UBA: Fracking jetzt regulieren

Keine Zulassung für Gas aus Schiefer- oder Kohleflözen

Das Umweltbundesamt (UBA) hat in einem Gutachten gefordert, dass es kein Fracking zur Förderung von Schiefer- und Kohleflözgas geben dürfe, solange sich wesentliche Risiken dieser Technologie nicht sicher vorhersagen und beherrschen ließen. Die jüngst von den Ministern Gabriel und Hendricks vorgelegten Eckpunkte müssten schnell in ein Gesetz münden. Bislang gebe es lediglich ein von Politik und Wirtschaft getragenes Moratorium, Fracking sei aber derzeit nicht verboten. Das UBA empfahl eine umfangreiche Risikobewertung aller Frackingvorhaben, auch von Erprobungsmaßnahmen. Diese Bewertungen sollten unerlässlicher Bestandteil einer UVP sein, die nach den Eckpunkten von BMWi und BMUB gesetzlich normiert werden soll. weiterlesen…

Überraschende Klimabilanz im Permafrost

Seen in Permafrostgebieten entzogen der Atmosphäre langfristig mehr Treibhausgas als sie bei ihrer Entstehung freisetzten

Seit der letzten Eiszeit haben die sogenannten Thermokarst-Seen in den arktischen Permafrostgebieten der Atmosphäre mehr Treibhausgase entzogen, als sie zuvor bei ihrer Entstehung ausgestoßen hatten. Dieses überraschende Forschungsergebnis präsentiert ein internationales Wissenschaftlerteam in einer Online-Veröffentlichung des Fachmagazins Nature – schreibt eine Mitteilung des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven. weiterlesen…

Kontroverse um Bioenergie

Polemiken und problematische Weisheiten in Sachen Biosprit
von Bernd Ahlers

Die Veröffentlichung dieser kommentierten Recherche-Ergebnisse bedeutet nicht, dass sich Solarify sämtliche Schlussfolgerungen zu eigen macht.

  • Als „Folge von Biosprit werden Lebensmittel werden deutlich teurer“ oder „Eine internationale Studie zeigt: Ethanol aus Mais oder Weizen sorgt für Hunger und schlechtere Lebensmittel“ so Susanne Amann vom Spiegel.
  • „Jeder der für Agrosprit stimmt, stimmt für mehr Hunger in den ärmsten Ländern der Welt“, sagt Kathrin Birkel, „Biosprit-Expertin“ des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
  • „Es ist absurd, Getreide zu verbrennen, während manche Menschen auf der Welt nicht genug zu essen haben“ so die BILD.

Das sind nur wenige Beispiele, wie unsere Medien ein Thema ohne eigene Recherche publizieren. Dabei genügt schon eine Hinterfragung, wer die „Studien“ in Auftrag gegeben hat. weiterlesen…

Wolfgang Lubitz 65

Max-Planck-Direktor Biophysikalische Chemie feiert mit internationalen Wissenschaftlern seinen Geburtstag

Drei Tage lang feierte das Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim/Ruhr den 65. Geburtstag von Prof. Wolfgang Lubitz – wissenschaftlich: Mit einem dreitägigen Symposium zum Thema „Katalytische Systeme zur chemischen Energiekonversion“. Mehr als 150 Wissenschaftler und Wegbegleiter aus über 20 Nationen waren nach Mülheim gekommen. weiterlesen…

Kondensstreifen klimaschädlich

Lesehinweis: Kalter Wasserdampf hält Wärme fest

Die von Flugzeugen in großer Höhe am Himmel hinterlassenen Kondensstreifen hält ein Team aus drei englischen Forschern für klimaschädlich. Sie empfehlen gar, Flugrouten zu ändern, um Zonen, in denen sich die künstlichen Wolken bilden, zu umfliegen – so energiezukunft.eu. Ihre Ergebnisse dürfen nicht verwechselt werden mit den Glaubenssätzen der sogenannten „Chemtrails“*) einiger Verschwörungstheoretiker. weiterlesen…

Max-Planck-Forschungspreis für Quanten-Nanowissenschaft

Robert J. Schoelkopf und Jörg Wrachtrup erhalten Max-Planck-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und Max-Plank-Gesellschaft für Pionierleistungen auf dem Gebiet der Quanten-Nanowissenschaft.

In der Nanowelt gelten ganz besondere Regeln – die Quantengesetze. Und weil Robert J. Schoelkopf und Jörg Wrachtrup diese geschickt nutzen, um etwa die Quanteninformationstechnologie voran zu bringen, zeichnen die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft sie in diesem Jahr mit dem Max-Planck-Forschungspreis aus. Robert Schoelkopf forscht und lehrt an der Yale University; Jörg Wrachtrup ist Professor der Universität Stuttgart und Fellow des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung. Die Preisträger erhalten jeweils 750 000 Euro, um ihre Forschung und insbesondere Kooperationen mit deutschen beziehungsweise ausländischen Wissenschaftlern zu finanzieren. weiterlesen…

AGEEN – neues Netzwerk

Arbeitsgemeinschaft Energieeffizienz-Netzwerke Deutschland (AGEEN) gegründet

In Frankfurt wurde die Arbeitsgemeinschaft Energieeffizienz-Netzwerke Deutschland (AGEEN e.V.) gegründet –  ein gemeinnütziger Verein, der das Ziel verfolgt, energieeffiziente Lösungen mittels Erfahrungsaustausch in Energieeffizienz-Netzwerken zu fördern. Diese Energienetzwerke eignen sich für Unternehmen der mittelständischen Wirtschaft, aber auch für andere Zielgruppen, z.B. mittlere Kommunen oder Landkreise. Dadurch werden die Energiekosten der Teilnehmer schneller gesenkt, und zugleich wird ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet. weiterlesen…

Forschungsförderung: GG geändert

Art 91 GG neu für Hochschulfinanzierung

Der Bund kann künftig Forschung an den Hochschulen dauerhaft finanziell fördern. Dafür hat das Kabinett beschlossen, den Artikel 91b des Grundgesetzes zu ändern. Die Bundesregierung will dadurch die deutsche Wissenschaftslandschaft in der Breite und an der Spitze verbessern – wie das Bundespresseamt mitteilte. weiterlesen…

SMA mit neuer 3,2-MWp-PV-Test-Anlage

SMA Solar Technology AG nimmt PV-Großanlage zum Test neuer Systemlösungen in Betrieb

Nach drei Monaten Bauzeit hat die SMA Solar Technology AG (SMA) im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg in der Nähe ihres Hauptsitzes Niestetal bei Kassel eine PV-Freiflächenanlage mit 3,2 MWp Leistung in Betrieb genommen. In der Anlage testet SMA neue Systemlösungen für den weltweiten Einsatz in PV-Großanlagen. Der dort produzierte Solarstrom wird in unmittelbarer Nähe der Anlage im SMA-Solarwerk 3 sowie in weiteren Gebäuden des Unternehmens am Stammsitz Niestetal genutzt.
weiterlesen…

Neuer CPV-Weltrekord

36,7 Prozent für Solarmodul aus höchst effizienten Mehrfachsolarzellen

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE arbeitet seit vielen Jahren an der Technologie der hoch konzentrierenden Photovoltaik (CPV). Hierbei wird mittels einer Fresnel-Linse das Sonnenlicht gebündelt, um es dann auf eine sehr kleine, aber hocheffiziente Solarzelle zu lenken. Die am Fraunhofer ISE entwickelte Modultechnologie FLATCON® wurde kontinuierlich weiter entwickelt. Die Freiburger Forscher können jetzt mit 36,7 % einen neuen Weltrekordwert für diese CPV-Module vermelden. Erreicht haben sie ihn durch die Anpassung der Linsen an eine neue Solarzellenstruktur, gemessen wurde der Wirkungsgrad unter CSTC-Bedingungen, die Abkürzung steht für „concentrator standard testing conditions“. Es handelt sich um den bislang höchsten Wirkungsgrad für ein Photovoltaikmodul. weiterlesen…