Phantom Kohlensäure: Und es gibt sie doch!
Neutronen vom FRM II machen Kristallstruktur von Kohlensäure sichtbar
Die Existenz von Kohlensäure war in der Wissenschaft lange umstritten: theoretisch existent, praktisch kaum nachweisbar, denn an der Erdoberfläche zerfällt die Verbindung. Ein deutsch-chinesisches Team hat jetzt an der Forschungs-Neutronenquelle FRM II der Technischen Universität München (TUM) erstmals die kristalline Struktur von Kohlensäuremolekülen sichtbar gemacht und am 22.11.2022 in mdpi.com open access publiziert. weiterlesen…
Mehr als 80 Prozent der weltweit verbrauchten Energie entstammt Verbrennungsprozessen. An diesem Wert wird sich mittelfristig wenig ändern. Verbrennungsvorgänge haben aber negativen Einfluss auf das Klima, es besteht Handlungsbedarf. Der Brennstoffverbrauch soll also maximal sinken, damit Verbrennungsprozesse effizienter, sauberer und leiser werden. Dabei treten instationäre Phänomene auf, die sich aus dem unerwünschten Zusammenspiel zwischen der Akustik, der Verbrennung und der Strömung ergeben. Nicht selten führen diese Ereignisse zu kostspieligen Totalschäden an den Prototypen in der Designphase. Das
„Wer sind die Vorreiter der Transformation, welches die besten Konzepte für den dringenden nachhaltigen Wandel?“ so die grundlegende Frage zum Thema
Hochvolt-Batterien von ausrangierten Elektroautos können auch nach jahrelangem Einsatz auf der Straße noch sinnvoll genutzt werden. Die AUDI AG und
In Pandemiezeiten waren und sind Desinfektionsmittel unentbehrlich und allgegenwärtig. Doch wie wirkt sich der massenhafte Gebrauch auf unsere Umwelt aus? Dieser Frage ist laut einer
Anlässlich der Revision der Abfallverbringungsverordnung der EU weisen Expertinnen und Experten auf die Notwendigkeit eines europäischen Binnenmarkts für Sekundärrohstoffe hin. Dieser setzt voraus, dass Abfall als Wertstoff gewertet wird, der nach einheitlichen Kriterien dem freien Warenverkehr unterliegen soll, wir der
Strahlend weiße tropische Strände sind begehrte Sehnsuchtsorte für viele Erholungssuchende. Doch wie nehmen wir solche Strände wahr, wenn wir befürchten müssen, dass sie zu einem nicht unerheblichen Teil aus – für unser Auge unsichtbarem – Mikro- und Nanoplastik bestehen? Einzeller mit Kalkgehäuse, Foraminiferen genannt, tragen maßgeblich zur Entstehung von Sand bei, der an Stränden, Inseln und Küstengebieten abgelagert wird. Forscher:innen des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) haben nun erstmals festgestellt, dass Foraminiferen kleinste Plastikteilchen aufnehmen und in ihre Kalkschale einbauen können. Die Ergebnisse wurden in
Wie verändert sich das Wetter als Folge der globalen Erwärmung? Klimaarchive liefern wertvolle Einblicke in vergangene Klimaveränderungen, also in die Prozesse, die unseren Planeten von einem Klimazustand in den nächsten beförderten. Für Menschen und Ökosysteme ist die Variabilität in Zeiträumen von Wochen bis Jahren – das Wetter – aber oftmals entscheidend. Mittels einer am
Eine am 11.11.2022 veröffentlichte innovative neue Methode zur Schätzung der globalen und regionalen militärischen Treibhausgasemissionen (THG) deutet darauf hin, dass die Streitkräfte der Welt für 5,5 % der globalen Emissionen verantwortlich sind. Wäre das globale Militär ein Land, hätte es den viertgrößten CO2-Fußabdruck der Welt – größer als der von Russland. Aufgrund mangelnder Berichterstattung und erheblicher Datenlücken ist es naturgemäß schwierig, den Gesamtausstoß von Treibhausgasen (THG) durch die Streitkräfte der Welt zu schätzen. Dennoch deuten die verfügbaren Daten darauf hin, dass dieser Beitrag sehr groß sein könnte. (Bild: Estimating the Military’s greenhouse gas emissions – Titel ©
Starkregen und Trockenheit – mit den zunehmenden Herausforderungen des Klimawandels suchen Städte nach geeigneten Lösungen, sich zukunftsfähig aufzustellen. Eine Möglichkeit dafür sind vertikale Begrünungssysteme, die gleichzeitig auch CO2 aus der Luft filtern und Lärm reduzieren. Rund acht Jahre forscht das