Heute ist Earth Overshoot Day – was zu tun ist

Die Schlussfolgerungen der Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating

20 Jahre nach der UNCED (United Nations Conference on Environment and Development; 1992) in Rio überschreitet der Ressourcenverbrauch von Jahr zu Jahr schneller die globale Biokapazität. Ein Parameter für diesen – fortschreitenden – Prozess ist der „Earth Overshoot Day“ (EOD), jährlich berechnet vom footprintnetwork. Der WWF nennt ihn den „Welterschöpfungstag“. Heute – am 19.08.2014 – ist er eingetreten. Die restlichen viereinhalb Monate dieses Jahres lebt die Menschheit damit „auf Pump“. Jahr für Jahr tritt dieser Welterschöpfungstag früher ein. weiterlesen…

Effiziente H2-Produktion durch Algen

Publikation in ‚Energy and Evironmental Science‘

Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Chemische Energiekonversion und für Kohlenforschung haben in Kooperation mit der AG Photobiotechnologie an der Ruhr Universität Bochum herausgefunden, wie sich die Effizienz der Wasserstoff-Produktion von Mikroalgen steigern lässt. Diese Erkenntnisse können den Weg zu einer wettbewerbsfähigen, biologischen Wasserstofferzeugung und damit einer umweltfreundlichen und regenerativen Energieerzeugung ebnen.
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UBA fordert mehr Einsatz

Mehr Engagement bei Luftreinhaltung und Bodenschutz – Viele Deutsche sehen Luftschadstoffe als Topthema der Umweltpolitik

In Deutschland sind rund 35 Prozent aller Menschen besonders stark von Schadstoffbelastungen in der Luft betroffen. Das sind jene rund 30 Millionen Einwohner, die in Ballungsräumen leben. Das belegen die Auswertungen des Umweltbundesamtes (UBA) zu Stickstoffdioxiden und Feinstaub-Partikeln, die UBA-Präsidentin Maria Krautzberger gemeinsam mit Umweltministerin Barbara Hendricks am 19.08.2014 in Berlin vorlegte. weiterlesen…

Neue Solarzelle aus flüssigem Silizium

Jülicher Forscher bereiten Weg für nächste Generation der Dünnschicht-Elektronik

Forscher aus dem Forschungszentrum Jülich haben in Zusammenarbeit mit Evonik eine Solarzelle entwickelt, die aus einem sehr dünnen Film einer flüssigen Silizium-Verbindung besteht. Mit einem Wirkungsgrad von 3,5 Prozent ist die Solarzelle sieben Mal effizienter als bisherige Zellen dieser Art. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind optimistisch, dass sie den Wirkungsgrad dieser kostengünstigen Solarzellen weiter steigern können. Damit würde dieser Ansatz, der als aussichtsreiche Grundlage für die nächste Generation von Dünnschicht-Elektronik gilt, auch wirtschaftlich interessant werden. weiterlesen…

Laktat lädt Akku

Erneuerbare Energiequelle: Schweiß

Künftig kann schweißtreibende Aktivität nicht nur gut für die Gesundheit sein, sondern auch kleine elektronische Geräte antreiben. Das Thema wurde zwar zum ersten Mal im Mai 2013 in „Angewandte Chemie veröffentlicht, die skurrile Erneuerbare-Energie-Aussicht erreichte aber um den 16.08.2014 herum einen unerklärlichen neuen Veröffentlichungs-Hype. weiterlesen…

Klimawandel jetzt mit Logo

itsnotwarming

Der weltbekannte Designer Milton Glaser hat ein Logo entwickelt, das seiner Ansicht nach den weltweiten Klimawandel besser symbolisiert als die – wie er meint – verharmlosende Bezeichnung „Erderwärmung“. Glaser ist Fakultätsmitglied und Aufsichsratsvorsitzender der New Yorker School of Visual Arts und hat 1975 mit dem „I love NY“-Logo weltweite Bekanntheit erreicht. weiterlesen…

Deutschland reißt 2020 die Klimalatte

Viel mehr CO2 einsparen

Deutschland muss deutlich mehr Treibhausgase einsparen als bislang angenommen. Grund: Förderung schmutziger Kohlekraftwerke. Die Lücke zwischen derzeitigen Emissionstrends und den Klimazielen der Bundesregierung beläuft sich 2020 auf 98 bis 121 Millionen Tonnen CO2-Equivalente. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 31.07.2014 vorgestellte Studie des energiepolitischen Beratungsunternehmens Ecofys im Auftrag von Greenpeace. Demnach fällt die Abweichung vom eigentlichen Emissionsziel um mindestens 13 Millionen Tonnen CO2e größer aus als bislang angenommen. Der Projektionsbericht 2013 des Bundesumweltministeriums spricht von einer Lücke in Höhe von 85 MtCO2e im Jahr 2020. weiterlesen…

Stromspeicher aus Zigarettenkippen

Interessante Option für Zigaretten-Recycling

Alte Zigarettenfilter sind ein Umweltproblem, für das sich erstmals eine neue Lösung auftun könnte, außer sie zu verbrennen. „Unsere Arbeit hat ergeben, dass gebrauchte Filter im einem einfachen einstufigen Verfahren in ein hochperformantes kohlenstoffbasiertes Material umgewandelt werden können“, sagt Jongheop Yi, Professor für Bio- und Chemietechnik an der Seoul National University. Für die Umwelt ist das doppelt gut. Denn das Material scheint bestens für Energiespeicher geeignet, wie sie auch durch den Trend hin zu Ökostrom immer wichtiger werden. weiterlesen…

„Wundersubstanz“ revolutioniert LEDs

Perowskit macht flexible Farbdisplays künftig günstig und leicht herstellbar

Farbige LEDs aus Perowskit könnten bald sowohl preiswerter als auch leichter sein als bisherige. Eine Mischform von Perowskit – dasselbe Material, das erst kürzlich als geignet erkannt worden war, um hoch effiziente Solarzellen herzustellen (siehe solarify.eu/neues-altes-pv-wundermaterial), die eines Tages Silikon ersetzen könnten – ist nun zur preisgünstigen und einfachen Herstellung von LEDs verwendet worden. Das eröffnet eine breite Reihe kommerzieller Anwendungen, wie flexible und farbige LEDs. Diese besondere Familie von Halbleiter-Perowskiten hat in den letzten Jahren für Aufsehen im Bereich der Solarzellen-Produktion gesorgt, nachdem eine Gruppe um den Wissenschaftler Henry Snaith an der Universität Oxford herausgefunden hatte, dass sie in der Umwandlung von Licht in Elektrizität bemerkenswert effizient waren. weiterlesen…

Mikroplastik-Untersuchungen in Baden-Württemberg

Umweltminister Untersteller gibt Startschuss – Landesanstalt nimmt Proben in Rhein, Neckar und Bodensee

Umweltminister Franz Untersteller gab am 07.08.2014 in Lauffen am Neckar den offiziellen Startschuss für Mikroplastikuntersuchungen in den baden-württembergischen Gewässern. Für diese Untersuchungen wird das Messschiff Max Honsell der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg eingesetzt. Die LUBW koordiniert die Untersuchungen und konnte für die wissenschaftliche Betreuung den Spezialisten Professor Dr. Christian Laforsch von der Universität Bayreuth gewinnen. Untersteller ließ für die erste symbolische Probennahme im Neckar ein Netz von der „Max Honsell“ ins Wasser(s.u.). Dabei handelt es sich um ein „Manta Trawl“, das speziell für die Probenahme von Wasseroberflächen entwickelt wurde. weiterlesen…