Energiewende: Chancen und Herausforderungen für die Industrie

Vortrag von Robert Schlögl im Folkwang-Museum in Essen – „Wirtschaftsimpuls Ruhr. Energie mit Zukunft!“

Welche Chancen ergeben sich für die Wirtschaft, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, aus dem Umbau des deutschen Energiesystems? Wie können Wissenschaft und Forschung zum Gelingen der Energiewende beitragen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Praxisgesprächs „Energie mit Zukunft!“ in der Reihe „Wirtschaftsimpuls Ruhr“, mit Prof. Robert Schlögl, Fritz-Haber-Institut Berlin und Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, Müleim/Ruhr, am 27.10.2015 im Hirschland-Saal des Essener Museums Folkwang. weiterlesen…

Flüchtlinge und Studium

Zahlreiche Projekte und Programme an TU9-Universitäten helfen studierfähigen Flüchtlingen

Die aktuelle Flüchtlingssituation in Deutschland ist auch an den TU9-Universitäten Thema: „Zuerst muss es humanitäre Hilfe für die Menschen geben, die vor Krieg und Gewalt nach Deutschland fliehen. Die TU9-Universitäten unterstützen natürlich auch die akademische Integration von studierfähigen Flüchtlingen, die in Deutschland bleiben werden und hier studieren wollen“, sagt Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, TU9-Präsident und Präsident der TU Darmstadt. „Dafür haben die TU9-Universitäten zahlreiche Projekte und Programme initiiert.“ weiterlesen…

Essen ab 2016 mit Energie-Campus Ruhr

100 Millionen Euro Investition

In Essen soll mit Beginn des kommenden Jahres der „Energie-Campus Ruhr“ errichtet werden. In die Forschungseinrichtung im Nordviertel werden, so die Planung, das Land, die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Privatwirtschaft rund  100 Millionen Euro investieren. Wie das futuristische Kompetenzzentrum Energie aussehen soll, zeigt ein internes Konzept, das der WAZ vorliegt. Ein Bericht von Thorsten Schabelon, WAZ. weiterlesen…

Paris als Wegmarke der 2-Grad-Grenze

COP21 und Einstieg in kohlenstoffarme Wirtschaft

Die freiwilligen Beiträge der Länder (INDC = intended nationally determined contributions) zum geplanten Klimaabkommen in Paris reichen zwar (noch) nicht aus, um die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen, warnt ein internationales Forscher-Team aus 16 Instituten, darunter das PIK-Potsdam. Aber sie könnten „zum Einstiegspunkt in eine kohlenstoffarme Wirtschaft werden, wenn COP21 einen Mechanismus zur Stärkung dieser Beiträge bis spätestens 2020 umfasst“. weiterlesen…

Mit Licht zu Wasserstoff

Mit organischer Gerüstverbindung als Katalysator aus Wasser photolytisch Wasserstoff herstellen

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart und von der Ludwig-Maximilians-Universität München haben neue poröse Materialien für die Photokatalyse entwickelt, die mittels Licht aus Wasser den vielseitigen Energieträger Wasserstoff erzeugen können. Dieser polymere Photokatalysator ist chemisch robust. Zudem lässt sich die Rate der Wasserstoffproduktion über kleine strukturelle Veränderungen am Katalysator regulieren. Die organischen Netzwerke eröffnen neue Wege zu polymeren Photokatalysatoren mit präzise einstellbaren Eigenschaften. weiterlesen…

Energieschwelle von 307 Elektronenvolt erreicht

Dunkle Materie: Mit CRESST auf der Suche nach Leichtgewichten

Erde, Sterne und Galaxien bilden nur den sichtbaren Teil der Materie im Universum. Den weitaus größeren Teil nimmt die unsichtbare dunkle Materie ein. In zahlreichen Experimenten fahnden Wissenschaftler nach den Teilchen der dunklen Materie – bisher vergeblich. Mit dem CRESST-Experiment am Max-Planck-Institut für Physik (Werner-Heisenberg-Institut) lässt sich der Suchradius jetzt deutlich ausweiten: Die CRESST-Detektoren werden überarbeitet und können Teilchen nachweisen, deren Masse unterhalb des heutigen Messbereichs liegt. Somit steigt die Chance, der dunklen Materie auf die Spur zu kommen. weiterlesen…

Widersprüchliches übers Ozonloch

DLR: Ozonloch erreicht wieder Rekordniveau

Hieß es noch vor einem Jahr, das Ozonloch über der Antarktis werde sich nach UN-Prognosen bis zur Mitte des Jahrhunderts wieder völlig erholen, so gibt jetzt das DLR Entwarnung von der Entwarnung: Das Ozonloch über der Antarktis erstreckt sich derzeit über 26 Millionen Quadratkilometer, eine Fläche, größer als der nordamerikanische Kontinent. Aktuell ist es um circa 2,5 Millionen km2 größer als zum selben Zeitpunkt im Jahr 2014. weiterlesen…

Paris und die 2-Grad-Grenze

Paris-Abkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze

In einer gemeinsamen Pressemitteilung geben das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das Institut du développement durable et des relations internationales (Iddri) die Kernaussagen eines Berichts zum Umbau des Energiesektors bekannt, der in Vorbereitung auf den Klimagipfel von Paris von 16 internationalen Forschungsinstituten erarbeitet wurde: weiterlesen…

Wissenschaft und Energiewende

Vortrag von Reinhard Hüttl in der Berliner Urania

In der Berliner Urania, einer „interdisziplinären Plattform zur Präsentation aktueller Ergebnisse aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft“, hielt Professor Reinhard Hüttl (Präsident der acatech-Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Vorstandsvorsitzender des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZsowie Mitglied der „Ethikkommission Sichere Energieversorgung„) am 21.10.2015 einen Vortrag über die „wissenschaftliche Begleitung der Energiewende“. Erste Untersuchungen des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) hätten ergeben: Die Energiewende ist machbar, Sie benötigt aber wissenschaftliche Unterfütterung, etwa durch das Forschungsforum Energiewende. Zur Umsetzung gehören Ingenieurs-, Natur- und Gesellschaftswissenschaften. weiterlesen…