EEG-Befreiung auf EU-Prüfstand

Energie-Großverbraucher sparen 2013 ca. vier Mrd. €

Die EEG-Umlage sorgte Anfang 2012 für Diskussionen, nicht nur wegen der Erhöhung, sondern auch wegen der Befreiung der stromintensiven Industrie von der Umlage. Die EU-Kommission untersucht dies jetzt angeblich. Die Befreiung deutscher Unternehmen von der EEG-Umlage könnte bald Gegenstand eines offiziellen Beihilfeverfahrens der EU-Kommission werden, berichten etliche Medien.
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Schweiz: Keine Energiesteuer

Grünliberale hatten sie vorgeschlagen

Der vorgeschlagene Weg der eidgenössischen Grünliberalen Partei GLP  für eine ökologische Steuerreform ist aus Sicht des Schweizer Bundesrats der falsche: Die Regierung lehnt deren Initiative für eine Energiesteuer ab. Nachteile sieht sie vor allem in der Abschaffung der Mehrwertsteuer. weiterlesen…

Dreckschleuder Deutschland

CO2-Verringerung in EU verlangsamt

Der Rückgang des klimaschädlichen Kohlendioxidausstoßes in der EU hat sich im Vorjahr abgeschwächt. 2011 hatten die CO2-Emissionen noch um 4,1 Prozent abgenommen – das Statistikamt der EU Eurostat teilte nun in Luxemburg mit, dass der CO2-Ausstoß 2012 nur noch um 2,1 Prozent sank1. Die deutschen CO2-Emissionen sind dagegen wieder gestiegen, erstmals seit 1990 – um +0,9 Prozent. Verantwortlich ist die gestiegene Kohleverstromung.

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Ideen für eine bessere Welt

Unternehmen der Green Economy stellen sich vor

Zu den Jahrestagen von 125 Jahre “Made in Germany”, von 300 Jahre Nachhaltigkeit (Forstverwalter von Carlowitz in Sachsen für den Königlichen Hof) und des 500. Geburtstages von Michelangelos Fresko der Schöpfung stellen sich im Berliner Tierpark im Schloß Friedrichsfelde Unternehmen mit Ideen für eine bessere Welt interessierten Investoren vor. Der Rahmen für das World Resource Ventures ist am 12. und 13. Juni ein europaweites Forum für kapital- und kontaktsuchende Unternehmen aus Ressourcen-Management, Umwelttechnologien, Ernährung, Forsten, Landwirtschaft. weiterlesen…

Großer Handlungsspielraum bei Ausbau der Erneuerbaren Energien

Standortfrage ist zu vernachlässigen

Ob Wind- und Solarstromanlagen eher an den besten Standorten oder in der Nähe der Verbraucher gebaut werden, ist unter Kostengesichtspunkten einerlei. So spiele es kaum eine Rolle, ob Windkraft- und Solaranlagen künftig eher dort errichtet werden, wo die Stromerzeugung besonders günstig ist oder aber dort, wo der Strom verbraucht wird. Das ist das Ergebnis einer Studie renommierter Wissenschaftler im Auftrag von Agora Energiewende, deren Endergebnisse nun vorgestellt wurden. „Unter Kostengesichtspunkten ist die regionale Verteilung der Anlagen beinahe unerheblich. Die  Politik  hat  damit einen  großen  Handlungsspielraum  beim  Ausbau  von  Onshore-Windkraft  und  Photovoltaik“, sagt Rainer Baake, Direktor des von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation getragenen Denklabors. weiterlesen…

BMU-Abteilungsleiter neuer EU-Atomaufseher

Gerald Hennenhöfer neuer Vorsitzender der Leiter europäischer Atomaufsichtsbehörden

Der Leiter der Abteilung Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen und Strahlenschutz im Bundesumweltministerium, Gerald Hennenhöfer, ist neuer Vorsitzender der Gruppe der Leiter der europäischen Atomaufsichtsbehörden. In dieser Funktion wird Hennenhöfer die zweite europäische Konferenz zur nuklearen Sicherheit leiten, die am 11. und 12. Juni 2013 in Brüssel stattfindet. Ziel der Konferenz ist es, einen Sicherheitsdialog zu führen und die Beteiligten über Entwicklungen der nuklearen Sicherheit zu informieren. weiterlesen…

Bundesbericht zur Nachwuchsförderung

Akademische Bildung – Bundesregierung fördert Nachwuchswissenschaftler

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013, der erstmals von einem unabhängigen Konsortium erstellt wurde, bescheinige der Bundesregierung erfolgreiche Nachwuchsförderung. Angesichts der hohen Anzahl befristeter Arbeitsverträge im Nachwuchsbereich wolle der Bund planbare Karrierewege erreichen. Das mailt das Bundespresseamt. In diesem Jahr befasse sich der schwerpunktmäßig mit der Situation junger Wissenschaftler in der Post-doc-Phase (Phase zwischen Promotion und möglicher Professur). Insbesondere die Exzellenzinitiative, der Pakt für Forschung und Innovation und der Hochschulpakt eröffneten neue Qualifizierungsmöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler. weiterlesen…

Grundlagenforschung zur Wasserspaltung in Magdeburg

Forschergeist in Sachsen-Anhalt: „Hier kann ich etwas gestalten und aufbauen!“

Sachsen-Anhalt ist reich an Forschungs- und Wissenschaftsstandorten, die gute Aussichten für kluge Köpfe bieten. Besonders die Landeshauptstadt Magdeburg zieht mit ihrer Universität, der Hochschule und zahlreichen weiteren Forschungseinrichtungen Tausende Studierende an. Gefördert wird dies durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der die Infrastruktur der Hochschulbetriebe wie auch den Ausbau der regionalen Potentiale finanziell unterstützt.
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Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung

Mehr Raum für Forscher
(von Kai Bieler)

An der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität forschen Wissenschaftler an ressourcenschonenden und energieeffizienten Prozessen für innovative, maßgeschneiderte Produkte. Seit der Einweihung des neuen Laborgebäudes (benannt nach den französischen Naturwissenschaftlern Lazare und Sadi Carnot) haben sich die Voraussetzungen für Forschung und Lehre entscheidend verbessert.
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Kreativlabor für Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen

WWF und DENEFF starten Innovationsforum für Finanz-, Immobilien- und Energieeffizienzexperten

Die Umweltstiftung WWF und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) haben heute das Finanzforum Energieeffizienz (effin) offiziell in Berlin gestartet. Im Rahmen des Forums treffen Finanzierer und Investoren, spezialisierte Technologieanbieter und potenzielle Kunden zusammen. effin bietet ihnen ein kreatives Testlabor, um Chancen und Potenziale neuer Finanzierungsprodukte für Energieeffizienz analysieren und bewerten zu können. Dabei werden die Teilnehmer von einem hochkarätigen Beraterkonsortium unterstützt. effin wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesumweltministerium gefördert. weiterlesen…