Kaum Klimazweifler in Miami

Floridas Metropole immer öfter unter Wasser

Lesehinweis auf Frankfurter Rundschau, ZEIT, Welt und andere. Der Klimabericht der US-Regierung hat verheerende Folgen des anthropogenen Klimawandels für die USA vorausgesagt, die zum Teil bereits sichtbar sind, schrieb die Wochenzeitung DIE ZEIT Anfang Mai. Während in trockenen Gegenden Wasser immer knapper werde, gebe es in feuchten Regionen zunehmend sintflutartige Regenfälle. Häufigere und schlimmere Hitzewellen wechselten mit anderen extremen Wetterereignissen – ebenso wie großflächige Brände oder von Insekten ausgelöste Waldsterben, schreiben die Wissenschaftler im National Climate Assessment. weiterlesen…

Schutzschirm für die Brennstoffzelle

Ein Redoxhydrogel schützt Hydrogenasen, mit deren Hilfe sich aus Wasserstoff Strom erzeugen lässt, vor Sauerstoff

Aus Wasserstoff könnte sich künftig kostengünstiger Strom gewinnen lassen als bisher: Wissenschaftler des Zentrums für Elektrochemie – CES an der Ruhr-Universität Bochum und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr haben eine Möglichkeit gefunden, in Brennstoffzellen preiswerte Biokatalysatoren einzusetzen. Brennstoffzellen erzeugen Strom, indem sie Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser umsetzen. Bisher verwendeten Wissenschaftler und Ingenieure für diesen Prozess Katalysatoren auf Edelmetallbasis. Diese sind zwar effizient und stabil, aber nur in geringen Mengen verfügbar und deshalb teuer. Das Team der Bochumer und Mülheimer Forscher hat nun einen Weg gefunden, die ebenfalls sehr effizienten, aber besser verfügbaren und preiswerteren Enzyme mit einem Puffer vor den Bedingungen in der Brennstoffzelle zu schützen, unter denen die ungeschützten Katalysatoren rasch zerstört wurden. weiterlesen…

Leibniz-Forschungsverbund Energiewende

22 Leibniz-Institute  begleiten Prozess

Für die Forschung bietet die Energiewende viele Ansatzpunkte – immerhin steht das deutsche Energiesystem vor dem größten Umbau in seiner Geschichte. Daher haben sich 22 Leibniz-Institute zum Forschungsverbund Energiewende zusammengeschlossen. Gemeinsam begleiten sie – zunächst fünf Jahre lang – diesen Prozess. So eine Meldung im Newsletter des WZB (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung). weiterlesen…

Erstmals Klimawandel als Asylgrund

Bleiberecht in Neuseeland 

Neuseeland hat zum ersten Mal den steigenden Meeresspiegel als Asylgrund mit einbezogen und beim Antrag einer Familie auf Bleiberecht den Klimawandel als Gefahr berücksichtigt. Sigeo Alesana, seine Frau und die beiden Kinder im Alter von fünf und drei Jahren aus dem Pazifik-Inselstaat Tuvalu, die durch den steigenden Meeresspiegel in Mitleidenschaft gezogen wird, dürfen in Neuseeland bleiben, wie ihre Anwältin Carole Curtis berichtete. weiterlesen…

Zukunfts-Stromnetze sollen erforscht werden

Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ gestartet

Das Bundeswirtschafts– und das Forschungsministerium haben gemeinsam den Startschuss für die Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ gegeben. Insgesamt sind 83 Vorhaben mit einem Gesamtfördervolumen von etwa 157 Millionen Euro für eine Förderung durch die beiden Ministerien ausgewählt worden. weiterlesen…

Energiewende digital:

Energiewende weiterdenken

Mit freundlicher Genehmigung von (Erstveröffentlichung in Green Wiwo)

Eike Wenzel leitet das Institut für Trend- und Zukunftsforschung an der Universität Heidelberg – das deutschlandweit erste Trendforschungsunternehmen, das an einer Hochschule angesiedelt ist und wissenschaftliche Forschung betreibt. Wenzel gilt als einer der renommiertesten deutschen Trend- und Zukunftsforscher und hat sich als erster deutscher Wissenschaftler mit den LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) beschäftigt. Im Folgenden  schreibt er darüber, warum uns die Anfang August in Kraft getretene EEG-Reform nicht interessieren muss. Denn den tiefgreifenden Wandel der Energieversorgung wird sie kaum beeinflussen.

Schauen wir doch einmal weit nach vorne, über das Jahr 2030 hinaus. Es gibt verlässliche Anzeichen dafür, dass wir in dieser nicht mehr allzu fernen Zukunft über die neueste EEG-Deformation herzlich lachen werden. Es gibt sogar verlässliche Anzeichen dafür, dass wir dann überhaupt keine Energieversorger mehr brauchen. weiterlesen…

Energieverbrauch unter Kontrolle

Praktischer Leitfaden für effizientes Energiemanagement in Bürogebäuden 

Für effizientes Arbeiten in Bürogebäuden braucht es passende Arbeitsbedingungen. Raumtemperatur und Beleuchtungsrichtlinien sind dabei wichtige Komponenten für ein gesundes Arbeitsklima. Zwar gibt es internationale Normen (ISO 50001) für das Energiemanagement, aber die Umsetzung für die Anwendung in Bürogebäuden ist sehr zeit- und kostenaufwändig, und daher für klein- und mittelständische Unternehmen nicht geeignet. weiterlesen…

Green Wiwo: 23 Mrd. Umsatz mit Batterien

Elektroautos: So sieht die Batteriewelt in sieben Jahren aus

Der Umsatz für Lithium-Ionen-Akkus in Elektroautos könnte binnen kurzem von 4,2 auf 18 Milliarden Euro wachsen. „Starke Zahlen“, meint Peter Vollmer auf green.wiwo.de, „denn die Batterie-Preise sinken“. Der Green-Wiwo-Autor fand die Zahl in einem aktuellen Report der Marktforscher von Navigant Research. Die Batterie-Preise sinken derzeit stark – deshalb müsste der Umsatz eigentlich auch zurück gehen – doch der gewaltige Absatz mache die Entwicklung möglich. weiterlesen…

Bundesbericht Energieforschung 2014

Gabriel: Energieforschung für eine erfolgreiche Energiewende

Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat am 30.07.2014  im Bundeskabinett den Bundesbericht Energieforschung 2014 vorgestellt. Dieser jährlich durch das BMWi veröffentlichte Bericht gibt Auskunft über Aktivitäten und Projekte der Bundesregierung im Energieforschungsprogramm. So hat die Bundesregierung 2013 809 Mio. Euro für das Energieforschungsprogramm aufgebracht. Das entspricht einer Verdopplung innerhalb von sieben Jahren. weiterlesen…