Autonomes Sensornetzwerk zur Überwachung von Freileitungen

Jederzeit klares Zustandsbild

Durch die Überwachung von Hochspannungsleitungen kann ihre Kapazitätsauslastung optimiert und die Sicherheit der Freileitungen gewährleistet werden. Ein Netzwerk von autarken Sensorknoten, die im Projekt ASTROSE vom Fraunhofer ENAS in Chemnitz entwickelt wurden, ermöglicht ein dezentrales Monitoring von Hochspannungsstromnetzen (für 100 kV, 220 kV und 380 kV). Die Sensorknoten messen die Neigung der Leiterseile, ihre Bewegung infolge von Wind, Temperatur und aktuellem Stromfluss, die als Schlüsselparameter maßgeblich den maximalen Durchsatz einer Trasse bestimmen weiterlesen…

Graphen kann Laserblitze abgeben

Einzelne Kohlenstofflagen eignen sich als aktives Material für Terahertz-Laser, da sich darin eine Besetzungsinversion erzeugen lässt

Graphen gilt als Tausendsassa der Materialwissenschaft: Das zweidimensionale Bienenwabengitter aus Kohlenstoffatomen ist reißfester als Stahl und leitet Elektronen besonders schnell; dabei ist es transparent, leicht und flexibel. Kein Wunder, dass es zahlreiche Anwendungen finden soll, etwa in besonders schnellen Transistoren oder flexiblen Displays. Wie ein Team des Hamburger Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie nun gezeigt hat, erfüllt es auch eine wichtige Bedingung, um in neuartigen Lasern für langwellige Terahertz-Pulse zum Einsatz zu kommen. weiterlesen…

Gauck fordert mehr Geld für die Wissenschaft

 Bundespräsident: „Wissenschaft soll stärker den Dialog mit der Gesellschaft suchen

Die Jahresversammlung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zum Thema „Geist – Gehirn – Genom – Gesellschaft“ ging am 23.09. 2013  am Hauptsitz der Leopoldina auf dem Jägerberg in Halle (Saale) zu Ende. Drei Tage lang befassten sich renommierte Wissenschaftler mit der Frage , wie unsere individuelle Persönlichkeit von Einflüssen des Geistes, des Gehirns, des Genoms und der Gesellschaft geformt wird. Der Schirmherr der Akademie, Bundespräsident Joachim Gauck,  eröffnete mit einer Rede feierlich die Versammlung. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Zahlen und Fakten rund um die Energie

Neue Datensammlung aus dem BMWi

Das Bundeswirtschaftsministerium hat aktualisierte Energiedaten herausgegeben. Die Datensammlung gibt Antworten auf aktuelle Fragen zur Energieversorgung. Die Statistiken schlüsseln unter anderem auf, woher die verschiedenen Energieträger kommen, wie viel Energie wir verbrauchen und wie groß die weltweiten Reserven sind. weiterlesen…

Weltmeere: IPCC untertreibt

IPSO und IUCN: Alles viel schlimmer – Ernährungssicherheit bedroht

Ein internationales Gremium von Meeresforschern verlangt dringend sofortiges Eingreifen der Politik, um die fortschreitende Verschlechterung des Zustandes der Weltmeere aufzuhalten. Die Forscher des International Programme on the State of the Ocean (IPSO) und der Weltnaturschutzunion IUCN widersprechen in ihrem jüngsten Bericht über den Zustand der Weltmeere dem Weltklimarat IPCC: Es sei alles weit gravierender, als im Bericht des IPCC dokumentiert. weiterlesen…

Kein direktes Geld aus Berlin für ITER

Bundesrepublik nicht direkt an Finanzierung des Kernfusionsreaktors ITER beteiligt

Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht unmittelbar an der Finanzierung und am Bau des Kernfusionsreaktors ITER beteiligt, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (17/14764) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Partner für die gemeinsame Durchführung des ITER-Projekts seien China, Indien, Japan, Korea, die Russische Föderation, die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom). weiterlesen…

Wirklich grüner Sprit

Hamburger Algen-Forschungsprojekt erweitert

Algen schlucken Kohlendioxid und liefern Biokraftstoff – Forschungsbebiet des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg in enger Zusammenarbeit mit der E.ON Hanse AG sowie den Universitäten Hamburg, Erlangen und Busan/Südkorea. Durch die Einwerbung von zwei Millionen Euro wird das seit 2007 laufende Mikroalgenprojekt nun deutlich ausgeweitet. weiterlesen…

Energie aus Holz

Neues Verfahren zur umweltfreundlichen [[H2]]-Produktion

Forscher der TU Wien und Bioenergy 2020+ haben ein dreistufiges Verfahren entwickelt, mit dem sich Wasserstoff aus Holz herstellen lässt. Nebenbei entsteht dabei außerdem Strom und Wärme: Verbrennungsmotoren emittieren klimaschädliches [[CO2]], Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen hingegen hinterlassen lediglich Wasserdampf. Wie umweltfreundlich Brennstoffzellen allerdings tatsächlich sind, hängt immer davon ab, wie der Wasserstoff ursprünglich gewonnen wurde. Die TU Wien und Bioenergy2020+ entwickelten nun am Biomassekraftwerk in Oberwart ein dreistufiges Verfahren, aus Holz hochreinen Wasserstoff zu erzeugen. Nebenbei produziert die Anlage auch noch Wärme und Strom, um einen möglichst hohen Gesamt-Wirkungsgrad zu erreichen.
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Ausführliche Fassung des IPCC-Berichts – Stimmen

Latif kritisiert Bundesregierung – Levermann präzisiert Meeres-Anstieg

In Stockholm veröffentlichte der Welt-Klimarat der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) am 30.09.2013 die ausführliche Fassung des ersten Teils seines umfassenden Sachstandsberichts. Schon aus der Kurzfassung war hervorgegangen, dass die Meeresspiegel schneller zu steigen drohen als bisher angenommen – allerdings wurden die Zahlen korrigiert – statt 26-82 seien es 50-100 cm, stellte der Klimaforscher Levermann vom PIK-Potsam im Deutschlandfunk klar. Der Kieler Meeres- und Klimaforscher Latif warf der Bundesregierung Blockadepolitik vor. Auf europäischer Ebene habe Deutschland sowohl einen vernünftigen Emissionshandel als auch schärfere Grenzwerte für Auto-Abgase verhindert, sagte Latif im Deutschlandradio Kultur. weiterlesen…

Informationsangebot zum IPCC

Neues Infoportal zum Klimabericht

Am 27.09.2013 wurde der erste Teil des 5. Sachstandsbericht („Fifth Assessment Report“) des IPCC veröffentlicht (Solarify berichtete ausführlich). Bis Ende Oktober 2014 werden die Details in weiteren großen Blöcken veröffentlicht. Dazu hat der Internetdienst klimaretter.info ein neues Online-Infoportal eingerichtet: www.ipcc2014.de. Selbstbeschreibung: „Die Seiten begleiten den Prozess journalistisch, mit Berichten, Analysen, Interviews und Kommentaren.“ weiterlesen…