Deutschland soll ressourceneffizienteste Volkswirtschaft der Welt werden

Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beraten über Strategien zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen

Angesichts der globalen Begrenztheit natürlicher Ressourcen muss auch Deutschland seinen Ressourcenverbrauch eindämmen: „Wir stehen vor der Herausforderung, mit weniger Rohstoffeinsatz und weniger Eingriffen in die Natur mehr Wohlstand zu erreichen. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern bringt auch direkte wirtschaftliche Vorteile“, betonte Umweltministerin Barbara Hendricks am 10.11.2014 zum Auftakt einer zweitägigen Konferenz des Umweltbundesamtes (UBA) zum Ressourcenschutz. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger ergänzte: „Im verarbeitenden Gewerbe entfallen schon heute rund 45 Prozent der Kosten auf Materialkosten, nur zwei Prozent auf Energie und unter 20 Prozent auf Personal. Wenn die Rohstoffpreise weiter in die Höhe schnellen, wird dieser Anteil steigen. Hersteller haben  ein Interesse daran, Rohstoffe sparsam einzusetzen, anstatt Materialien teuer auf dem Weltmarkt einzukaufen.“ weiterlesen…

Latif: CO2 seit 1990 um 60 Prozent gestiegen

Mojib Latif im Solarify-Selbst-Gespräch: „Bankrotterklärung der internationalen Klimaschutzpolitik“
“…also wenn Sie mich fragen: Warum nimmt kaum jemand die Bedrohung durch den Klimawandel wahr?

Unsere Welt wird zunehmend komplexer, vernetzter und schnelllebiger. Beim Klimaproblem handelt es sich um ein „Systemisches Risiko“. Also um ein Risiko, bei dem das einfache Ursache-Wirkung Prinzip nicht mehr greift. Unsere Welt ist inzwischen so undurchschaubar, dass wir bestimmte Risiken nicht mehr zu erkennen vermögen. Eine Eigenschaft der systemischen Risiken besteht nämlich darin, dass scheinbar unbedeutende Einflüsse die Welt förmlich aus den Angeln heben können. Was kann schon ein wenig mehr Kohlendioxid in der Luft anrichten? Es ist doch ein Spurengas, das nur einen kleinen Bruchteil eines Prozents zur Erdatmosphäre beiträgt! Wir sind offensichtlich nicht imstande, die dramatischen Folgen der schleichenden Erderwärmung zu erkennen. Sie wird sich nicht nur auf die Niederschläge oder die Meeresspiegel auswirken, sondern auch auf die Ökosysteme, die Weltwirtschaft wie auch die Sicherheitslage auf der Erde. weiterlesen…

CO2 überdauert Tausende von Jahren

Verringerung kurzlebiger Klimatreiber bringt keinen Aufschub für CO2-Reduktion

Nur eine Minderung des CO2-Ausstoßes kann der Erderwärmung auf Dauer begegnen. Entgegen bisherigen Vermutungen hilft es nicht, zunächst andere Treibhausgase wie Methan zu verringern. Gleiches gilt für eine Verringerung der Luftverschmutzung wie eine jetzt vom PIK-Potsdam veröffentlichte Studie zeigt. Die Hoffnung war groß, dass die Reduktion so genannter kurzlebiger Klimatreiber die Gesundheit der Menschen und die Pflanzenwelt schützt und auch den weltweiten Temperaturanstieg begrenzt. weiterlesen…

Sonnenfinsternis 2015 – Gefahr für Stromversorgung?

Studie der HTW Berlin gibt Entwarnung: Schwankungen in Solarstromerzeugung beherrschbar

Dass sich in Deutschland eine Sonnenfinsternis beobachten lässt, kommt zwar selten, aber regelmäßig vor. Am 20.03.2015 werden wir uns das nächste Mal im Schatten des Mondes befinden. In Deutschland wird die Sonne zwar nur teilweise verdeckt sein, aber es wird mehrere Stunden lang merklich dunkler. Ob sich das auf die Energieversorgung auswirkt, haben Wissenschaftler der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) im Rahmen einer Studie untersucht. Ihr Fazit: Auch bei wolkenlosem Himmel über Deutschland lassen sich die Schwankungen in der Solarstromerzeugung durch verschiedene Ausgleichsmaßnahmen glätten. weiterlesen…

Die vier Phasen der Energiewende

Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE)

Die Vorträge der Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE)  am 6. und 7. November 2014 im Umweltforum Berlin thematisieren die unterschiedlichen Entwicklungsphasen für die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität, die unser Energiesystem auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung durchläuft – sowie die ökonomischen und die politisch-gesellschaftlichen Phasen der Energiewende. weiterlesen…

Die Machiavellis der Wissenschaft

„Merchants of doubt“ endlich auf Deutsch

Der Name des florentinischen Philosophen Nicolo Machiavelli ist verbunden mit einer Vorstellung von Politik ohne ethische Einflüsse von Moral und Sittlichkeit, der Machiavellismus seit 500 Jahren gemeinhin Inbegriff skrupelloser Machtpolitik. Die findet auch in der Wissenschaft statt, wie die amerikanischen Wissenschaftshistoriker Naomi Oreskes, University of California, und Erik M. Conway, California Institute of Technology, in ihrem Buch „Die Machiavellis der Wissenschaft“ (amerikanisches Original „Merchants of Doubt„) am Beispiel der Raucherlobby und Klimaleugner in den USA zeigen. weiterlesen…

Schnell-Laden bald Routine?

PowerCap-Technologie soll Speicher-Marktführerschaft bringen

Gefördert vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium entsteht derzeit in Zusammenarbeit mit dem Batteriehersteller VARTA Microbattery, dem Fraunhofer IPA und weiteren Projektpartnern im Forschungsprojekt FastStorageBW ein neuartiger Stromspeicher, so genannte PowerCaps, mit denen lange Wartezeiten am Ladegerät schon bald der Vergangenheit angehören könnten. Im Rahmen eines Rundgangs wurde am 03.11.2014 in Stuttgart Vertretern aus Wirtschaft, Politik und den Medien der aktuelle Entwicklungsstand der PowerCap-Technologie präsentiert.
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400 H2-Tankstellen bis 2023

Nur 174 Fahrzeuge mit Brennstoffzelle in Deutschland

In der „H2 Mobility Initiative“ wollen sechs Unternehmen (Industriegaseanbieter, Energiekonzerne und Automobilhersteller) bis zum Jahr 2023 ein Netz von 400 Wasserstofftankstellen in Deutschland aufbauen, damit Nutzer von Brennstoffzellenautos überall an ihren Kraftstoff kommen. weiterlesen…

Nanolampe mit blitzschnellem Schalter

Lichtquelle samt transistorgesteuerter Helligkeitsregelung schrumpfen auf Größe eines einzelnen Moleküls

Information wird in immer kleineren Bauelementen verarbeitet und übertragen – einmal mit Elektronen, ein andermal mit Licht. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart haben nun eine Lichtquelle entwickelt, die einen elektrischen Spannungspuls mithilfe eines einzelnen Moleküls in einen Lichtpuls umwandelt. Dabei wirkt das Molekül wie ein transistorgesteuerter Lichtschalter, der es sogar erlaubt, die Intensität des Lichts zu regeln. Da sich das Licht mit dem molekularen Schalter äußerst schnell an- und ausschalten lässt, könnte die Lichtquelle als Blaupause für Nano-Bauelemente dienen, die elektrische Signale mit Gigahertz-Frequenz in optische Signale umwandeln. weiterlesen…

Edenhofer: „Klimaschutz kostet nicht die Welt“

IPCC-Autor vom PIK-Potsdam zum Weltklimabericht

Einer der verantwortlichen Autoren des am 02.11.2014 veröffentlichten Syntheseberichts des fünften IPCC-Sachstandsberichts (AR5) war Ottmar Edenhofer; der Ko-Vorsitzende der IPCC-Arbeitsgruppe „Klimaschutz“ verweist auf die möglicherweise unumkehrbaren Folgen ungebremsten Klimawandels gegenüber den überschaubaren Kosten ambitionierten Klimaschutzes. weiterlesen…