Leistungs-Vorhersage von Katalysatoren

Entscheidend; Bindungsstärke der Zwischenprodukte – Joachim Walter Schultze-Preis

Elektrochemische Prozesse sind die Grundlage für eine nachhaltige Energieversorgung, brauchen aber neue leistungsfähige Katalysatormaterialien. Theoretische Berechnungen helfen dabei, Sackgassen zu vermeiden und auf die vielversprechendsten Kandidaten zu setzen. Ein Chemiker der UDE hat diese Leistungsvorhersage entscheidend weiterentwickelt und wurde dafür nun ausgezeichnet. Seine Erkenntnisse veröffentlichte er im Fachmagazin Electrochimica Acta. weiterlesen…

Neues Material soll Kapazität von Lithium-Ionen-Batterien verdreifachen

Russische Forscher entwickelten Cu0.4Zn0.6Fe2O4

Wissenschaftlern eines internationalen Forschungsteams und der Nationalen Universität für Wissenschaft und Technologie „MISIS“ (NUST MISIS) ist es nach eigenen Angaben gelungen, die Kapazität von Lithium-Ionen-Batterien zu erhöhen und ihre Lebensdauer zu verlängern. Dafür haben sie ein neues Nanomaterial synthetisiert, das den derzeit in Lithium-Ionen-Batterien verwendeten Graphit mit niedrigem Wirkungsgrad ersetzen kann. Die Ergebnisse der Forschung sind im Journal of Alloys and Compounds veröffentlicht. weiterlesen…

Erste Wasserstoff-Tram

Entwicklung beginnt

Warum gibt’s das eigentlich noch nicht? wird sich mancher angesichts dieser Meldung gefragt haben: Die HeiterBlick GmbH aus Leipzig entwickelt gemeinsam mit den Chemnitzer Unternehmen Hörmann Vehicle Engineering und Flexiva Automation & Robotik eine einzigartige Innovation: Europas erste Wasserstoff-Brennstoffzellen-betriebene Straßenbahn. weiterlesen…

Anthropogene Dürren in Europa

27.080 Holzstücke aus mehr als zweitausend Jahren untersucht

„Unsere Rekonstruktion zeigt, dass die Abfolge der jüngsten europäischen Sommerdürren seit 2015 n. Chr. in den letzten 2.110 Jahren beispiellos ist“, schreibt ein internationales Forscherteam in Nature Geoscience. „Chemische Fingerabdrücke von europäischen Eichen“ aus mehr als zweitausend Jahren belegen, besonders aber die untersuchten Baumproben von 2015 bis 2018, belegen eindeutig, „dass die Trockenheit in den vergangenen Sommern alle anderen Schwankungen übertrifft“. weiterlesen…

Preiswerte Alternative entthront Elektrokatalysatoren für Wasserstoffproduktion

Kostengünstig, ungiftig und einfach zu synthetisieren: Kalziumeisenoxid (CaFe2O4)

Wissenschaftler am Tokyo Institute of Technology (Tokyo Tech) haben einen neuen Elektrokatalysator für die Sauerstoffentwicklungsreaktion (OER) bei der elektrochemischen Wasserspaltung entdeckt: CaFe2O4. Dieses kostengünstige, ungiftige und einfach zu synthetisierende Material überbietet andere bimetallische OER-Elektrokatalysatoren und übertrifft sogar den von Iridiumoxid gesetzten Maßstab, was den Weg zur zugänglichen Wasserstofferzeugung für die aufstrebende Wasserstoffgesellschaft ebnet. Weil fossile Brennstoffe Hauptursachen für die globale Erwärmung und Luftverschmutzung sind, setzen viele Wissenschaftler weltweit ihre Hoffnungen auf das, was sie als den Kraftstoff der Zukunft ansehen: Wasserstoff (H2) – aber obwohl er ein sauberer Brennstoff mit unglaublich hoher Energiedichte ist, bleibt die effiziente Erzeugung großer Mengen davon eine schwierige technische Herausforderung. weiterlesen…

FAU-Forschende knacken molekularen Stickstoff mit Kalzium

Neue Erkenntnisse in der Grundlagenforschung

Chemikerinnen und Chemiker weltweit sind ständig auf der Suche, den in der Luft enthaltenen elementaren Stickstoff, kurz N2, mit einfachen Mitteln für chemische Reaktionen verfügbar zu machen. Das gestaltet sich schwierig, denn Stickstoff ist ein wenig reaktionsfreudiges Gas mit einer Dreifachbindung, die zu den stärksten bekannten chemischen Bindungen gehört. Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat nun gezeigt, dass das in der Natur häufig vorkommende Metall Kalzium in der Lage ist, die hochstabile Stickstoff-Bindung zu brechen – und das schon bei minus 60 Grad Celsius – so ein Artikel auf der FAU-Internetseite. weiterlesen…

Auf neuen Wegen zu mehr Klimaschutz

Ordnungspolitischer Rahmen muss regulatorischen Flickenteppich überwinden helfen

Statt des bisherigen Flickenteppichs aus Förderprogrammen und Verboten braucht die Europäische Union ein zusätzliches Emissionshandelssystem, analysiert Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Mercator Institute on Global Commons and Climate Change in Berlin. Er leitet zudem das vom Bundesforschungsministerium finanzierte Ariadne-Projekt, das die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Energiewende erkundet. Sein Gastkommentar ist am 19.03.2021 im Handelsblatt erschienen. weiterlesen…

Perowskit-Schichten genau beleuchtet

Neues Modell zur Bestimmung der Photolumineszenz-Quantenausbeute

Photovoltaik trägt wesentlich zu einer nachhaltigen Energieversorgung bei. Perowskit-Solarzellen haben beim Wirkungsgrad gegenüber Silzium-Solarzellen deutlich aufgeholt – einige ihrer Eigenschaften sind aber noch nicht vollständig verstanden. Perowskit-Halbleiter gelten als vielversprechende Materialien für Solarzellen der nächsten Generation. Wie gut geeignet ein Halbleiter für die Anwendung in der Photovoltaik ist, lässt sich unter anderem an der sogenannten Photolumineszenz-Quantenausbeute erkennen. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein neues Modell entwickelt, mit dem sich die Photolumineszenz-Quantenausbeute von Perowskit-Schichten erstmals exakt bestimmen lässt (Foto: Perowskit-Schichten genau beleuchtet – © Markus Breig, KIT). weiterlesen…

Klimawandel verändert Abflussmenge von Flüssen

Global betrachtet verändern sich Fliessgewässer aufgrund des Klimawandels

Die Wassermengen in Flüssen haben sich in den letzten Jahrzehnten weltweit stark verändert. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der ETH Zürich konnte nun belegen, dass der Klimawandel dafür auf globaler Ebene eine entscheidende Rolle spielt, nicht aber Gewässermanagement und Landnutzung. (Hochwasser am Rhein 2021 – Foto © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Heiße Elektronen schicken CO2 „zurück“ in die Zukunft

Direkte CO2-Hydrierung: Katalysator-Nanopartikel wandeln Kohlendioxid mit Licht in Methan um

Forscher der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) haben einen effizienten Katalysator entwickelt, der mittels Lichtenergie Kohlendioxid und Wasserstoff in Methan umwandelt, was der CO2-Emission bei der Verbrennung von Methan entgegenwirkt. Die Forschungsergebnisse haben sie in Advanced Functional Materials publiziert – Titel: „Efficient visible-light driven photothermal conversion of CO2 to methane by nickel nanoparticles supported on barium titanate“. weiterlesen…