Starke Förderung für gute Ideen

Beispiel GeoInsight (RUB)

Innovative GründerInnen mit neuen Geschäftsideen beleben die Wirtschaft und gelten als Schlüssel zu gesellschaftlichem Fortschritt. Sie haben in Deutschland gute Aussichten, ihr Start-up umzusetzen. Besonders willkommen sind nachhaltige Innovationen. Sie beleben die Wirtschaft und gelten als Schlüssel zu gesellschaftlichem Fortschritt, schrieb deutschland.de am 15.01.2024. (Foto: Blue Marble“, die während des Fluges von Apollo 17 zum Mond am 7. Dezember 1972 entstandene Fotoaufnahme von der Erde – © Nasa gemeinfrei) weiterlesen…

Meistdiskutierte Klimauntersuchungen 2023

Hitliste der Klimatologie

Nur in seltenen Fällen schaffen es klimawissenschaftliche Untersuchungen auf die Titelseite – so auch im vergangenen Jahr. Doch es gab Ausnahmen: Die Klimaforschung eines Ölkonzerns, die „menschlichen Kosten“ des Klimawandels und das angeblich zunehmende Schelfeis in der Antarktis waren einige der Themen in den meistbesprochenen wissenschaftlichen Untersuchungen des vergangenen Jahres (so David Zauner auf klimareporter.de). Eine bekam dabei viel Aufmerksamkeit sogar von KlimaskeptikerInnen. Das britische Klimaportal Carbon Brief stellt jährlich die 25 meistdiskutierten Klimastudien des vergangenen Jahres vor. Die Liste umfasst Forschungsarbeiten zu den Klimaprognosen eines großen Ölkonzerns, zu den menschlichen Kosten der globalen Erwärmung und zum katastrophalen Scheitern der Pinguinaufzucht – sowie den kuriosen Fall einer hochrangigen Arbeit, über die fast überhaupt nicht berichtet wurde. Die Liste umfasst Forschungsarbeiten zu den Klimaprognosen eines großen Ölkonzerns, zu den menschlichen Kosten der globalen Erwärmung und zum katastrophalen Scheitern der Pinguinaufzucht – sowie den kuriosen Fall einer hochrangigen Arbeit, über die fast überhaupt nicht berichtet wurde. (Grafik: Weltweite ‚Warming Stripes‘ – 1850-2020 – © Ed Hawkins, climate-lab-book.ac.uk, CC BY-SA 4.0) weiterlesen…

Grenzen der Wettervorhersage: Wie weit können wir in die Zukunft schauen?

Innere Grenze der Wettervorhersage bestätigt und verantwortliche Prozesse aufgezeigt – aber Verbesserungen möglich

„Historischer Dürrerekord: Katalonien verhängt Notstand“, meldeten Ende Januar 2023 zahlreiche Medien (zit. n. DLF). Hochwasser und Überflutungen, Hitzewellen und Dürren: Unwetterkatastrophen und Klimaextreme fordern nicht nur Menschenleben, sondern verursachen Jahr für Jahr Sachschäden in Milliardenhöhe. Wetterpognosen und Vorkehrungen haben daher für die Gesellschaft enorme Bedeutung und werden in Zukunft noch wichtiger werden. Allerdings gelangt die Vorhersagbarkeit des Wetters an eine natürliche, allerdings bisher nicht erreichte Grenze: „Wir haben noch großes Potenzial, um die Wetterprognosen für die mittleren Breiten weiter zu verbessern“, sagt Privatdozent Dr. Michael Riemer von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). (Foto: Überschwemmung in Marienthal, Dernau, Ahr – Foto © HwK Koblenz – mit freundlicher Genehmigung) weiterlesen…

Grünes Methanol für die Kreislaufwirtschaft

Neuer Katalysator am LIKAT entwickelt

Das ist die Vision: am Feldrand oder auf dem Betriebshof mittels erneuerbarer Energien den Grundstoff Methanol zu produzieren. Gebraucht würden dafür außer Wind oder Sonne noch Wasser und CO2, um zu den Ausgangsstoffen des grünen Methanol-Verfahrens zu gelangen: Kohlenmonoxid (CO) und Wasserstoff (H2), die katalytisch zu Methanol reagieren. Möglich macht dies ein neuer Katalysator, der Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) in Rostock entwickelt wurde. Ein Verfahren auf dieser Basis verzichtet komplett auf fossile Rohstoffe. Und es ist hochselektiv, d.h. es verursacht so gut wie keine Nebenprodukte. (Foto: Zuleitungen der Ausgangsstoffe für die Produktion von Methanol: Kohlenmonoxid (CO) und Wasserstoff (H2). Beim Projekt E4MeWi stammen diese Stoffe aus nachhaltigen Quellen – © Thomas Häntzschel/nordlicht; Leibnitz Institut für Katalyse Rostock (LIKAT)) weiterlesen…

Textile Kreislaufwirtschaft

BASF und Inditex er­zielen Durch­bruch mit Nylon aus Stoffabfällen

Die BASF und Inditex (ZARA) haben am 23.01.2024 in einer gemeinsamen Medienmitteilung einen Durchbruch bei ihren Bemühungen verkündet, Zirkularität in der Textilindustrie zu fördern. Mit der Markteinführung von loopamid®, einem Polyamid 6 (PA6, auch bekannt als Nylon 6), das zu 100 Prozent aus Textilabfällen hergestellt wird, bietet die BASF die erste zirkuläre Lösung für Nylonbekleidung an, die vollständig auf Textilabfällen basiert. Zara hat eine Jacke aus 100 Prozent loopamid (für € 179) gefertigt, die weltweit erhältlich ist. Gemäß eines „Design für Recycling“-Ansatzes sind alle Teile, einschließlich Stoffe, Knöpfe, Füllung, Klettverschluss und Reißverschluss aus loopamid gefertigt. weiterlesen…

Grüner Stahl aus giftigem Rotschlamm

Max-Planck-Institut für Eisenforschung: Mit Wasserstoff CO2-freies Eisen aus Abfall der Aluminium-Produktion in wirtschaftlichem Verfahren

Bei der Produktion von Aluminium fallen jährlich rund 180 Millionen Tonnen giftigen Rotschlamms an (siehe Foto: Aughinish Aluminiumhütte in Irland: Ätzender, giftiger Rotschlamm wird in der Landschaft ‚entsorgt‘ – © Gabriel Cassan, Adobe Stock). WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung zeigten nun, wie sich aus dem Abfall der Aluminiumherstellung grüner Stahl erzeugen lässt. In einem Lichtbogenofen wandelten sie das im Rotschlamm enthaltene Eisenoxid mithilfe von Wasserstoffplasma in Eisen um. Auf diese Weise ließen sich aus den vier Milliarden Tonnen Rotschlamm, die sich bislang weltweit angesammelt haben, knapp 700 Millionen Tonnen CO2-freier Stahl gewinnen. Das entspricht einem guten Drittel der jährlichen Stahlproduktion weltweit. Und wie das Max-Planck-Team zeigt, würde sich dieser Prozess auch ökonomisch lohnen. weiterlesen…

Energieeffiziente Lösung für globale Wasserkrise

NYU Tandon-Forscher finden Verfahren zur Redox-Flow-Entsalzung

ForscherInnen der New York University Tandon School of Engineering (zweitälteste private Ingenieurschule der USA) ist ein bedeutender Durchbruch bei der Redox-Flow-Entsalzung (RFD) gelungen, einer aufkommenden elektrochemischen Technik, die Meerwasser in trinkbares Wasser umwandeln und gleichzeitig bezahlbare erneuerbare Energie speichern kann. In einer in Cell Reports Physical Science veröffentlichten Arbeit hat das NYU-Tandon-Team die Salzentfernungsrate des RFD-Systems um etwa 20 Prozent erhöht und gleichzeitig den Energiebedarf durch Optimierung der Flüssigkeitsdurchflussraten gesenkt. weiterlesen…

15 Verbände präsentieren Statusbericht 2024 der deutschen Kreislaufwirtschaft

Sehr viel mehr als Sammeln, Transportie­ren, Recyceln oder Beseitigen von Abfällen

Der VKU und 14 weitere Verbände der Kreislaufwirtschaft haben am 25.01.2024 zusammen mit der IFAT (Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft) den Statusbericht der Kreislaufwirtschaft 2024 in einer Online-Pressekonferenz vorgestellt. Auf 240 Seiten wird darin gezeigt, dass Kreislaufwirtschaft sehr viel mehr ist als das Sammeln, Transportie­ren, Recyceln oder Beseitigen von Abfällen. Kreislaufwirtschaft, oder auch „Circular Economy“, hilft als neues Wirtschaftsmodell bereits jetzt, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Rohstoffe für den Wirtschaftskreislauf zur Verfügung zu stellen, Tendenz steigend. (Titel: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2024 – © TafelmitKollegen KG) weiterlesen…

Circular Valley: Neue Bewerbungsrunde für Startups

15 Jung-Unternehmen aus der genzen Welt werden eingeladen

Die Wuppertaler Initiative für die Kreislaufwirtschaft Circular-Economy-Accelerator, setzt in der nächsten Runde ihres Förderprogramms drei Schwerpunkte: alternative Rohstoffe, chemisches Recycling und die Wertschöpfungskette. Zu diesen Themen werden 15 junge Unternehmen aus der ganzen Welt eingeladen. (Foto: Demo-Day des Circular Economy Accelerators 2023 –  © Jan Turek, Circular Valley) weiterlesen…

Deutsch-australische Lieferkette für Wasserstoff?

Machbarkeitsstudie HySupply von acatech

Seit Ende 2020 untersuchten acatech und der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) mit dem vom BMBF gefördertem Projekt „HySupply – Deutsch-Australische Machbarkeitsstudie zu Wasserstoff aus erneuerbaren Energien“ unter welchen Voraussetzungen die Versorgung Europas mit Wasserstoff gelingen kann. Das australische Konsortium wurde von der University of New South Wales (UNSW) geleitet und vom Department of Foreign Affairs (DFAT) gefördert. Beide Seiten vereinen ein einzigartiges Netzwerk an Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft, um die gesamte Wertschöpfungskette technisch, ökonomisch, und rechtlich zu untersuchen. weiterlesen…