Forschungsförderung verfünffacht

Die institutionelle Förderung und Unterstützung von Projekten im Forschungs- und Bildungsbereich wie im Wirtschafts- und Technologiebereich ist in den vergangen zehn Jahren stark gestiegen. Das dokumentiert die Bundesregierung in ihrer Antwort „Ausrichtung und Ergebnisse der Projektförderung im Bereich des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie“ (17/8890) auf die Kleine Anfrage der SPD (17/8632). weiterlesen…

Towards European Supergrid

“No transition to a secure, sustainable and competitive European electricity system without Supergrid”, say industry leader.

Five grid initiatives, representing a range of global energy actors, today called on decision makers to accelerate the transition to a pan European electricity infrastructure. At their inaugural conference “Supergrid 2012”, the Friends of the Supergrid today signed a Joint Declaration with representatives of Medgrid, the Renewable Grid Initiative and the Desertec Industrial Initiative as well as representatives of the Climate Parliament, calling for action to deliver a European Supergrid. weiterlesen…

Windgas – Speicher der Zukunft

Power-to-Gas – Energiespeicher mit Zukunft – Strom in Wasserstoff oder synthetisches Erdgas umwandeln

In der zweiten Sitzung der Initiative Speichertechnologien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wurde am 19. März 2012 über die Technologie Power-to-Gas diskutiert. Der Energiepolitik-Koordinator der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thomas Bareiß dazu:
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Biomasse: Klimarisiken unterschätzt?

Klimarisiken durch Energie aus Biomasse werden unterschätzt
„Gegenstand einer hitzigen Diskussion“

Die Risiken des Einsatzes von Energie aus Biomasse werden unterschätzt, wie ein jetzt in Nature Climate Change veröffentlichter Artikel zeigt. „Wir brauchen hier das Vorbeugeprinzip“, sagt Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Professor der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). „Bevor die Bioenergie weiter ausgeweitet wird, muss die Wissenschaft eine umfassendere Abschätzung der Risiken liefern – bislang sind in Projektionen des Einsatzes von Bioenergie teils fundamentale Unsicherheiten enthalten. Nötig sind hier neuartige Ansätze des Risikomanagements für den Wandel der Landnutzung.“ weiterlesen…

Die Zeit und die „Kalte Sonne“

„Störenfritz des Klimafriedens“ – Vahrenholt/Lönings Provokation

Prominent zitiert: Frank Drieschner, Christiane Grefe, Christian Tenbrock

„Einst profilierte sich Fritz Vahrenholt als Umweltschützer, nun zieht er gegen die Klimawissenschaft zu Felde. Was treibt den Mann? Und finden seine Thesen Resonanz? …Hinter dem Medienerfolg steckt mehr. Immerhin ist es kein Umwelt-Nobody, der hier eine Generalattacke auf die globale Klimawissenschaft reitet. Fritz Vahrenholt, langjähriger Manager der grünen RWE-Tochter Innogy, meint: »Der Weltklimarat irrt.«  Könnte es auch in Deutschland eine klimaskeptische Welle wie in den USA erzeugen, ja in der Folge womöglich ein Rollback der Energiewende einleiten? Knapp zusammengefasst, behaupten die beiden Autoren, die globalen Temperaturen würden nur zum geringeren Teil vom CO?-Ausstoß beeinflusst, »mindestens die Hälfte« der bisherigen Erderwärmung gehe auf eine verstärkte Aktivität der Sonne zurück. Und weil dieser Zyklus seit Beginn des Jahrtausends vorüber sei und unser Zentralgestirn auch noch für eine lang anhaltende Periode weniger strahle, werde der Temperaturanstieg deutlich geringer ausfallen, als die Forscher des Weltklimarats prophezeiten. Nun wäre ein Beweis dieser These – die seit Jahren in der Skeptikerszene zirkuliert – eine wissenschaftliche Sensation….“ weiterlesen…

PV-Strom seit 30 Jahren

Die älteste ans Netz angeschlossene PV-Anlage Europas steht in der italienischen Schweiz

Am 13. Mai liefert eine Photovoltaik-Testanlage im Tessin seit genau 30 Jahren Strom ins öffentliche Elektrizitätsnetz. Dass die Anlage einen so hohen Geburtstag feiern kann, hängt zwar von verschiedenen Faktoren ab: Aber bei entsprechender Wartung können Solaranlagen bis ins hohe Alter zuverlässig Strom produzieren, wie das in «energeia» (herausgegeben vom schweizerischen Bundesamt für Energie) beschriebene Beispiel zeigt. weiterlesen…

Grönland-Eis schmilzt schneller

PIK-Potsdam: Grönlands Eismassen könnten komplett schmelzen bei 1,6 Grad globaler Erwärmung

Die Eismassen Grönlands sind wahrscheinlich viel verletzlicher durch die Erderwärmung als bislang gedacht. Die Grenze für ein völliges Schmelzen der Eisdecke dort befindet sich im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung, mit einem besten Schätzwert von 1,6 Grad über den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. Heute werden bereits 0,8 Grad globale Erwärmung beobachtet. Ein massives Schmelzen von Land-Eis könnte langfristig zu einem Anstieg des Meeresspiegels von mehreren Metern beitragen und betrifft daher möglicherweise das Leben vieler Millionen Menschen. weiterlesen…

Forschung für die Energiewende

Neues Kristallisations- und Wafertechnikum in Freiberg

Ein neues Kristallisations- und Wafertechnikum ist 7. März 2012 am Fraunhofer-Technologiezentrum für Halbleitermaterialien THM in Freiberg feierlich eröffnet worden. Das Fraunhofer THM ist eine gemeinsame Abteilung der Fraunhofer-Institute IISB in Erlangen und ISE in Freiburg und kooperiert mit der TU Bergakademie Freiberg und der Halbleiterindustrie, um den Standort Freiberg auf dem Gebiet der Elektronikmaterialherstellung zu unterstützen und zu stärken. Im neuen Technikum wird an Halbleitermaterialien mit verbesserten Eigenschaften und an effizienteren Fertigungsmethoden sowie neuen Elektronikwerkstoffen geforscht. weiterlesen…

Humboldt-Viadrina: Trialogreihe „Energiewende“

Die politische Entscheidung der Bundesregierung, innerhalb eines Jahrzehnts aus der Nutzung der Kernenergie auszusteigen, stellt Wirtschaft, Gesellschaft und Politik vor eine große Herausforderung. Die Realisierung dieser Energiewende unter der Vorstellung eines „Gemeinschaftswerks für die Zukunft“, wie es die Ethik-Kommission zur sicheren Energieversorgung beschreibt, bedarf des Zusammenwirkens aller gesellschaftlichen Kräfte. Im Rahmen einer Trialogreihe zur Energiewende will die Humboldt-Viadrina School of Governance in den kommenden zwei Jahren gemeinsam die verschiedenen Probleme, Interessen, Zielkonflikte und Handlungs-Möglichkeiten offenlegen und sektorübergreifend sowie lösungsorientiert diskutieren. Humboldt-Viadrina-Präsidentin Prof. Gesine Schwan: „Das ‚Gemeinschaftswerk Energiewende‘ ist nicht als einmaliges Ergebnis, sondern als dynamischer Prozess zu denken.“ weiterlesen…