Die Atomkatastrophe im Kopf: Langzeitfolgen (und Kosten) jenseits der Strahlung

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – VI –

Welche psychischen Langzeitfolgen hat die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, und wie wirken sie sich auf die ukrainische Volkswirtschaft aus? Diesem Fragenkomplex gingen Alexander Danzer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) und Natalia Danzer (Ifo-Institut München) in einer Studie nach. Neu durchgesehen und veröffentlicht wurde die am 12.06.2014 erstmals in den Münchener Wirtschaftswissenschaftlichen Beiträgen (VWL) erschienene Studie nun im renommierten „Journal of Public Economics“. weiterlesen…

„AKW sofort Betriebsgenehmigungen entziehen!“

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – IV –

Am 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) von der Bundesregierung und von den zuständigen Landesregierungen konsequente Schritte zum Schutz der Bevölkerung vor weiteren Atomkatastrophen gefordert. In vielen Städten wurde an die Opfer von Tschernobyl erinnert und gleichzeitig für den weltweiten und sofortigen Atomausstieg demonstriert. weiterlesen…

Das Leben geht weiter – ohne den Menschen

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – III –

Das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland berichtet aus der Todeszone

100.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen und Tausende leiden bis heute an den Folgen der Strahlung. Zurück blieb die Natur, die ebenfalls stark litt. Wildtierpopulationen wurden massiv dezimiert. Doch heute, 30 Jahre und viele Tiergenerationen nach der radioaktiven Verseuchung melden Forscher wieder normale Populationsgrößen. Die Todeszone ist für Naturforschende eine Referenzfläche für das Leben ohne menschlichen Einfluss. NeFo berichtet aus Tschernobyl. weiterlesen…

„Nie wieder“

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – II –

Greenpeace projiziert zum Gedenken an Tschernobyl-Opfer Lichtbotschaften an Sarkophag über Atomruine

Mit einer Lichtprojektion auf den maroden Sarkophag über der Atomruine von Tschernobyl erinnerte Greenpeace in der Nacht auf Dienstag, 26.04.2016 an die bislang größte nukleare Katastrophe und forderte einen globalen Atomausstieg. Exakt 30 Jahre nach der Explosion des ukrainischen Reaktors zeigten die Umweltschützer an der Unglücksstelle Fotos von Opfern der freigesetzten Radioaktivität mit der Unterschrift „30 Jahre Tschernobyl – Nie wieder“ und „Endloses Leid“. „Wir sind es den Opfern von Tschernobyl schuldig, aus der Atomkraft auszusteigen“, sagte Greenpeace Atomexperte Tobias Münchmeyer in Tschernobyl. „Der Unfall von Tschernobyl ist ein Albtraum, der seit 30 Jahren andauert.“ weiterlesen…

„Atomausstieg verantwortungsvoll und sicher vollenden!“

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – I –

Am 26.04.2016 jährte sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Aus diesem Anlass werden viele Erklärungen abgegeben- Solarify dokumentiert eine Auswahl davon – die erste: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am Tag zuvor. „Tschernobyl ist das Menetekel für die Risiken der Atomenergie geworden. Bis heute leiden die Ukraine und das benachbarte Weißrussland unter den Folgen der Havarie. Ich habe mir erst kürzlich selbst ein Bild von der aktuellen Situation am zerstörten Reaktor gemacht – eine bedrückende Erfahrung. weiterlesen…

ZDF-History: Das Tschernobyl-Vermächtnis

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – 2x Atomkraft: Aufzeichnungen eines Beteiligten und aktuelles Risiko Atomkraft

Waleri Legassow, Leiter der Tschernobyl-Untersuchungskommission, nahm sich im Frühling 1988 das Leben. Vorher hatte er seine Erinnerungen und Erfahrungen auf Band gesprochen – „Das Tschernobyl-Vermächtnis“. Zwei Jahre zuvor, am 26.04.1986, geschah der „größte anzunehmende Unfall“ der Geschichte, mehr noch – ein Super-GAU: Die Explosion im ukrainischen AKW Tschernobyl verseuchte riesige Landstriche; Hunderttausend mussten ihre Häuser für immer verlassen; über die Zahl der Toten wird seit 30 Jahren gestritten Aber auch aktuell leben wir unter einer permanenten nuklearen Bedrohung, die kaum jemand wahrnimmt: „Risiko Atomkraft – Pannenmeiler in Europa“. weiterlesen…

Stadtwerke gegen Digitalisierung

Kommunalverband kritisiert Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende

Michael Ebling, OB Mainz und VKU-Präsident- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftStädte und Gemeinden müssen – obwohl knapp bei Kasse – gleichermaßen die Flüchtlingsintegration wie die Digitalisierung (vor allem auch der Energiewende) stemmen. VKU-Präsident Michael Ebling sagte dem Handelsblatt, wo der Schuh drückt – vor allem kritisieren die Stadtwerke den BMWi-Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende. weiterlesen…

„Büro-Schadsoftware“ in AKW entdeckt

KKW Gundremmingen: Detektion an mehreren Rechnern

„Die im Kraftwerk an technischen Komponenten eingesetzten Rechner, die für die Steuerung der Anlage genutzt werden, sind nicht mit dem Internet verbunden. Die gefundene Schadsoftware kann zudem keine Veränderungen an technischen Steuerungen bewirken. Alle sensiblen Kraftwerksbereiche sind entkoppelt und grundsätzlich redundant sowie manipulationsgeschützt ausgelegt. Das betroffene IT-System, das 2008 zur Datenverarbeitung und -visualisierung nachgerüstet wurde, gehört zur Brennelement-Lademaschine. Einen Einfluss auf die Steuerung der Lademaschine konnte es aufgrund der Systemarchitektur nicht geben. weiterlesen…

Zukunft pflanzen

Plant-for-the-Planet forstet auf

Im Rahmen einer Baumpflanzaktion auf der Messe München hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller am 25.04.2016, dem Internationalen Tag des Baumes, angekündigt, er werde die Zusammenarbeit mit der weltweiten „Plant-for-the-Planet“-Initiative ausbauen. In den Projekten des BMZ zur Wiederaufforstung sollen vor allem in Afrika Kinder und Jugendliche zum Mitmachen bei Baumpflanzaktionen ermutigt werden. weiterlesen…