global alteration of ocean ecosystem functioning due to increasing human CO2 emissions (Weltweite Funktionierens-Veränderung des Meeres-Ökosystems infolge wachsender menschen-verursachter CO2– Emissionen)“ als Forschungsergebnis in der US-Zeitschrift PNAS veröffentlicht, dass die steigenden CO2-Emissionen einen Zusammenbruch der Nahrungskette in den Weltmeeren zur Folge haben könnten. weiterlesen…

„Weg zu einer klimagerechten Zukunft“

Klima-Allianz und VENRO veröffentlichten Positionspapier

Zwei Monate vor Beginn der internationalen Klimaverhandlungen in Paris (COP21) haben die Klima-Allianz Deutschland und VENRO (Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.) in einem gemeinsamen Positionspapier unter dem Titel „Der Weg zu einer klimagerechten Zukunft – Forderungen der deutschen Zivilgesellschaft an die Bundesregierung zu den internationalen Klimaverhandlungen in Paris und den Perspektiven danach“ Forderungen an die Bundesregierung gestellt. weiterlesen…

Meeresspiegel könnte um 50 Meter steigen

…wenn wir alle verfügbaren fossilen Energiequellen verbrennen

Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt: Wenn wir alle verfügbaren Energiequellen verbrennen, wird die Eisdecke der Antarktis nahezu komplett abschmelzen und einen seit Menschengedenken nie dagewesenen Anstieg des globalen Meeresspiegels verursachen.
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