Erneuerbare Energien „zum Anfassen“

Ein Abendessen auf dem Windrad
Studierende der FH FFM wollen Erneuerbare Energien erlebbar machen

Zehn Studierende des Bachelor-Studiengangs „Geoinformation und Kommunaltechnik“ der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) haben ein Erholungsgebiet, den „ErneuerPark“, entworfen. Ziel des Projekts war es, Erneuerbare Energien erlebbar zu machen und dadurch die ländliche Entwicklung und den dortigen Tourismus zu stärken. Betreut wurden sie von Prof. Dr. Martina Klärle vom Fachbereich 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der FH FFM. Kooperationspartner waren der Main-Kinzig-Kreis und SPESSARTregional e.V. weiterlesen…

Erde und Meere speichern mehr CO2 als angenommen

Ozeane und Wälder schlucken mehr Treibhausgas

Der Treibhauseffekt wäre heute bereits deutlich stärker zu spüren, wenn die Erde nicht die menschengemachte Klimaschuld teilkompensieren würde. Wissenschaftler der Universität von Colorado um den Geologen Ashley Ballantyne (http://spot.colorado.edu/~ballanta/) haben die CO2-Speicherfähigkeit der Natur untersucht und die Ergebnisse in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature vorgestellt. Demnach hat sich das jährliche Absorptionsvermögen an Land und im Wasser binnen der letzten 50 Jahre von 2,4 Milliarden Tonnen auf rund fünf Milliarden Tonnen verdoppelt. Allerdings hat sich die menschgemachte Produktion von Treibhausgasen in dieser Zeit vervierfacht. weiterlesen…

„Die Behauptung, dass keine Gesundheitsfolgen zu erwarten seien, ist unwissenschaftlich und unmoralisch.“

Gesundheitliche Auswirkungen der Atomkatastrophe von Fukushima
von Dr. med. Alex Rosen, Universitätskinderklinik Düsseldorf

Aus Anlass des Hiroshima- und Nagasaki-Tages am 6. August dokumentiert Solarify den Artikel eines Düsseldorfer Konderarztes:

Bis heute gibt es noch keine epidemiologische Studie über die Gesundheitskonsequenzen des Supergaus in Nordost-Japan. Im Gegenteil: Erste Untersuchungsergebnisse über Schilddrüsenveränderungen bei Kindern werden systematisch verharmlost. Die Studie der WHO zum Ausmaß der Strahlenexposition vom Mai diesen Jahres blieb hinter den Erwartungen der Wissenschaft zurück: Nach Ansicht der deutschen IPPNW-Sektion ist die Auswahl der Lebensmittelproben im Bericht fragwürdig, da sich die zitierten Strahlenwerte signifikant von denen des japanischen Wissenschaftsministeriums unterscheiden. Dies führe zu einer selektiven Unterschätzung der inneren Strahlenexposition. Auch die Schätzungen der Strahlenemissionen aus dem havarierten Kraftwerk lägen deutlich unterhalb der Werte, die von unabhängigen Forschungsinstitutionen und TEPCO selbst angegeben werden. weiterlesen…

Energiespeicher: Salz, Beton und Druckluft

Salz, Beton und Druckluft
Speicher liefern Energie auf Wunsch
Forschungen des DLR

Solar- und Windkraftwerke richten sich selten genau nach dem Bedarf der Stromkunden. Daher sind günstige und effiziente Energiespeicher der Schlüssel für eine zuverlässige Versorgung mit regenerativ erzeugtem Strom. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeln Wärme- und Druckluftspeicher für die Energieversorgung der Zukunft. „Für unsere Speichertechnologien sehen wir drei Anwendungsfelder“, sagt Dr. Rainer Tamme, Abteilungsleiter am DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Stuttgart. Konventionelle Gaskraftwerke könnten mithilfe von Wärmespeichern flexibler und damit effizienter betrieben werden. Unter hohem Druck in unterirdische Hohlräume gepresste Luft eignet sich, um Erzeugungsspitzen von Windparks zu glätten. Und schließlich sichern Wärmespeicher die Stromproduktion von Solarkraftwerken über viele Nachtstunden. weiterlesen…

6. Energieforschungsprogramm: Eine Jahresbilanz

Am 03. 08. 2011 hat die Bundesregierung ihr neues Energieforschungsprogramm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ vorgelegt.

Die Mittel für das 6. Energieforschungsprogramm wurden auf 3,5 Milliarden Euro (2011 bis 2014) aufgestockt. Die Schwerpunkte liegen auf Schlüsselthemen der Energiewende: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Speicher und Netze. Als eine der ersten Maßnahmen zur Umsetzung des Energiekonzepts zielt das Programm auf die Stärkung der technologischen Grundlagen zur Energiewende ab.

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PC in Holz

Öko-Computer in Holzoptik

Stundenlanges Surfen im Internet verbraucht viel Strom und belastet die Umwelt. Energiesparend arbeitet hingegen ein neuer Öko-PC: Er erzeugt etwa 70 Prozent weniger CO2 als herkömmliche Rechner und lässt sich zu 98 Prozent recyceln. Als erster Computer seiner Klasse erhielt er das europäische Umweltlabel »EU Ecolabel«. weiterlesen…

MPG-Alt-Präsident Staab gestorben

Max-Planck-Gesellschaft trauert um Alt-Präsident Heinz A. Staab

Der frühere Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und langjährige Direktor am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg, Heinz A. Staab, ist im Alter von 86 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Der Chemiker Staab führte von 1984 bis 1990 die MPG und leitete seit 1974 die Abteilung Organische Chemie am Max-Planck-Institut (MPI) für medizinische Forschung. „Mit Heinz Staab verlieren wir einen herausragenden Wissenschaftler und einen Wissenschafts-Organisator mit viel Verhandlungsgeschick“, würdigte ihn MPG-Präsident Peter Gruss. weiterlesen…

Doppelschichtkondensatoren als hocheffiziente Energiespeicher

Forscher am Leibniz-Institut für Neue Materialien entwickeln neuartige Energiespeicher
Alternativtechnologie zu herkömmlichen Batterien
Strom in Sekundenschnelle speichern und wieder abrufen

Die Energiewende ist in aller Munde. Schnell wird dabei an den Ausbau und die gesteigerte Nutzung alternativer Energiequellen gedacht: Solar- und Windkraftanlagen erzeugen viel Strom, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Je nach Wetterlage wird so innerhalb kurzer Zeit sehr viel Strom produziert. Große Teile dieses „grünen“ Stroms gehen ungenutzt verloren, weil unzureichend Speicherkapazitäten zur Verfügung stehen. weiterlesen…

DOE: 12,3 Mio. $ für neue CSP-Komponenten

US-Energieministerium unterstützt neue Entwicklungen in der Solarthermie

Verschiedene Forschungsinstitute bekommen vom US-Energieministerium (DOE) 12,3 Millionen US-Dollar (10 Millionen Euro) Zuschüsse für die Entwicklung neuer Komponenten solarthermischer Kraftwerke (CSP). 8,5 Millionen USD sollen die Entwicklung eines hochleistungsfähigen überkritischen CO2-Heißgas-Turboexpanders für solarthermische Kraftwerke fördern, weitere 3,8 Millionen fließen in die Entwicklung einer neuen Brennkammer für Solar-Erdgas-Hybridkraftwerke. Beide Förderungen sind Teil der sogenannten „SunShot-Initiative“ des DOE. weiterlesen…

Wieviel Sonne kommt bei uns an?

Klimaforschung mit maximalem Mehrwert: Workshop am Alfred-Wegener-Institut vom 1.-3. August 2012

Die Sonne gilt als Motor allen Lebens auf der Erde. Wie viel ihrer Energie jedoch tatsächlich die Erdoberfläche erreicht, erfassen Wissenschaftler mit dem Basic Surface Radiation Network, einem weltumspannenden Netzwerk aus 54 Strahlungsmessstationen. Deren Messungen sollten ursprünglich dazu dienen, den Energieflüssen an der Erdoberfläche auf die Spur zu kommen, die für unser Klima verantwortlich sind. Inzwischen werden die hochgenauen Daten jedoch nicht nur von Klimaforschern abgefragt. Photovoltaik-Anlagen etwa generieren mehr Energie, wenn die Hersteller Erkenntnisse aus den BSRN-Messungen berücksichtigen. Welches Anwendungspotential sonst noch in den Messergebnissen steckt, beraten Wissenschaftler und Kunden des Netzwerkes vom 1. bis 3. August 2012 auf einem internationalen Workshop in der Potsdamer Außenstelle des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. weiterlesen…