Weltumrundung der Solar Impulse geht erst im April 2016 weiter

Irreversible Schäden durch Überhitzung der Batterien

Das Solarflugzeug Solar Impulse 2 von Bertrand Piccard und André Borschberg muss bis zum Frühjahr 2016 in Hawaii bleiben – erst dann kann der Rundflug um die Welt fortgesetzt werden. Der Grund: die Batterien hatten sich auf dem Rekordflug von Nagoya (Japan) nach Hawaii ständig überhitzt und sind so sehr beschädigt, dass sie zuerst aufwändig repariert, bzw. ersetzt werden müssen. weiterlesen…

Klimawandel: Regen lässt Grönlands Gletscher schmelzen

Grönlands Eis verliert an Masse. Daran sind nicht nur steigende Temperaturen schuld. Es regnet auch öfter.

von Spektrum der Wissenschaft

Bis zu 20 Grad Celsius erwarten die Meteorologen in den nächsten Tagen für den Süden Grönlands – für die Insel im Nordmeer durchaus eine veritable Hitzewelle, beträgt die Durchschnittstemperatur für diese Jahreszeit doch 12°. Für das Gletschereis sind das eher schlechte Nachrichten, denn es schmilzt noch schneller als sonst bereits üblich. Dabei könnte die Zeit der größten Verluste erst noch kommen, so Samuel Doyle von der Aberystwyth University und Co laut einer Studie in Nature Geoscience. weiterlesen…

Climate Engineering keine rasche Option für Klimapolitik

Geo-Engineering kann Verminderung von CO2-Emissionen nicht ersetzen

Techniken zur Entfernung von Treibhausgasen und Modifikation der Albedo werden einer vom Potsdamer IASS vorgestellten Studie zufolge im kommenden Jahrzehnt oder den nächsten Jahrzehnten keinen Beitrag zur Reduktion des Klimawandels leisten können. Denn gezielte Eingriffe in das Klima („Climate Engineering“ oder „Geo-Engineering“) sind kein Ersatz für die Verminderung von Kohlendioxid-Emissionen und für die Umsetzung von Anpassungsstrategien angesichts der negativen Folgen des Klimawandels. So lautet die Haupterkenntnis des European Transdisciplinary Assessment of Climate Engineering (EuTRACE – Europäische transdisziplinäre Bewertung von Climate Engineering). weiterlesen…

DIW: EU-Kommission verpasst Chance

…für mehr Innovation bei CO2-intensiven Materialien

Eine neue Studie des Europäischen Forschungsnetzwerkes Climate Strategies zeigt laut Karsten Neuhoff, Leiter der Abteilung Klimapolitik am DIW Berlin: „Mit dem Vorschlag der EU-Kommission für Carbon-Leakage-Schutz in den Jahren nach 2020 wird ein großer Teil der Innovationspotenziale bei CO2-intensiven Materialien wie Stahl und Zement nicht erschlossen. Hier wird eine wichtige Chance vertan, denn Stahl- und Zementherstellung tragen allein zu 38 Prozent der industriellen CO2-Emission Europas bei“. weiterlesen…

212 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde

Neuer Klima-Rechner ist unter den Top 400 der Super-Computer weltweit

Der neue Hochleistungsrechner des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist einer der schnellsten 400 Computer weltweit. Das wurde am 13.07.2015 zum Auftakt der International Supercomputing Conference in Frankfurt bekannt. Er kann 212 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen (Teraflop) –  und erlaubt damit unter anderem Simulationen der komplexen Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Ozeanen, Landflächen und Eisschilden in einem Umfang, der am Standort bisher nicht möglich war. Die Abwärme des Rechners wird umweltschonend als alleinige Quelle zur Wärmeversorgung des PIK-Forschungsneubaus genutzt. weiterlesen…

Klimawandel: Immer mehr Rekord-Regenfälle

Seit 1997 drei so genannte Jahrhundertfluten in Deutschland

Weltweit haben extreme Regenfälle in den vergangenen dreißig Jahren zu immer neuen Rekorden geführt. Bis 1980 lassen sich Schwankungen in der Häufigkeit von Starkregen mit natürlichen Faktoren erklären – für die jüngste Zeit aber haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung einen klaren Aufwärtstrend solcher zuvor nie dagewesenen Regenfälle entdeckt. Diese Zunahme passt  zum Anstieg der globalen Mitteltemperatur, die verursacht wird von Treibhausgasen aus dem Verbrennen von Kohle und Öl. Sturzbachartige Regenfälle können zu folgeschweren Überschwemmungen führen. Die Untersuchung wurde jetzt in Climatic Change veröffentlich. weiterlesen…

Energieverluste halbieren?

Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM forscht an neuen Leistungshalbleitern 

Halbleiter auf Galliumnitrid-Basis können die Energiesparchips der Zukunft werden. Sie wandeln Strom deutlich effizienter um als herkömmliche Chips aus Silizium. Das bietet enorme Potenziale für Smartphones, Laptops, Solarmodule und viele andere Anwendungen. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle trägt im nun gestarteten europäischen ECSEL-Forschungsprojekt PowerBase dazu bei, diese Zukunftstechnologie zur Marktreife zu führen. weiterlesen…

Neue Quelle von Treibhausgasen entdeckt

Flechten, Moose und Cyanobakterien produzieren große Mengen an Lachgas

Mit einer für das Klima wichtigen Eigenschaft überraschen vermeintlich unscheinbare Lebewesen: Flechten, Moose und Cyanobakterien geben große Mengen Lachgas (N2O) und geringe Mengen Methan (CH4) an die Atmosphäre ab. Das fanden Wissenschaftler der Universitäten Gießen und Heidelberg und des Max-Planck-Instituts für Chemie in umfangreichen Laboruntersuchungen heraus. Lachgas bewirkt einen 300mal, Methan immerhin einen 30mal stärkeren Treibhauseffekt als Kohlendioxid. Da die Menge des emittierten Lachgases mit steigender Temperatur steigt, ist die Entdeckung vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung von Bedeutung. weiterlesen…

Scharfer Infrarotblick auf Schwarzes Loch im Milchstraßen-Zentrum

Neue Ausgabe von Physikkonkret

Die Beobachtung des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße bietet einmalige Chancen zur Untersuchung kosmischer Vorgänge. Das ist Thema der neuen Ausgabe von Physikkonkret der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (): Im Zentrum unserer Milchstraße befindet sich ein Objekt; Astronomen bezeichnen es als Sagittarius A* oder Sgr A*. Das etwa 26 000 Lichtjahre von der Erde entfernte Gebilde ist nicht sichtbar, konzentriert auf engstem Raum aber etwa vier Millionen Sonnenmassen. weiterlesen…

Umstrittenes Echo auf EU-Parlamentsbeschluss

SPD: Großer Durchbruch für Sozialdemokraten bei TTIP- Resolution
Umweltinstitut München: Millionen Stimmen kritischer Bürgerinnen und Bürger ignoriert

Die zuständigen SPD-MdB Dirk Becker und Dirk Wiese halten die Abstimmung des EU-Parlaments für einen „großen Durchbruch“. Nach langen und schwierigen Verhandlungen habe das Europäische Parlament am 08.09.2015 mit 436 Ja-Stimmen (bei 241 Nein-Stimmen und 32 Enthaltungen) eine Resolution mit Forderungen an die derzeit laufenden TTIP-Verhandlungen verabschiedet. Damit setze das Europaparlament „einen wichtigen Maßstab für ein gutes und faires TTIP und verankert eine Ablehnung von privaten Schiedsstellen in der TTIP- Resolution“.
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