Grönland-Tiefsee erwärmt sich zehnmal schneller

AWI-Studie: Unterhalb von 2000 m Tiefe schnellere Erwärmung als Weltmeere

Die Tiefen der Grönlandsee erwärmen sich derzeit etwa zehnmal stärker als die Weltmeere im Mittel. Dieses Forschungsergebnis haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, jetzt in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht. Sie analysierten für ihre Studie Temperaturmessungen der Jahre 1950 bis 2010 aus den Tiefen der Grönlandsee – einem Meeresgebiet, das unmittelbar südlich des Arktischen Ozeans liegt. weiterlesen…

Klimawandel zu 95 Prozent wahrscheinlich

Mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit nannte der Weltklimarat (IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change) in seinem am 27.09.2013 in Stockholm präsentierten fünften Sachstandsbericht dafür, dass der Klimawandel seit den 50er Jahren größtenteils von Menschen verursacht worden ist. Die Gewissheit ist damit seit dem letzten Bericht (2007: 90 Prozent) weiter angestiegen. Noch 2001 sprachen die Wissenschaftler von nur 66 Prozent Bestimmtheit. weiterlesen…

Elektronen wie winzige Magneten

Helmholtz richtet Nachwuchsgruppe „Spintronik“ ein

Moderne Kommunikationsgeräte müssen immer größere Datenmengen senden und empfangen. Die mobile Telekommunikation verbraucht deshalb viel Energie und bricht häufig zusammen, wenn viele Menschen gleichzeitig ihre Apparate verwenden. Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wollen dieses Problem lösen – indem sie die Magnetisierung nanoskaliger Bauteile mittels Strom manipulieren. Speziell für dieses Projekt richtet die Helmholtz-Gemeinschaft nun die Nachwuchsgruppe „Spintronik“ ein und fördert sie mit jährlich 250.000 Euro über sechs Jahre. weiterlesen…

CESEP 2013 in Mülheim an der Ruhr erfolgreich

Fünfte internationale Kohlenstoff-Konferenz über Energiespeicherung, -konversion und Umweltschutz

Vom 23. bis 26.09.2013 lief in Mülheim an der Ruhr die CESEP ’13 (Conference on Carbons for Energy Storage/Conversion and Environment Protection) – die fünfte internationale Kohlenstoff-Konferenz für Energiespeicherung, -konversion und Umweltschutz; sie folgte auf die erfolgreichen Initiativen der französischen,  polnischen und spanischen Kohlenstoff-Gruppen, die Veranstalter der alle zwei Jahre vorangegangenen Treffen von Orléans (CESEP ’05), Krakau (CESEP ’07), Malaga (CESEP ’09) und Vichy (CESEP ’11). weiterlesen…

Rotorenblätter in Handarbeit

Windgeneratorenflügel der Zukunft

„Smart Blades“ und „BladeMaker“ sind die Namen zweier Forschungsprojekte: BladeMaker erkundet, wie sich Rotorblätter kostengünstiger, schneller und in höherer Qualität produzieren lassen. SmartBlades will im Forschungsverbund Windenergie mit dem ForWind-Verbund, dem DLR und dem Fraunhofer-IWES Windlastspitzen reduzieren: über die Blattgeometrie, den Materialaufbau oder aktive bewegliche Klappen.
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IPCC-Konferenz in Kopenhagen begonnen

Rajendra Pachauri gibt Vorsitz ab

Am 23.09.2013 hat in Stockholm die Konferenz des Weltklimarats der Vereinten Nationen (IPCC) zur Ausarbeitung des neuen Weltklimareports begonnen. Auf vier Sachstandsberichte in den Jahren 1990, 1995, 2001 und 2007 folgt nun der  fünfte.  259 Autoren aus 39 Ländern haben daran mitgeschrieben und 54677 Kommentare verfasst. Nach elf Jahren im Amt kündigte der IPPC-Vorsitzende Rajendra Pachauri an, er werde 2015 aufhören, sagte er Spiegel-Online. Im Vorfeld sind zahlreiche – teils extrem widersprüchliche – Vorabveröffentlichungen erschienen. weiterlesen…

FhG weiht Si-PV-Forschungszentrum ein

Auf halleschem Wein­berg-Cam­pus

Auf dem halleschen Wein­berg-Cam­pus wurde das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP) ein­ge­weiht. Das rund 47 Mil­lio­nen Euro teure für angewandte PV-Forschung in den Bereichen Kristallisationstechnologien, Solarwafer und Solarmodulprüfung bietet auf rund 4000 m² bis zu 85 Mitarbeitern her­vor­ra­gende For­schungs­be­din­gun­gen. Das Fraunhofer CSP, eine gemeinsame Einrichtung des Fraunhofer IWM und des Fraunhofer ISE, berät und stellt wissenschaftliches Know-how sowie technische High-Tech-Ausstattungen für Dienstleistungen zur Verfügung. weiterlesen…

„Strompipelines“ als Lösung der Trassenkonflikte?

Magdeburger Professor entwickelte neue Übertragungstechnik

Eines der offenen Probleme der Energiewende sind die Stromnetze, die gebaut werden müssen, die aber kaum auf Akzeptanz treffen. Eine Lösung bietet der Magdeburger Universitätsprofessor Martin Molitor: „Strompipelines“ könnten die Antwort auf die offenen Fragen des Stromtransports bedeuten. In Röhren eingegossene Höchstspannungskabel erzeugen keine elektrischen und magnetischen Felder, sind katastrophensicher und dabei nicht erheblich teurer als Freileitungen. weiterlesen…