TPEC (IASS)

Plattform Energiewende des IASS – Transdisciplinary Panel on Energy Change (TPEC)

Eine umfassende und dauerhafte Umgestaltung des Energiesystems ist nötig und in Deutschland politisch mit der „Energiewende“ in Gang gesetzt. Ziel ist es, eine sichere Versorgung, ambitionierten Umwelt- und Klimaschutz sowie die ökonomische und soziale Dimension der Nachhaltigkeit zusammenzuführen. Voraussetzung hierfür sind eine fundierte Sachkenntnis, die Schaffung neuen Wissens für technische und soziale Innovationen und gesellschaftliche Wertentscheidungen. Dabei sind erhebliche Zielkonflikte zu den Themen Klimaschutz, Kosten, Wettbewerbsfähigkeit, soziale Auswirkungen und Versorgungssicherheit zu lösen. weiterlesen…

Mit Sonne und Wasser Auto fahren

Fraunhofer ISE weiht solare Wasserstoff-Tankstelle ein

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg hat am 2. März 2012 eine solare Wasserstoff-Tankstelle eingeweiht. Gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg stellt die öffentlich zugängliche Tankstelle nicht nur eine Forschungsplattform dar, sie ist gleichzeitig ein Meilenstein im Wasserstoff-Tanknetz des Landes. Die angestrebte Energiewende mit einem starken Ausbau der Erneuerbaren Energien benötigt Wasserstoff als Langzeit-Speicher sowie als Kraftstoff in der Mobilität. Aus Sonnen- oder Windenergie erzeugter Strom kann in Elektrolyseuren zu Wasserstoff umgewandelt werden, der in Brennstoffzellen betriebenen Elektrofahrzeugen bei Betankungszeiten von 3 Minuten eine Reichweite von über 400 km erzielen kann. weiterlesen…

EFI-Jahresgutachten 2012: Zweifel an Kernfusion

Expertenkommission Forschung und Innovation mahnt Bundesregierung zu mehr Ehrgeiz – Energiewende stellt Deutschland vor neue Heraus­forderungen, eröffnet aber auch interessante wirtschaftliche Perspektiven

Die Expertenkommission Forschung und Innovation greift in ihrem Jahresgutachten 2012 aktuelle Entwicklungen auf und stellt detaillierte Analysen zu Themenschwer­punkten der Forschungs- und Innovationspolitik vor. Solarify dokumentiert das Gutachten in Auszügen in Bezug auf Energiefragen. weiterlesen…

Glaubwürdigkeit des IPCC


Klimawandel – Vertrauen geschmolzen? Zur Glaubwürdigkeit der Klimaforschung
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 32-33/2010)

Der Weltklimarat ist Ende 2009 massiv in die Kritik geraten, mit Folgen für die Klimaforschung insgesamt. Von Silke Beck. Seit 2010 werden seine Verfahren einer unabhängigen Begutachtung unterzogen. Bereits Ende der 1980er Jahre hatte sich eine Koalition aus Gegnern des aktiven Klimaschutzes gebildet, vornehmlich aus Vertretern der Erdöl exportierenden Staaten und Lobbyisten von US-amerikanischen Energie- und Automobil-Konzernen. Diese Koalition versuchte schon früh, mit eigenen Expertisen nachzuweisen, dass das Problem des vom Menschen gemachten Klimawandels eigentlich gar nicht existiert, sondern eine Erfindung von ökologisch oder sozialistisch motivierten Wissenschaftlern ist (Klimaschwindelthese). weiterlesen…

Anstieg des Kohlendioxids vor der Industrialisierung

Mehr Treibhausgas mal ohne Mensch

Klimaforscher erklären den Anstieg des Kohlendioxids vor der Industrialisierung, doch viele Fragen zu Warmzeiten bleiben offen. Warmes Klima und eine hohe Kohlendioxid-Konzentration in der Luft gibt es immer wieder in der Erdgeschichte, nämlich immer zwischen zwei Eiszeiten, und zwar etwa alle 100 000 Jahre. Einen für diese Zyklen untypischen Anstieg der Kohlendioxidkonzentration vor der Industrialisierung erklären jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. Thomas Kleinen und Victor Brovkin haben die Effekte von Korallenriffen, die während einer Warmzeit wachsen, und von Mooren, die sich gleichzeitig ausbreiten, in ein Modell des Kohlenstoff-Kreislaufs integriert. Beide Prozesse wirken gegenläufig. Unterm Strich wird dabei aber Kohlendioxid frei. Bislang betrachteten manche den Kohlendioxid-Anstieg, den Eisbohrkerne von den Polkappen dokumentieren, als Folge menschlichen Handelns. Gegen diese These liefern die Max-Planck-Forscher nun einen weiteren Beleg (Geophysical Research Letters, 21. 01. 2010). weiterlesen…

Die Neuerfindung der Physik

Abschied von der Weltformel

Robert B. Laughlin, der „brillanteste Physiker seit Richard Feynman“ (so der ursprüngliche Verlagstext), erklärt die neue Theorie der Emergenz: warum alles, was wir über die Physik wissen, neu gedacht werden muss und warum die größten physikalischen Geheimnisse nicht am Ende des Universums liegen, sondern in einem Eiswürfel oder einem Salzkorn. Der Nobelpreisträger zeichnet ein klares Bild dessen, was die Physik der Zukunft sein wird. weiterlesen…