Wirtschaft: Zu hoher Energieaudit-Aufwand

Anhörung im Bundestags-Ausschuss für Wirtschaft und Energie

Industrie und Handel haben auf einen hohen Aufwand durch geplante Energieaudits in ihren Unternehmen hingewiesen. In einer Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie am Montag erklärten Branchenvertreter außerdem, die sich aus dem Gesetzentwurf der Regierung vorgesehene Frist zum Abschluss der Überprüfungen und Bewertungen von Energiequellen und Energieverbrauch sei nicht einzuhalten. Der von der Bundesregierung vorgelegte Entwurf eines Gesetzes zur Teilumsetzung der Energieeffizienzrichtlinie und zur Verschiebung des Außerkrafttretens des § 47g Absatz 2 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (18/3373, 18/3788) sieht eine Verpflichtung großer Unternehmen zur Durchführung von Energieaudits in regelmäßigen Abständen vor. Die Pflicht zur Durchführung dieser Energieaudits soll einen gemeinsamen Rahmen für Maßnahmen zur Förderung von Energieeffizienz in der EU schaffen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Energieeffizienz in der EU bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent gesteigert wird. weiterlesen…

Der BDEW und sein unaufhörliches Streben nach Kapazitätsmärkten

Kommentar von Sandra Enkardt – pv magazine

Der Verband feiert, dass sich nun Frankreich entschieden hat, Kapazitätsmärkte einzuführen. In Deutschland beißt der BDEW mit diesem Ansinnen auf Granit. Deshalb sieht der Verband nun in der Reform des Strommarktdesigns auch keine nationale, sondern eine europäische Herausforderung. weiterlesen…

Unions-Widerstand gegen Acker-PV

„Keine Photovoltaik auf Ackerland…“

…fordern der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft, Franz-Josef Holzenkamp, und der zuständige Berichterstatter Alois Gerig der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Die 2014 beschlossene Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) sieht vor, dass Leistungen für Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen künftig über Ausschreibungen vergeben werden. Die Pilotausschreibung soll zwar  im Februar beginnen, aber die Unionsfraktion ist dagegen. weiterlesen…

Zur Interpretation von Energieszenarien

Diskussionspapier des Akademienprojekts
Energiesysteme der Zukunft

Energieszenarien spielen in der Diskussion über die Energiewende eine wichtige Rolle: Sie sollen Entscheidungen unterstützen und Orientierung bieten. Häufig werden dahinter stehende Annahmen und Modellstrukturen jedoch nicht transparent gemacht. Dies sowie die Vielzahl und Heterogenität der verfügbaren Szenariostudien erschweren es, sie angemessen zu interpretieren und ihre Aussagekraft zu bewerten.Vor diesem Hintergrund soll die Analyse „Zur Interpretation von Energieszenarien“ des Akademienprojekts Energiesysteme der Zukunft eine Hilfestellung bieten. Solarify dokumentiert Zusammenfassung (zu Beginn) und Fazit (am Ende). weiterlesen…

Vier von neun „planetaren Grenzen” bereits überschritten

Klimawandel und Artensterben von entscheidender Bedeutung

Vier von neun der so genannten „planetaren Grenzen“ sind durch den Einfluss des Menschen bereits überschritten: Klimawandel, Biodiversität, Landnutzung und biogeochemische Kreisläufe. Das zeigte jetzt ein internationales Team von 18 Wissenschaftlern im Fachjournal Science. Ihrer Einschätzung nach sind zwei dieser Grenzen, nämlich Klimawandel und Artensterben, von entscheidender Bedeutung – werden sie deutlich überschritten, könnte dies das Erdsystem in einen neuen Zustand versetzen. Das Team stellte seine Ergebnisse in sieben Seminaren beim World Economic Forum in Davos vor (Siehe agenda.weforum.org/2015/01/new-hope-to-avert-climate-catastrophe). Eine Mitteilung des PIK-Potsdam. weiterlesen…

Weizsäcker fordert Ausgleichsabgabe für Ölpreissturz

Sonst Schaden für Klimaschutz zu befürchten

Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident des Club of Rome und Vordenker der Energiewende, drängt auf mehr Umwelt- und Klimaschutz und fordert deshalb eine Abgabe zum Ausgleich für den abgesackten Ölpreis, die auf den Preis aufgeschlagen werden soll. Der Physiker und Biologe sagte der Frankfurter Rundschau, wenn Öl wieder teurer werde, bedeute das mehr Anreize zum Energiesparen und für den Klimaschutz. weiterlesen…

Steckdose in der Tasche

Netzunabhängige Ladestation – weltweite Nachfrage für zukunftsträchtige Neu-Entwicklung

Forschern des Dresdner Unternehmen eZelleron GmbH scheinen mit ihrem Klein-Kraftwerk für die Hosentasche auf Erfolgskurs zu liegen. Am 05.01.2015 hat eZelleron GmbH auf der US-amerikanischen Internetplattform kickstarter.com ihr kraftwerk vorgestellt. Innerhalb weniger Tage sind daraufhin 6.000 Vorbestellungen eingegangen, das Start-up hat 4.500 Unterstützer weltweit gefunden und  700.000 Euro eingesammelt (aktueller Stand hier). weiterlesen…

Solarworld gewinnt auch zweite Runde

Photovoltaik-Handelsstreit: Solarworld gewinnt auch die zweite Runde

Die International Trade Commission (USITC) der Vereinigten Staaten hat am 20.01.2015 in zweiter Instanz die Einführung von Antidumping- und Antisubventionszöllen in den USA gegen Solarprodukte aus China und Taiwan bestätigt. Die SolarWorld AG begrüßte die Entscheidung , mit der die ITC die Zollfestlegung des amerikanischen Handelsministeriums in Höhe von mehr als 50 Prozent für in China gefertigte Solarstrommodule und etwa 20 Prozent für Solarzellen aus Taiwan und Module, die taiwanesische Zellen enthalten, bestätigte. weiterlesen…

OVG Schleswig kippt Windplan

OVG Schleswig erklärt Teilfortschreibung des Regionalplans 2012 für Planungsräume I und III für unwirksam – Ausweisung von Eignungsgebieten für Windenergienutzung muss neu erfolgen – Albig: „Mehr Windräder“

„Die Teilfortschreibung des Regionalplans 2012 des Landes Schleswig-Holstein für die Planungsräume I und III zur Ausweisung von Eignungsgebieten für die Windenergienutzung ist unwirksam“. So beginnt die nüchterne Pressemitteilung des Ersten Senats des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts, das am 21.01.2015 nach mündlicher Verhandlung durch Urteile in 9 Verfahren (Az. 1 KN 6/13 u.a.) entschieden hatte. weiterlesen…

H2-Auto geht wie warme Semmeln

Fast viermal soviel verkauft wie erwartet

Toyotas Brennstoffzellenfahrzeug Mirai hat bereits im ersten Monat des Verkaufs alle Erwartungen weit übertroffen. Der weltgrößte Kraftfahrzeugproduzent rechnete mit einem Absatz von lediglich 400 Einheiten im ganzen Jahr, doch sind nach Herstellerinformationen bereits jetzt schon um die 1.500 Bestellungen eingegangen, davon 60 Prozent von Behörden und Unternehmen, 40 Privatkunden. Vor allem im dicht besiedelten Tokio ist das Brennstoffzellenauto besonders gefragt. Erst ab September wird er in Deutschland zu haben sein. Doch hier wird ersich nicht so rasend verkaufen: Erstens gibt es in Deutschland nur ganze zwölf [[H2-]]-Tankstellen, schwerer wird aber der Preis wiegen: Satte 65.500 Euro (nettmelno) – mehr als Tesla für das Modell S verlangt und gar doppelt so viel wie den BMW-i3. Der Mirai (nach japanisch: „Zukunft“) ist  das erste echteht wie warme Seme Brennstoffzelle-Serienfahrzeug der Welt.
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