Feldheim: Dorf in Brandenburg baut größten Batteriespeicher Deutschlands

Green Wiwo: Geld verdienen mit Großspeicher

Der 10. 04.2014 war ein Supertag für Stromverkäufer. Kurzzeitig sprang der Preis an der Leipziger Strombörse Epex auf mehr als vier Cent pro Kilowattstunde. Am 20.04. freuten sich die wiederum die Käufer. Gerade mal einen Viertel Cent mussten sie für die Kilowattstunde berappen. Die Preissprünge – auch abseits der Börse – können noch weit stärker sein. Green Wiwo hat den Bericht. weiterlesen…

Solar und Pellets könnten 1/4 der E-Kosten einsparen

Rund 2.000 Euro „Sparrendite“ erwirtschaften Solarstrom, Solarwärme und Holzpelletheizungen nach Abzug der Investitionskosten pro Jahr – Bundesweite Aktionswoche „Woche der Sonne und Pellets“ startet

Die Installation einer Solaranlage und der Einbau eines Pelletheizsystems rechnen sich. Ein Privathaushalt, der seine Energie mit Solarenergie und Holzpellets deckt, reduziert seine Energiekosten um rund 27 Prozent gegenüber einem Haushalt, der bei seiner Energieversorgung auf eine Ölheizung und den Strombezug aus dem Netz setzt. Das belegt eine Berechnung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). weiterlesen…

Rasanter Ausbau der Erneuerbaren bedroht kommunale Stromerzeugung

Stadtwerke in der Energiewende: ver.di und vku warnen- 20.000 Arbeitsplätze in Gefahr

„Stadtwerke bilden das Rückgrat der Energiewende“, beginnen die Dienstleistungsgewekschaft ver.di und der Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) einer gemeinsame („Berliner“) Erklärung, in der sie davor warnen, dass der kommunalen Stromerzeugung durch einen rasantem Ausbau der erneuerbaren Energien „das wirtschaftliche Aus“ drohe. Schuld daran sei der Marktmechanismus, der sogenannte „Energy Only-Markt“. Gehandelt werde nämlich  allein die tatsächlich gelieferte Arbeit. Seit Jahren sinke aber der Preis an der Strombörse. weiterlesen…

Gabriel verteidigt Industrie-Rabatte

Bundestagsdebatte: „Niemand muss Sorge haben, die Energiewende werde ausgebremst“ – Besondere Ausgleichsregelung: Ausnahmen bleiben

Um den Anstieg der EEG-Umlage zu bremsen, will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel den Ausbau erneuerbarer Energien über die Senkung der Fördersätze und mit Ausbaukorridoren für die einzelnen Stromerzeugungsarten steuern: „Ausbau der kostengünstigen Energieträger und Abbau der kostenintensiven und der Überförderung. Nur durch diese Kombination machen wir die Energiewende erfolgreich, sicher und bezahlbar.“ So verteidigte  er seine umstrittene Ökostromreform im Bundestag, wo das künftige Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) am 08.05.2014 in erster Lesung beraten wurde, als wichtigen Baustein der Energiewende. Die Vorwürfe der Opposition, er würge die Erfolsstory von Wind- und Solarkraft ab, wies er zurück. Die ganze Rede im Wortlaut hier. weiterlesen…

BUND-Reaktion auf Gabriel

„Bundestag muss Energiewende verteidigen – Abgeordnete müssen Industriesubventionen zurückfahren und Investitionen der Bürger in Erneuerbare-Energien-Anlagen weiter ermöglichen“

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich der ersten Lesung der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 08.05.2014 die Abgeordneten des Bundestages aufgefordert, die Energiewende engagiert zu verteidigen. Die von der Bundesregierung vorgelegte EEG-Novelle gefährde den dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien durch die Bürger vor Ort und damit das bisherige Erfolgsmodell der Energiewende. weiterlesen…

„Unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb schützen“

Gabriel verteidigt EEG-Ausnahmen vor dem Bundestag

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung veröffentlichte per Mail die Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Besonderen Ausgleichsregelung für stromkosten- und handelsintensive Unternehmen vor dem Deutschen Bundestag am 07.05.2014. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Elektro-Lastenräder: übernehmen städtischen Güterverkehr

Elektro-Lastenräder im städtischen Güterverkehr: Chancen und Potentiale

Die Nutzung von Elektro-Lastenrädern im innerstädtischen Güterverkehr birgt ein großes Potenzial für Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit von Kurier- und Expressdiensten – zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Mit dem Projekt „Ich ersetze ein Auto“ wurde der Einsatz von Elektro-Lastenrädern im Kurier- und Expressdienst getestet. Die Projektauswertung fand am 06.05.2014 im Rahmen der Tagung „iKEP 2014 – Innovationstag der KEP-Branche“ statt, den der Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste e.V. (BdKEP) in Kooperation mit dem DLR veranstaltete. weiterlesen…

Zugpferd der Energiewende wird unterschätzt

Bioenergie: zwei Drittel aller in Deutschland verbrauchten Erneuerbaren Energien

Was bisher wenige wissen: Energiepflanzen, Energieholz und Reststoffe liefern rund zwei Drittel aller in Deutschland verbrauchten erneuerbaren Energien. „Bioenergie ist zentraler Pfeiler einer echten, erneuerbaren Energiewende, dessen Vorteile noch stärker anerkannt werden sollten“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer. So werden die Chancen neuer Energiepflanzen für die Artenvielfalt bisher kaum wahrgenommen. Erste Biogasanlagen sichern flexibel die Stabilität im Stromnetz. Gleichzeitig verringert heimische Bioenergie die Abhängigkeit von den immer knapperen fossilen Energieträgern mit ihren ökologischen und politischen Folgeproblemen. weiterlesen…

Globale Wende durch Energiewende-Club

Die aktuelle Kolumne

von Dirk Messner, Hans Joachim Schellnhuber und Jennifer Morgan (mit freundlicher Genehmigung des DIE)

Obwohl der Weltklimarat  (IPCC) erneut verdeutlicht hat, wie dringend wir handeln müssen, kommen die internationalen Klimaverhandlungen nur sehr langsam voran. Um neuen Schwung in den Klimaschutz zu bringen, braucht es zusätzliche Formen der Zusammenarbeit, zum Beispiel in Vorreiterclubs. Der Club der Energiewende-Staaten, den Deutschland im vergangenen Jahr mit neun anderen Ländern gegründet hat, könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Doch dazu muss er mehr werden als ein unverbindlicher Gesprächskreis. Das Treffen der Klimaminister in Abu Dhabi vom 4. bis 5. Mai 2014 war eine Gelegenheit, den im Jahr 2013 initiierten Energiewende-Club in eine Initiative mit transformativer Wirkung weiterzuentwickeln. weiterlesen…

Iran entdeckt Erneuerbare Energien

Energieminister Chit Chian in Deutschland

Iran beginnt, auf regenerative Energien zu setzen: Obwohl an dritter Stelle beim Öl innerhalb der OPEC und an zweiter im Erdgas-Ranking, will die Islamische Republik in den kommenden fünf Jahren 5 GW erneuerbare Energien erzeugen: 4,5 davon als Windenergie und 500 MW mittels Photovoltaik. Dies teilte Irans Energieminister Chit Chian am 08.05.2014 bei einer Veranstaltung mit Unternehmen der erneuerbaren Energiebranche in Berlin mit. weiterlesen…