Globale Erwärmung auch für Korallen tödlich

Dritte globale Korallenbleiche bestätigt
WWF: „Klimaschutz ist auch Riffschutz“

Gegenwärtig vollzieht sich eine bedrohliche weltweite Korallenbleiche, von der bis zum Jahresende 2015 bereits 38 Prozent der globalen Korallenriffe betroffen sein könnten,  schrieb Alexandra Witze am 08.10.2015 in Nature. Es besteht die Gefahr, dass 12.000 Quadratkilometer Korallen dabei absterben, wie die amerikanische Nationale Ozean- und Atmosphärenverwaltung (NOAA)  bestätigt. Demnach begann die aktuelle Korallenbleiche bereits 2014  im Nordpazifik und breitete sich in diesem Jahr auf den Südpazifik und den Indischen Ozean aus.
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Königsweg für Bioenergie?

Sehr unterschiedliche Einschätzungen in der Wissenschaft

Für einen erfolgreichen Umstieg auf Erneuerbare Energien ist die Bioenergie in Deutschland eine wichtige Stütze. Allerdings bestehen in der Wissenschaft zum Teil sehr unterschiedliche Einschätzungen darüber, in welchem Umfang und mit welchen Schwerpunkten die Bioenergie künftig zum Einsatz kommen sollte. Das geht aus der neu erschienenen Metaanalyse „Nutzungspfade der Bioenergie für die Energiewende“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. „Die Metaanalyse zeigt, wie die Vorzüge der Bioenergie im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor künftig verstärkt zur Geltung kommen könnten“, erklärte AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer anlässlich der Veröffentlichung des Papiers im Rahmen des Forschungsradars der AEE. weiterlesen…

IPCC-Berichte schwer verständlich

Forscher kritisieren komplizierte Sprache ders Weltklimarats

Der Klimawandel ist in aller Munde – doch die Botschaften des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) werden von politischen Entscheidungsträgern und Laien kaum verstanden – damit steht ihre Umsetzung in Frage. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam, das die Berichte des IPCC von 1990 bis 2014 analysiert hat. Die Wissenschaftler empfehlen dem Weltklimarat, die Verständlichkeit seiner Berichte zu verbessern, um im Kampf gegen die Klimaerwärmung rascher voranzukommen so eine Pressemitteilung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. weiterlesen…

Emissionsfreie Passagierflüge mit HY4

DLR stellt Projekt für viersitziges Brennstoffzellenflugzeug vor

Mit der HY4 geht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) „einen weiteren wichtigen Schritt, um emissionsfreies elektrisches Fliegen in die Realität umzusetzen“, so eine Pressemitteilung aus Stuttgart: Die HY4 wird das weltweit erste viersitzige Passagierflugzeug sein, das allein mit einem System aus Wasserstoff-Brennstoffzellen und Batterien angetrieben wird. „Mit der HY4 wollen wir Elektromobilität in die Luft bringen, die Machbarkeit dieser Technologie demonstrieren und konkrete Anwendungsfelder im Passagiertransport aufzeigen“, erklärte Prof. Josef Kallo, Koordinator Elektrisches Fliegen am DLR, bei der offiziellen Vorstellung des Projekts auf der internationalen Fachmesse World of Energy Solutions am 12.10.2015 in Stuttgart. weiterlesen…

Bald bessere Speicher für E-Autos?

ZSW entwickelt kobaltfreies Kathodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien

Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW) haben ein neues Kathodenmaterial für Hochenergie-Lithium-Ionen-Batterien mit herausragenden Eigenschaften entwickelt: Lithium-Nickel-Manganoxid. Es erreicht eine bis zu 40 Prozent höhere Energiedichte als bisherige Materialien. Kostengünstiger ist das Material außerdem: Es verzichtet auf das teure und seltene Kobalt und nutzt weniger Nickel. Darüber hinaus ist es einfach zu produzieren. Die Entwicklung einer günstigen und sicheren Hochenergiebatterie, mit denen Elektroautos länger fahren können, rückt damit in Reichweite. Für die künftige Material- und Zellfertigung sucht das ZSW jetzt Entwicklungspartner. weiterlesen…

Deutscher Klimaforscher in den Weltklimarat gewählt

Hans-Otto Pörtner kümmert sich beim IPCC um Risiken und Folgen des Klimawandels

Der deutsche Klimaforscher Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut ist am 06.10.2015 in Dubrovnik zum Ko-Vorsitzenden der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates (IPCC) gewählt worden. Zusammen mit Debra Roberts aus Südafrika wird er die Arbeitsgruppe II leiten, die sich mit den Risiken und Folgen des Klimawandels sowie mit Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel beschäftigt. weiterlesen…

Infraschall von Windgeneratoren harmlos

Untersuchungen bestätigen: Keine gesundheitlich nachteiligen Auswirkungen feststellbar

Sowohl internationale Untersuchungen als auch österreichische Messungen von Infraschall bestätigen laut einer Mitteilung der Interessengemeinschaft Windkraft Österreich, dass Infraschall selbst im Nahbereich von Windkraftanlagen die Wahrnehmungsschwelle nicht überschreitet und keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen hat. Windräder erzeugen sauberen Strom ohne Abgase und ohne giftige Abfälle. „Die Energiewende ist auch ein Gesundheitsprojekt. Mit jedem Windrad werden viele Patienten – vor allem Kinder – vor dem Krankwerden bewahrt“, erklärt Dr. Heinz Fuchsig, Umweltbeauftragter der Österreichischen Ärztekammer. weiterlesen…

Enormes Recyclingpotenzial

Fraunhofer-Studie über Technologiemetalle und andere kritische Rohstoffe

Deutschland nimmt weltweit eine Führungsposition als Anbieter von Hightech-Produkten ein. Doch diese Produkte werden zunehmend komplexer und basieren auf der Funktion verschiedener Technologiemetalle, die größtenteils aus dem Ausland bezogen werden. Ihr Recycling ist ein potenzieller Baustein für die künftige Rohstoffversorgung. Fraunhofer UMSICHT (Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik)  hat im Rahmen der Studie Recyclingpotenzial Technologiemetalle bestehende Recyclingstrategien und Rückgewinnungsverfahren für relevante Technologiemetalle in Deutschland analysiert, Hemmnisse identifiziert und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen entwickelt. weiterlesen…

Touchless- statt Touchscreen

Nanostrukturen reagieren auf Feuchtigkeit

Touchscreens sind praktisch, noch praktischer aber wären Touchless-Screens: Mit berührungsempfindlichen Bildschirmen begann zwar der Siegeszug der Smartphones, und Bank- oder Fahrkartenautomaten werden über sie gesteuert, dennoch haben sie einige Nachteile. So zeigen Touchscreens mit der Zeit mechanischen Verschleiß und wirken als Übertragungsweg für Bakterien und Viren. Um das zu vermeiden, haben Forscher des Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung (MPI fkf) und der Ludwig-Maximilians-Universität München(LMU) Nanostrukturen entwickelt, die ihre elektrischen und wahlweise auch ihre optischen Eigenschaften ändern, sobald sich ihnen ein Finger nähert. weiterlesen…

Wärmewende weiter ankurbeln

FVEE-Positionspapier „Erneuerbare Energien im Wärmesektor“

Dass die Wärmewende notwendig ist, bestreitet mittlerweile kaum mehr jemand. Dennoch hat die Politik noch nicht die richtigen Instrumente gefunden, um dem Wärmemarkt eine ausreichende Dynamik zu verleihen. Als Beitrag zu einer fundierten Diskussion über adäquate Politikinstrumente in der Wärmewende haben die Mitgliedsinstitute des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien (FVEE) das Positionspapier „Erneuerbare Energien im Wärmesektor“ erarbeitet, das die Herausforderungen im Wärmesektor analysiert und Empfehlungen für die einzelnen Technologien formuliert sowie mögliche Lösungsansätze im Wärmemarkt beschreibt. Für das Wuppertal Institut war Dietmar Schüwer an der Erstellung des Papiers beteiligt. Es steht zum Download zur Verfügung. weiterlesen…