Neues von der organischen PV

KIT entwickelt neues organisches Halbleitermaterial

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein neuartiges Halbleitermaterial entwickelt – ein Gerüst aus organischen Molekülen, die durch metallische Knoten verbunden sind. Die Entwicklung lehnt sich ans Chlorophyll der Pflanzen an. Das Material ist extrem flexibel und verspricht vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Ein Artikel aus ERNEUERBARE ENERGIEN. weiterlesen…

Schellnhuber, der Papst und das Klima

Klimaforscher spricht im Vatikan zur Öko-Enzyklika: “Risiko für die Menschheit”

Die lang erwartete (und vorab durchgestochene) Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus zu Ungleichheit und Umweltschutz spiegelt nicht nur religiöse Einsichten sondern auch Erkenntnisse der Klimawissenschaft. „Nicht die Armen, sondern die Reichen verursachen die größten Risiken für unseren Planeten, und letztlich für die Menschheit“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, am 18.06.2015 bei der Vorstellung der Enzyklika im Vatikan. „Gerade die Armen, die am wenigsten profitiert haben von der Ausbeutung der fossilen Ressourcen und die am wenigsten beitragen zum weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen, werden von den Folgen der globalen Erwärmung am härtesten getroffen – es sei denn, wir reduzieren rasch die Emissionen.“ Schellnhuber war als einziger Wissenschaftler eingeladen worden, an der Seite von Kardinal Peter Turkson in Rom zu sprechen. weiterlesen…

„Deutschland schwächelt an der Spitze“

Stratmann, Wanka und Hell beim 66. MPG-Jahrestreffen

Max-Planck-Präsident Martin Stratmann nutzte seine Rede am 18.06.2015 zum Abschluss des 66. MPG-Jahrestreffens zu einer Bestandsaufnahme von Forschungspolitik und Forschungslandschaft in Deutschland. Nach einer vergleichenden Systemanalyse schlug er so genannte Max-Planck-Schools vor, dort sollten sich deutsche Spitzenforschern überregional vernetzen. Dies schaffe Mehrwert für die Spitzenforschung in ganz Deutschland. Forschungsministerin Wanka plädierte für den Abbau von Zeitverträgen zugunsten von Daueranstellungen. weiterlesen…

Impulse für Fachhochschulen

Forschungsförderung

Bundesforschungsministerin Wanka will mit einer neuen Initiative die Zusammenarbeit von Fachhochschulen und Wirtschaft strategisch fördern. Die Initiative FH-Impuls soll mehr regionale Partnerschaften von Fachhochschulen vor allem mit kleinen und mittleren Unternehmen ermöglichen. Dafür stellt das Ministerium rund 100 Millionen Euro für bis zu acht Jahre Förderung bereit. weiterlesen…

MPG trifft sich in Berlin

66. Jahresversammlung mit Verleihung des Stifterverbandspreises

Am 17. und 18.06.2015 hielt die Max-Planck-Gesellschaft in Berlin ihre 66. Jahresversammlung ab: Neben den Direktorinnen und Direktoren der Max-Planck-Institute und den Fördernden Mitgliedern der Gesellschaft kamen die wichtigsten Entscheidungsgremien der Forschungsorganisation zusammen. Höhepunkt war die Festversammlung am 18.06. in der Orangerie des Charlottenburger Schlosses mit MPG-Präsident Martin Stratmann, Forschungsministerin Johanna Wanka und dem jüngst gekürten Nobelpreisträger Stefan Hell. weiterlesen…

Klimaveränderungen: Bootsbauer in der Wüste

Vor 24.000 Jahren

Der Lake Mungo hat Australier vor 24.000 Jahren möglicherweise dazu inspiriert, inmitten der Wüste das Boot erneut zu erfinden. Geologen und Archäologen vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der La Trobe University (Australien) und der University of Wollongong (Australien) haben inmitten der australischen Wüste erstmals Belege dafür gefunden, dass der Lake Mungo-See vor 24.000 Jahren einen größeren Füllgrad hatte, als bislang angenommen. Diese Entdeckung wird maßgeblich dabei helfen, frühere Klimaveränderungen besser zu verstehen. Darüber hinaus präsentieren die Forscher archäologische Belege dafür, dass die damaligen Menschen wiederholt eine in der Mitte des Mega-Sees entstandene Insel besuchten. Dazu hatten sie möglicherweise innerhalb der kurzen Zeit, die der Mega-See bestand, das Bootsfahren noch einmal erfunden. weiterlesen…

Energiewende braucht Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung bei der Energiewende ist wichtig – Ergebnisse einer Umfrage des IASS Potsdam und des VKU unter Stadtwerken

Kommunale und regionale Energieversorger messen der Bürgerbeteiligung für den Erfolg der Energiewende große Bedeutung bei. Das zeigen erste Auswertungen einer Umfrage, die der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) gemeinsam mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Potsdam im März 2015 unter den Stadtwerken im VKU durchgeführt hat. 91 Prozent der Befragten schätzen die Bürgerbeteiligung für das Gelingen der Energiewende als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein. Insgesamt beteiligten sich von 765 angefragten Unternehmen knapp 100 und damit 13 Prozent.
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Neues Zeolith kann mehr Wärme speichern

BINE: Ohne Binder hergestelltes Material beliebig formbar

Hydrophile Zeolithe verfügen über nahezu ideale Eigenschaften für den Einsatz in Wärmespeichern. Sie speichern die Wärme fast verlustfrei, sind umweltfreundlich und kostengünstig. Das BINE-Projektinfo „Wärmespeicher in Form gebracht“ (07/2015) stellt ein optimiertes Herstellungsverfahren für einen Zeolith-Wärmespeicher vor. Er überzeugt durch eine höhere Energiedichte, Leistungsdichte und Zyklenfestigkeit. weiterlesen…

Mit Sonnenernergie Aluminium schmelzen

Deutsche und südafrikanische Forscher entwickeln neues Verfahren

Südafrika hat Sonnenenergie im Übermaß und gleichzeitig eine große Anzahl an aluminiumverarbeitenden Industriebetrieben. Im Projekt SOLAM (Solares Schmelzen von Aluminium in einem direkt bestrahlten Drehrohrofen) erarbeiten Wissenschaftler und Unternehmen ein Verfahren, wie Aluminium-Gießereien Sonnenenergie zum Schmelzen des Metalls einsetzen können. Damit können die Betriebe ihren Stromverbrauch und den Ausstoß von [[CO2]] deutlich reduzieren. In dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordinierten Projekt arbeiten Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen aus Südafrika und Deutschland zusammen.
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Eine „gewisse Erwartungshaltung“ wurde enttäuscht

Merkel-Rede im Rahmen der Nationalen Konferenz der Bundesregierung zur Elektromobilität

„‚Es gab eine gewisse Erwartungshaltung, dass wir heute etwas konkretere Antworten bekommen werden.‘ Die Autoindustrie habe ihre Hausaufgaben gemacht. Nun sei die Politik am Zuge.“ So zitierte die Wirtschaftswoche Daimler-Boss Zetsche – eine Rüge mit netten Worten; denn die Erwartungen vor der Nationalen Konferenz Elektromobilität in Berlin (solarify.eu) waren hoch gesteckt. Doch die „WiWo“ konstatierte: „Die Bundeskanzlerin enttäuschte die anwesenden Industrievertreter,“ – als sie sagte: „Man erwartet noch in diesem Jahr eine Antwort von der Bundesregierung und wir werden uns Mühe geben“, habe der Saal fast resignierend gelacht: Da fügte sie entwaffnend hinzu: „Mehr kann ich heute nicht versprechen.“ weiterlesen…